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Datum: 07.12.2005Stadt: München

Als der Verfasser dieser Zeilen gegen 19 Uhr im Backstage eintraf, waren WINTERSUN bereits mitten in ihrem Set. Wie sich später herausstellte, kamen FEAR MY THOUGHTS und PRIMORDIAL aus unerfindlichen Gründen nicht zu ihren Auftritten. Schwamm drüber, die Stimmung in der gut gefüllten, ca. 500 Leute fassenden Halle war gut und die Jungs um Obertroll Jari Mäenpää bekamen nach den letzten Takten von „Winter Madness“ deutlich mehr als nur Höflichkeitsapplaus. Lediglich die cleanen Gesangsparts bedurften etwas mehr Biss.

Die Schweden NAGLFAR schlugen danach in eine ähnliche Kerbe, trugen ihren melodischen Black Metal aber fast gänzlich ohne großartiges Stageacting zur Schau. Amüsante Randnotiz: Während sich der Rest der Band angestrengt auf ihr Evil - Image konzentrierte, durfte der Drummer des Skandinavien - Geschwaders eher unter die Kategorie "Schwiegermama´s Finest" eingegliedert werden. Anfangs war es lediglich der irre Blick von Kristoffer "Wrath" Olivius, der den Mob in ihren Bann zog. Mit steigender Spieldauer aber lockerte sich das Publikum und gegen Ende kam trotz des miesen Sounds sogar so etwas wie Stimmung auf.

Für ordentlich Stimmung im Pit sind die Bay Area Jungs von EXODUS immer gut. Als diese mit ihrem aktuellen, fast gänzlich veränderten Line-Up in ihren größten Klassiker „Bonded By Blood“ einsteigen, will jedoch nur bei beinharten Die-Hard Fans Stimmung aufkommen. Doch schon bald hatte die Band die Meute mit ihrer extremen Spielfreude und Livepräsenz im Griff. Musikalisch gab´s natürlich die ersehnte Reise in die goldenen 80er, wobei sich die Jungs unerhofft tight durch Klassiker und neueres Material wie „Blacklist“, „A Lesson In Violence“, „Shovel Headed Kill Machine“, „Scar Spangled Banner“ oder „Fabulous Disaster“ knüppelten. Immer wieder lustig: Der Konflikt zwischen grinsenden Stagedivern auf der Bühne, grimmigen Securities dahinter und dem von den Ordnungskräften genervten drei-Zentner-Tier Rob Dukes, der die Jungs freundlich aber bestimmt auf ihre Plätze hinter der Bühne verweist. Sehr sympathisch! Mit dem Übersong „War Is My Shepherd“ war dann auch schon wieder Schicht im Schacht und man wird sich noch länger an den „Good Friendly Violent Fun“ erinnern, den EXODUS hier mal wieder zerlebriert haben.

Eine halbe Stunde später betraten der heißersehnte Herr der Augenringe und seine Prügelknaben von HYPOCRISY endlich die Bretter, die die Welt bedeuten und rotzte, sägte und ballerte sich mit ihnen durch eine tolle, ausgeglichene Setlist. Highspeedprügel setzte es immer geschickt verteilt nach den superben Midtempo – Walzen, für die die Stockholmer so berüchtigt sind. „Let The Knife Do The Talking“ darf da ruhig als Referenz gesehen werden. Das Publikum jedenfalls ging mehr als steil und man musste sich fast wundern, woher diese Kraftreserven jetzt noch kamen. Im Pit ging es heiß her, Stagediver segelten im Minutentakt über die Menge und von oben gesehen musste die gesamte Halle sicher wie ein einziges Meer aus fliegenden Haaren ausgesehen haben. Nach dem obligatorischen „München 47“ gab´s eine kurze Veschnaufpause, bevor Sekunden danach der Zugabeblock eingeleitet wurde. Mit „The Final Chapter“ hieß es drei Nummern später nun aber endgültig Abschied nehmen von HYPOCRISY, dem diesjährigen X-Mass Festival in München und einigen Nackenwirbeln im Publikum. Ein makelloser Gig, bei dem nur „Slave To The Parasites“ gefehlt hatte. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Cryxx

Autor: Georg Schillay [Cryxx] | 08.12.2005 | 17:08 Uhr
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