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Datum: 08.01.2005Stadt: Gebsattel

Das letzte und auch erste Event, das mich nach Gebsattel bei Rothenburg ob der Tauber zog, lag fast genau ein Jahr zurück und auch damals waren die Ausrichter die Band SCHISTOSOMA. Da Andruu und seine Mannen für sehr gut organisierte Konzerte bekannt sind, konnte es sich der trabi natürlich nicht nehmen lassen und schwang seinen angestaubten Hintern ins Land der Menschenfresser.

:LEGIO MORTIS:

Diesmal war ich aber nicht so früh dran, und so musste ich mich mit einem weiter entfernten Parkplatz begnügen. Vor der Halle war ebenfalls die Hölle los. “Gibts da Bananen, oder was?“, dachte ich mir und schmuggelte mich direkt vor. Ja, genau. Frech kommt weiter. Ausserdem hatten LEGIO MORTIS bereits angefangen und so machte ich einen auf Harry Hirsch.
Kurzer Hand ein paar Metalnews-Flyer beim FLESHCRAWL-Merch-Stand hinterlegt und vor zur Bühne gekämpft. Die über 500 Leute fassende Halle war bereits mehr als gut gefüllt und auch vor der Bühne war kaum Platz vorhanden.
LEGIO MORTIS hatten im Gegensatz zur FINAL BREATH-Releaseparty [Bericht] auch einen richtig vernünftigen Sound. Das Keybord nicht zu laut, die Gitarren fett und das Schlagzeug druckvoll. So soll es sein! Als Beweis dafür galten auch die ersten beiden Reihen, die sich durch den melodischen Black Metal zu einigen Bangern hinreissen liessen. Die Keyborderin sah allerdings auf ihrem Abstellplatz hinter den Boxen etwas einsam aus. Leider bot die Bühne einer 7-köpfigen Band (man hatte Verstärkung durch einen dritten Gitarristen bekommen) kaum den Platz, der für eine zünftige Live-Show von Nöten wäre, aber letztendlich war es den meisten Anwesenden egal – Hauptsache Mucke lief.

:SCHISTOSOMA:

Kurze Umbaupause für die Lokalmatadoren SCHISTOSOMA. Diesmal auch noch mit Groove-Machine Simon „the“ Hammer an den Drums, denn das Talent steigt ja bekanntermassen aus, um sich seiner Arbeit an der Gitarre in einer Hardrock-Band ganz zu widmen. Naja, wers braucht.
An dem heutigen Abend brachte Simon wieder einmal alles auf den Punkt, so wie man es von ihm gewöhnt ist. Soundmässig gab es auch hier nichts zu bemängeln. Etwas laut viellecht, aber jedes Instrument dennoch gut heraus zu hören. Gerade die Bassdrum war richtig schön fett abgemischt und drückte ohne Ende.
Am unzufriedensten sah Sänger Schuster aus. Vielleicht sollte er mal die Laus auf seiner Leber ertränken. Sein Gitarrist Frank konnte jedenfalls so kurz nach seinem Tinitus bereits wieder grinsen und lieferte ebenfalls respektable Arbeit ab.
Die Fans waren eh in der Halle und so konnten SCHISTOSOMA sich ein weiteres Mal gegen die nun folgenden Bands bestätigen.


:FLESHCRAWL:

Und dass da keine No-Names auf der Bühne stehen sollten, legte bereits die nächste Band unter Beweis - FLESHCRAWL!
Gegen die beinahe Übermacht aus kurzhaarigen Metal-Core-Fans mussten sich die Schwaben auch erstmal beweisen. Dies taten sie mit einer gewohnt energiegeladenen Show. Zusätzlich schrie und fegte Shouter Svenne das anfangs noch etwas zurückhaltende Publikum an, aber ruckzuck war der Moshpit im Gange, der mir das Fotografieren direkt vor der Bühne fast unmöglich bereitete.
Die Tracklist war gut gemischt, lag aber mit dem Schwerpunkt auf dem letzten und wohl besten Release „Made Of Flesh“, wovon man neben dem Titelstück auch „Flesh Bloody Flesh“, „Beneath A Dying Sun“ und „Demons Of The Dead“ runterzockte, als würden DISMEMBER bei FLESHCRAWL abkupfern. Dies lag aber sicher auch an dem Hammersound, den der Mischer der Band bereitete.
Einziger Wermutstropfen für mich war, dass Svenne mir mit seinen Fettgriffeln auf die Linse langte und ich sie in dem Chaos vor der Bühne erstmal säubern musste. Das gibt noch eine Revanche, Svenne!!! ;)

:EKTOMORF:

Nachdem ich mich im Backstageraum „etwas frisch“ gemacht hatte, zog es mich zurück in die Halle. Dort war bereits der Hupfkrieg ausgebrochen. Hammer! “Was geht denn da ab?!?!“, dachte ich mir, als ich die halbe Halle vor der Bühne auf und ab hüpfen sah. Ok, EKTOMORF macht groovige Mucke, aber dass da wirklich soviele Leute drauf abfahren, hätte ich nicht gedacht!
Die Ungarn hatten sich seit der letzten Begegnung, bis auf einen neuen Mann an der zweiten Gitarre, nicht sonderlich verändert und ihre Songs klingen für mich nach wie vor nach SEPULTURA zu „Roots“-Zeiten. Ein Song, aber mit anderen Texten vorgegröhlt. Besonders gut gefiel mir aber ihr Drummer, der nicht nur stumpf auf seinem Hocker saß, sondern immer mit seinem Körper zusätzlich den Groove betonte. Feine Sache!
Ein Fotografieren vor der Bühne war schier unmöglich, also machte ich es mir auf bzw. neben der Stage auf einem Tisch gemütlich. Erst zur Halbzeit konnte ich mich wieder vortrauen. Zwar gings da immer heftigst ab, aber es gelangen mir dennoch ein paar gute Shots. In der Gallerie könnt ihr die Resultate eines solchen Kampfes betrachten.


:CALIBAN:

Metal-Core ist immer noch die Musik der Stunde und CALIBAN gehören zu der Speerspitze dieser Stilrichtung des Metals, der sicher so einige neue Metaller in unsere Gemeinde führte bzw., noch führen wird, denn eins ist ja wohl klar – METAL ist die beste Musik auf der ganzen Welt! Wer das nicht glaubt, kann sich weiter die Bravo kaufen und/oder sich in Clearasil baden.
Technisch versierter und auch melodiöser als die Ungarn waren die Headliner allemal und so konnte ich auch wesentlich grössere Unterschiede zwischen den Songs erkennen.
Es war nicht mehr ganz soviel los, als bei der vorigen Band, allerdings stieg der Altersdurchschnitt in der Halle auch, was zur Folge hatte, dass die Moshpits ausgedehnter und aggressiver ausfielen.
Ungefähr in der Halbzeit kündigte Fronter Andy, der einen süßen Lidstrich trug, die „Wall Of Death“ an. Dies ist, falls das noch niemand mitbekommen hat, eine neue Aktion fürs Publikum. Entwickelt wurde es glaub in den Staaten, denn SKINLESS haben dies seit längerem ebenfalls im Repertoire. Es wird das Publikum in zwei Hälften geteilt. Der Querstrich verläuft von der Mite der Bühne, wo der Sänger und Forderer der WOD steht, bis zum Mischpult. Beide Seiten müssen solang auf ihrer Seite bleiben, bis es das OK gibt. Diesmal war das OK die Zahl 4. Die Musik begann, Andy begann das Zählen und als er die magische Zahl aussprach, rannten beide Seiten aufeinander zu und fertig war das Gebolze. Natürlich verlief sich das Ganze im Nu in einen weiteren Moshpit, der bis zum Ende des Songs anhielt. Feine Sache, die ihr natürlich auch in der Gallerie begutachten könnt. ;)

Als die Headliner fertig waren, sollten zwar noch die fränkischen Klamauk-Punker DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHäLFTEN spielen, aber mir war es bereits zu spät geworden und so machte ich ich auch schnell auf in Richtung Sofa.
Ein weiteres spaßiges Konzert in Gebsattel war überstanden und wenn Andruu das nächte Mal wieder ruft, steh ich natürlich parat!

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 25.01.2005 | 16:52 Uhr
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