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Datum: 25.10.2013Stadt: Hamburg

Manche Dinge nehmen über Nacht ihren Lauf. Bei POWERWOLF ist dies eins dieser Wunder, wenn man es denn so bezeichnen mag. Angefangen hat die Band noch vor wenigen Jahren als Untergrund-Power-Metal-Band als Vorgruppe von GAMMA RAY. Damals feierten rund 25 Leute mit der Band. 2013 sieht die Sache da schon ganz anders aus. Inzwischen können sich POWERWOLF auf einen sehr guten Liveruf, viele Fans und zwei unglaubliche Charteinstiege berufen - einer davon sogar auf Platz 1 in Deutschland. Um diesen Erfolg zu feiern, kommen die Jungs natürlich nach Hamburg, um dort mal richtig den Wolf raus zu lassen. Mit dabei haben sie die True-Metaller MAJESTY, die Party-Macher von BATTLE BEAST und die eher im Untergrund bekannten WISDOM. Mit dem Programm darf also der Abend bestritten werden und die Zeichen stehen auf Erfolgskurs, immerhin ist die Markthalle ausverkauft.

.: WISDOM :.

WISDOM sollten Partypublikum gewöhnt sein, immerhin bestritten sie die letzte Tour mit SABATON. Auch an diesem Abend soll das Publikum der Band zur Füßen liegen. Pünktlich betreten die Jungs die Bühne und bringen mit ihrem melodischen Metal, das Publikum in Stimmung. Die Markthalle ist zur Hälfte gefüllt und die Hälfte weiß, wie man Stimmung macht. Gerade wenn die Band das Publikum auffordert etwas zu machen, kann sich die Band über das Ergebnis freuen. Die Jungs geben in den knapp 30 Minuten ein gutes Bühnenbild ab, sind sehr Flink auf der Bühne unterwegs und erlauben sich keine Patzer an diesem Abend. Die letzten Lieder werden dann sogar noch von einigen Fans mitgesungen, was der Band ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Eine gute und druckvolle Lichtshow runden dann die Show ab. Gute Sache und ein cooler Anheizer.






.: BATTLE BEAST :.

Nun wird es true - oder irgendwie auch nicht. BATTLE BEAST mögen mit Ihrem Namen und auf den ersten Blick wirken, wie eine echte True-Fraktion aber schon nach wenigen Lauten offenbart sich, dass doch mehr in der Band steckt. Fronterin Noora Louhimo keift sich durch die Lieder wie DORO mit Stimmenbruch, die Drums könnten elektronischer nicht klingen und das Keyboard übernimmt dann den Rest. Binnen Sekunden herrscht Partystimmung in der Halle, da diese Band momentan einmal mehr zeigt, wie man wirklich bei den Fans landet. Eingängige Töne, vermischt mit viel Partylaune und einem stimmungsvollen Keyboardsound, machen momentan auch den Headliner und SABATON zu berühmt. Das Mädel und ihre Jungs wissen genau, wie man die Halle zum toben bringt und kann sich die Meute auf eine gute Mischung BATTLE BEAST freuen. Die Band nutzt den Platz auf der Bühne, ist im Einklang mit der Lichtshow und die Meute frisst der Band aus der Hand. Gerade einmal 35 Minuten bekommt die Gruppe, um das erste Mal zu testen, um zu sehen, was in der Halle heute noch so gehen kann. Damit hätte die neue Sängerin auch bewiesen, dass sie BATTLE BEAST auch auf der Bühne sehr gut unterstützen kann. Gute Sache und eine schöne Partystimmung für die Fans.




.: MAJESTY :.

Nun wird es an diesem Abend das erste Mal wirklich TRUE. Mit MAJESTY hat sich einer der angesagtesten True-Metal-Bands mit auf das Billing geschlagen. Nachdem die Band zeitweise im Nichts verschwunden war, kam man mit dem letzten Album "Thunder Rider" erstarkt zurück und tourt nun zum zweiten Mal zur aktuellen Platte. Die Halle ist gut gefüllt und heißt die Band Willkommen, die mit ordentlich Druck und Begeisterung die Show beginnt. Sogleich erstrecken sich die ersten Fäuste und auch einige Stimmen sind lautstark zu vernehmen. Obgleich die Band alles für das Anheizen der Fans gibt, so richtig kann die Stimmung mit den Vorgängerbands nicht mithalten. Dabei gibt es auch zu viele Patzer und Kinderkrankheiten auf der Bühne. Sänger Tarek Maghary trifft nicht immer dern Ton und bei den wirklich hohen Schreien der Platten, geht ihm immer wieder die Luft aus. Wenn die Band zum synchronen Headbangen ansetzt, muss sich immer wieder umgeschaut werden, ob man den auch im Einklang mit den anderen ist und immer wieder verrutscht das - sagen wir mal, etwas ungünstig enge Kostüm – von Sänger Tarek Maghary, sodass er es sich immer wieder zurecht ziehen muss, damit man nicht den Bauch des guten Herrn sieht. Wenn es schnell wird, ist der Sound meist übersteuert, aber das bekommt die Band irgendwie nie ganz auf die Reihe. Dies wirkt bei aller Spielfreude und Motivation doch etwas unbeholfen. Die Hardcore-Jünger stört dies aber nicht, diese feiern die Band trotzdem und dies die gesamten 40 Minuten. Mit typischen True-Charme und etwas Animationskunst gelingt es der Band am Ende doch, viele in ihren Bann zu ziehen. Mit etwas mehr Übung, werden die nächsten Gigs auch etwas sicherer ablaufen.







.: POWERWOLF :.
Die Wölfe scheinen heute Abend etwas mehr vorzuhaben, als die meisten dachten. Die Markthalle wird blitzschnell zu einer Kathedrale umgebaut und sieht wirklich sehr mächtig aus. Alleine der Blick auf die Bühne, lässt einen die Stimmung bis zum Maximum steigen. In der Halle drängt man sich inzwischen dicht an dicht und dann beginnt das Intro. Nach und nach, begeben sich die Mannen auf die Bühne und ganz typisch verteilt Sänger Attila Dorn Weihrauch auf der Bühne. Dann schießt man mit dem Opener der vorletzten Platte „Sanctified With Dynamite“ aus allen Waffen. Die Halle steht binnen Sekunden Kopf. Kein Mensch scheint mehr still zu halten, der Lautstärkepegel ist enorm und vor der Bühne drängen sich die Körper zusammen. Nach dem ersten Song, schreien die Fans die Band in den Olymp des Heavy-Metals. So viel Energie und so viel Begeisterung haben bisher nur wenige Bands in der Markthalle bekommen. Was nun folgt, sind 100 Minuten POWERWOLF pur. Mit viel Witz, Charme und vor allem geiler Musik, bahnt sich Band den Weg durch die Nacht. Dabei schafft es die Band, einen guten Querschnitt aus alten und neuen Songs zu ziehen. Nach fast jedem Song muss die Band pausieren, da die Sprechchöre einfach nicht aufhören wollen. Vor allem wenn Attila Dorn und Keyboarder Falk Maria Schlegel die Halle zum Singspiel aufrufen, liegt Magie in der Luft. Hier gibt es wirklich keinen, der kein Bock hat die Band zu unterstützen. Immer wieder weiß man, wie man den Gästen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Meist natürlich mit unanständigem Humor :- ). Auch die Bühnenpräsenz der Wölfe kann sich sehen lassen und im Einklang mit der Lichtshow kann man nur sagen, dass man sich nicht mehr vor den großen verstecken braucht. Nach 100 Minuten, mag die Halle gar nicht aufhören doch man soll ja aufhören, wenn es bekanntlich am tollsten ist. Dies tut die Band dann auch, jedoch nicht, ohne sich von den Fans zu verabschieden. Eine echt tolle Vorstellung, die wirklich keine Wünsche offen gelassen hat.






Setlist POWERWOLF:

Intro: Lupus Daemonis

Sanctified With Dynamite
Prayer In The Dark
Amen & Attack
All We Need Is Blood
Sacred & Wild
Resurrection By Erection
Coleus Sanctus
Drum Solo
St. Satan's Day
Kreuzfeuer
Werewolves of Armenia
Dead Boys Don't Cry
We Drink Your Blood
Lupus Dei

Raise Your Fist, Evangelist
Saturday Satan
In The Name Of God [Deus Vult]

Outro: Wolves Against The World

Fazit: Hier zieht wirklich gerade ein geniales Paket um die Welt, dass Fans der Musik auf gar keinen Fall verpassen sollten. Allen voran der Headliner hat momentan die Hallen dieses Landes fest im Griff. Mag es der richtige Moment sein, vielleicht auch Qualität oder einfach nur harte Arbeit aber am Ende muss man POWERWOLF lassen, dass sie Momentan ganz oben in diesem Genre sind. Ein wirklich runder Abend, der mit knapp 25 Euro auch sehr fair angelegt ist, wenn man bedenkt, dass die Band momentan ein Nr. 1 Album am Start hat. Einziger Kritikpunkt [aber auch nur minimal] ist der Shirt-Stand. Hier hat man keine Lonsgleeves mit, keine Pullis oder Jacken sondern nur T-Shirts. Davon dann aber gleich fünf Motive, wobei davon kaum eines in S zu haben ist. Da kann man durchaus noch etwas nachbessern, sonst eine wirklich sehr perfekte Sache. Auch die Vorgruppen haben ein Stück vom Applaus verdient, da diese den Abend in der Konstellation abrunden. Amen & Attack!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 01.11.2013 | 18:36 Uhr
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