[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_empty_space height="10"][vc_single_image image="40135" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 5,5/7 Punkten Info VÖ: 22.02.2019 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 00:51:05 Line-Up Bobby "Blitz" Ellsworth - Vocals D.D. Verni - Bass Dave Linsk - Lead Guitar Derek Tailer - Rhythm Guitar Jason Bittner - Drums Tracklist 1. Last Man Standing 2. Believe In The Fight 3. Head Of A Pin 4. Bat Shit Crazy 5. Distortion 6. A

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Lucifer-Lucifer II-Artwork

Lucifer – Lucifer II

Lucifer-Lucifer II-Artwork

Wertung
5/7 Punkten


Info
VÖ: 06.07.2018
Label: Century Media Records
Spielzeit: 00:41:54


Line-Up
Johanna Sadonis – Vocals
Nicke Andersson – Drums
Robin Tidebrink – Guitar
Martin Nordin – Live Guitar
Alexander Mayr – Live Bass


Tracklist
California Son
Dreamer
Phoenix
Dancing With Mr. D
Reaper On Your Heels
Eyes In The Sky
Before The Sun
Aton
Faux Pharaoh

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Mitte 2015 erschien via Rise Above Records das Debütalbum von Lucifer, doch ca. ein Jahr nach dem Release und erfolgreich absolvierter Tourneen machte sich ex-Cathedral Gitarrist Gaz Jennings vom Acker und Johanna Sadonis stand vor der schwierigen Aufgabe sich ein neues Line-Up für Lucifer zu suchen.

 

„More Rock, Less Doom“

 

Bei diesem Unterfangen stand Johanna Sadonis eine wahre Ikone zur Seite: Nicke Andersson (Imperial State Electric, The Hellacopters, Entombed) wurde nicht nur Songwriting-Partner, sondern übernahm neben der Produktion im Studio auch noch die Gitarren- und Basspuren, sowie die komplette Schlagzeugarbeit von „Lucifer II“, welches übrigens auch das Labeldebüt bei Century Media Records darstellt. Der gute Nicke Andersson ist sicherlich auch dafür verantwortlich, dass „Lucifer II“ deutlich Rock-affiner daherkommt und – bis auf wenige Ausnahmen – nahezu gänzlich die Doom-Roots des Erstlingswerkes ausradiert wurden. Dies merkt man gleich beim feist dahinrockenden Opener ‘California Sun‘, dem fantastisch emotionellen ‘Dreamer‘, welcher eine Johanna Sadonis in absoluter Bestform zeigt, oder dem mit deutlichen Kiss-Anleihen gespickten ‘Phoenix‘. Aber Lucifer können es auch bluesiger wie ‘Reaper On Your Heels‘ beweist. Und gänzlich haben sich Johanna und Nicke vom Doom auch nicht abgewandt: Nachzuhören im Abschluss-Track des Zweitwerkes der auf den Namen ‘Faux Pharaoh‘ hört.

 

Dort wo 2015 noch gänzlich die Schlaghosen-Klientel bedient wurde, öffnen sich LUCIFER mit „Lucifer II“ den Classic Rock-Liebhabern, jener melodieverliebten Spezies, die die wohl leidenschaftlichsten und begabtesten Befürworter des unsterblichen Geist der 70er Jahre Hardrock-Ära sind.

Reini Reither / 21.06.2018

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