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Datum: 17.07.2009Stadt: Freiburg



Nachdem WARBRINGER sicherlich zu den Bands zählen dürften, die sich innerhalb kürzester Zeit sowohl in den USA als auch in Europa den Arsch abgetourt haben, beispielsweise mit NAPALM DEATH und SUFFOCATION, haben die fünf US-Thrasher innerhalb von nur knapp einem Jahr zudem noch zwei Alben veröffentlicht. Und sich postwendend wieder auf Europatour begeben, sodass neben zahlreichen Festivalauftritten auch einzelne Konzerte, zum Teil als Headliner, auf dem Programm stehen. Grund genug also, sich nach dem letztjährigen Auftritt in Lindau einen zweiten Live-Eindruck von WARBRINGER im Walfisch in Freiburg zu verschaffen.

.: SEPTIC CHRIST :.
An einem verregneten und wolkenverhangenen Sommertag finden sich anfangs erst mal wenige Zuschauer in dem kleinen, aber urgemütlichen Laden am Stadtrand Freiburgs ein, doch nach und nach trudeln mehr und mehr Thrash-Fans ein, sodass der Walfisch zwar nicht proppenvoll, aber gut gefüllt ist, als SEPTIC CHRIST den Abend eröffnen. Die Baden-Württemberger blicken zwar erst auf ein Album zurück, machen ihre Sache bei einem guten Sound aber ordentlich und können daher auch die ersten Headbanger für sich gewinnen. Geboten wird – natürlich – Thrash Metal, der aber auch mal den einen oder anderen langsamen Part beinhaltet und daher auch nicht langweilig wird. Obendrauf gibt es noch eine sehr augenzwinkernde Coverversion von BON JOVIs „It’s My Life“, sodass SEPTIC CHRIST die Lacher spätestens jetzt auf ihrer Seite haben – aber schon amüsant, dass die erste Reihe von Thrashern bei dem ach so untruen Jon Bon Jovi auffallend textsicher ist, oder? ;-) Da das Quartett sichtlich Spaß hat und keine weitere Vorband auf dem Programm steht, wird SEPTIC CHRIST noch eine großzügige Zugabe gewährt, sodass u.a. noch ANTHRAX gecovert werden, ehe nach einer guten Dreiviertelstunde Schicht im Schacht ist. Insgesamt sicherlich noch ausbaufähig, aber wahrlich kein schlechter Start in den Thrash-Abend.



.: WARBRINGER :.
Nach einer längeren Umbaupause sind dann die Jung-Thrasher aus Kalifornien an der Reihe und zeigen während der ersten Minuten eindrucksvoll, dass sie mächtig unter Dampf stehen und auch die kleinste Bühne gut auszunutzen wissen. Da wird nicht lange gefackelt und „Total War“, „At The Crack Of Doom“ und „Dread Command“ vom gutklassigen Debüt „War Without End” an den Start gebracht, während das Hauptaugenmerk natürlich auf dem neuen Material des deutlich gereifteren „Waking Into Nightmares“ [super Titel übrigens] liegt. Und gerade hier zeigt sich, dass WARBRINGER in kürzester Zeit in Sachen Songwriting und auch Live-Auftreten beachtlich gereift sind, denn hier bleibt wirklich kein Auge trocken. Ein Knaller nach dem anderen wird abgefeuert, und Songs wie „Living In A Whirlwind“, „Jackal“, „Severed Reality“, „Abandoned By Time“ und „Prey For Death“ verfehlen ihre Wirkung nicht. Erste Moshpits bilden sich vor der kleinen Bühne im Walfisch und WARBRINGER werden nach Strich und Faden abgefeiert – was die Amis anscheinend selbst ein wenig überrascht, denn diese zeigen sich sichtlich begeistert vom zwar überschaubaren, aber dafür umso fanatischeren Publikum. Im Mittelpunkt der Show steht natürlich Sänger John Kevill mit seinen kultigen Ansagen und seiner schrägen Gestik, bei der auch mal Frank von SUFFOCATION zitiert wird, und mit seinem DEMOLITION HAMMER-Shirt sowie seiner unverkennbaren stimmlichen Ähnlichkeit mit Steve Reynolds tritt der Shouter zumindest bei mir sowieso offene Türen ein. Zum Ende hin merkt man dem mit leicht glasigen Augen auf der Bühne Stehenden jedoch die Erschöpfung [oder den Gerstensaft?] an, denn als abschließend noch „Combat Shock“ als Zugabe rausgeballert wird, ist anscheinend Schluss mit lustig, was die körperlichen Reserven angeht. Nach einer energiegeladenen Stunde und pünktlich zu den letzten Takten des Songs, in dem auch seine Bandkollegen – wie schon während des ganzen Auftritts – noch mal tüchtig die Köpfe kreisen lassen, fängt der Gute nämlich schlichtweg an, die letzten zwei bis drei Biere vor Verausgabung wieder rauszukotzen, was für zusätzlichen Szenenapplaus sorgt. Also wenn das keine professionelle Performance und Einstellung ist, bei der wirklich bis zur letzten Sekunde alles gegeben wird, dann weiß ich auch nicht!
Kurzum: Ein sehr kurzweiliger und überaus gelungener Auftritt von WARBRINGER, der zeigt, dass sich die Band hörbar auf dem richtigen Weg befindet, massiv an Erfahrung gesammelt hat und inzwischen auch anfänglichen Skeptikern, die der Band vorwerfen, eigentlich überhaupt nichts Neues zu bieten [vermutlich eh nicht das Ziel der Kalifornier] und überbewertet zu werden, eines Besseren belehren können. Und auch wenn mir beispielsweise die Klassiker von DEMOLTION HAMMER trotzdem deutlich mehr am Herzen liegen, so zeigen WARBRINGER vor allem auf „Waking Into Nightmares“ und auf der Bühne, dass sie inzwischen eine wichtige Bereicherung für die heutige Thrash-Metal-Bewegung geworden sind! Prima Sache!


soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 18.07.2009 | 13:20 Uhr
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