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Reviews von The Black Dahlia Murder, etc.
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Datum: 06.12.2004Stadt: Essen

Die X-MASS Festivals! Mit mächtigen Highlights ausgestattet, gehören sie zum vorweihnachtlichen Pflichtprogramm eines Jeden. So stopfte uns also St. Nikolaus ein kräftig dunkles Päckchen in die Socke! Und für alle, denen die Omi in diesem Jahr kein Täfelchen Milka-Schokolade zustecken wollte, gab’s dann auch derb was mit der Rute...Death, Grind, Pagan und Black at its Best!


BELPHEGOR:
Als erste Band des Abends schickt sich die österreichische Schwarzwurzellegende BELPHEGOR an, die Bühne zu erobern! Die Herren zocken dann auch routiniert ihr Set herunter. Völlig unspektakulär ohne Corpsepaint, jedoch mit umso gewaltigerer Musik legt man die Zeche Carl zwar nicht in Schutt und Asche, aber die inzwischen zahlreichen Zuschauer sind begeistert, waren doch Konzerte dieser Szene-Ikonen in letzter Zeit recht dünn gesät. Hauptsächlich werden natürlich Songs vom aktuellen Album „Lucifer Infestus“ gespielt. Aber auch „Blutsabbath“ und das weniger erfolgreiche „Necrodaemon Terrorsathan“ streift man kurz. So muss das sein! Trotz der lautstarken Forderungen nach einer Zugabe entlässt die Band Fans und Berichterstatter, um Platz für das nächste Highlight zu machen.
Airraids


BLACK DAHLIA MURDER verpassten wir leider Aufgrund des vor Ort geführten Interviews mit NP Frontsau Barney Greenway und nicht, wie zuerst vermutet, durch einen Stau verursachtes unpünktliches Erscheinen unsererseits. Vielen Dank für den Hinweis an Kommentator Flash!

VADER:
Die polnischen Deather entern wenig später die Bühne und walzen sich wie immer souverän und gut aufeinander abgestimmt durch ihr Programm. Ein satter Sound und tobende Fans untermalen das Ganze - wie üblich, wenn sich die düster-groovende Deathmetal-Maschinerie in Gang setzt. Stage Diving, fliegende Haare und die richtige Songauswahl holen einiges aus der Menge heraus und man fragt sich schon jetzt, wie die Jungs aus den ersten Paar Reihen die nächsten Bands überstehen wollen. Ersatzdrummer Daray macht seine Sache ebenfalls sehr gut und ersetzt somit den verhinderten Doc ohne merkliche Unterschiede. Leider ist die Zeit knapp bemessen und so verlässt VADER die Bühne trotz etlicher Zugabeforderungen.
shub



FINNTROLL:
Humppa Til We Die! Finnenbär Wilska ist bekannt für seine Gutmütigkeit. Die wird an diesem Abend jedoch stark strapaziert durch den krankheitsbedingten Ausfall von Keyboarder Trollhorn , was den charismatischen Shouter zu folgender Bemerkung veranlasst: „Tja, der Junge wird langsam alt...“. Ersatz findet sich jedoch in der ENSIFERUM-Tastenfee Meiju „Nikki“ Enho, deren Erscheinung den Verlust deutlich lindert! Nichtsdestotrotz, die Show erfüllt alle Erwartungen. Ein "Viva"-Hit jagt den nächsten; „Trollhammaren“, „Jaktens Tid“ und der obligatorische „Song About Mushrooms“, auch bekannt als „Svampfest“! Ein Sumpfgelage zuviel haben sich die Trolle wohl noch nicht gegönnt, denn zu perfekt sitzt die Performance aus Stageacting, witzigen Ansagen und gekonntem Songwriting. Auch wenn die Gitarristen Routa und Skrymer ständig übereinander zu stolpern scheinen und der beleibte Front-Homungus ob seiner Buglastigkeit droht, von der Bühne zu kippen. Was dabei rauskommt, hat Hand und Fuß! Eine gute Stunde lang wird „gehumppt“, was das Zeug hält, dann verschwindet die Truppe auf einen Humpen „Finlandia“, und die Fans ziehen „Trollhammaren“-grölend von dannen.
Airraids



NAPALM DEATH:
Etwas irritierend ist es schon: Die politisch korrekten Linken von NAPALM DEATH gehen mit MARDUK auf Tour. Schließlich haben die Schwarzheimer sich in der Vergangenheit, vorsichtig ausgedrückt, politisch nicht klar positioniert. Wie passt das ins Bild? Barney, seines Zeichens Frontmann der Grind-Kapelle, erwidert auf diese Frage hin, er hätte keinerlei Probleme damit. Die Jungs hätten ihm im Vorhinein persönlich versichert, ihre Einstellung sei keinesfalls rechter Natur (ein entsprechendes Interview erscheint in Kürze). Nachdem das geklärt ist, können wir beruhigt auf die Dinge warten, die nun folgen sollen.

Der Raum füllt sich also erneut komplett und die alteingesessene Abrissbirne verrichtet ihr Werk. Barney Greenway, mit kurzem Haar und etwas schlanker als noch vor einiger Zeit, stolpert, fällt und springt wie eh und je, vergleichbar mit einem BSE-verseuchten Monchichi, über die Bühne und Mr. Mittelscheitel Shane Embury bemüht dazu sein schütteres Haar. Leider ist der Sound wesentlich zu kraftlos für NAPALM DEATH-Verhältnisse und erreicht nicht den Sättigungsgrad, der vonnöten wäre. Natürlich bedienen die Engländer jede ihrer Schaffensphasen, schaffen es aber vom Stageacting her nicht, an alte Glanztaten anzuknüpfen (Man wird eben nicht jünger; auch Barney nicht - Anm. d. Verf.). Ansonsten ist natürlich alles beim Alten. Es hagelt Blastbeats und das Grindcore-Monster erhebt sich von Song zu Song mehr und reißt die Stunde Spielzeit ohne Kompromiss an sich. Trotz vorhandener Mängel war der Auftritt jedoch alles andere als langweilig oder gar leblos und die Fans kehrten mit zufriedenen Gesichtern an den Tresen zurück.
shub




MARDUK:
Die Speerspitze des schwedischen Blackmetal ist zurück! Den Höhepunkt des Abends bilden MARDUK, denen der kürzliche Abschied von Ex-Sänger Legion keinesfalls geschadet hat. Trotz ihrer inflationären Bühnenpräsenz sind MARDUK im neuen Line-Up durchaus sehenswert, denn Mortuus (TRIUMPHATOR, FUNERAL MIST) hat’s drauf. Die unheilige Kampftruppe aus dem Norden, der nur allzuoft ein augenfälliges Kokettieren mit Nazisymbolik vorgeworfen wurde, präsentiert sich ungewohnt morbide. Rotes Licht umhüllt den neuen Fronter bei seinen Ansagen (beispielsweise bei „Perish In Flames“), der noch reichlich introvertiert rüberkommt. Das sollte sich mit der Zeit jedoch legen, denn über Ausstrahlung verfügt er allemal. Ich persönlich vermisse Legion nicht, denn vom Gesang her kann Mortuus durchaus mithalten. Er wirkt auch ungleich düsterer als sein Vorgänger, was schon beim Opener „Azrael“ zur Geltung kommt! Und so stößt das neue Material von „Plague Angel“ beim Publikum auf die gleiche Akzeptanz wie auch die Klassiker. „The Hangman Of Prague“, „Warschau” und „Throne Of Rats” mischen sich unter Gassenhauer wie „Slay The Nazarene“ und „On Darkened Wings“. Die letzteren Stücke gehören nunmal ebenso zum Inventar wie mittlerweile auch die Doomkeule „Bleached Bones“ vom „World Funeral“-Album. Qualität überzeugt eben. Der Sound, bei NAPALM DEATH noch recht schwach, ist nun garstig laut und wohlbalanciert. In der Tat höre ich sogar Devo Anderssons Bass heraus! Ob dies nun Sinn der Sache bei einer Blackmetalband ist, bleibt fraglich. Dennoch tut der Stimmungswechsel bei MARDUK vom grellen Thrash hin zum Düstergewand unglaublich gut. Das kommt dem alten Geist doch etwas näher. Dementsprechend passen auch die überwiegend „doomige“ Songauswahl, sowie die weitgehend statischen Bewegungen von Morgan und Devo. MARDUK machen sich langsam. Sollte man nicht verpasst haben! Traurig bleibt nur, dass die Zugabe entfällt...
Airraids



Setlist MARDUK

Azrael
The Hangman Of Prague
Burn My Coffin
With Satan And Victorious Weapons
Perish In Flames
Slay The Nazarene
Sulphur Souls
Panzerdivision
The Black
Warschau
Bleached Bones
On Darkened Wings
Throne Of Rats
Wolves
World Funeral

Die anderen Setlists sind uns leider nicht zugänglich gemacht worden.

shub, Airraids

Autor: Thomas Kleinertz [shub] | 14.12.2004 | 14:06 Uhr
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