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Artowrk zu Madball For The Cause

Madball – For The Cause

Artowrk zu Madball For The Cause

Wertung
6/7 Punkten


Info
VÖ: 15.06.2018
Label: Nuclear Blast Records
Spielzeit: 00:32:43


Line-Up
Freddy Cricien – Vocals
Hoya Roc – Bass
Mike Justian – Drums


Tracklist
Smile Now Pay Later
Rev Up
Freight Train
Tempest
Old Fashioned
Evil Ways (feat. Ice T)
Lone Wolf
Damaged Goods
The Fog feat. Tim Timebomb
Es Tu Vida
For You
For The Cause
Confessions

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Was für ein Album aber auch. Madball haben zwar in ihrer 30-jährigen Karriere noch kein einzig schwaches Album veröffentlicht, aber „For The Cause“ ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das am meisten abwechslungsreiche, ohne dabei die Wurzeln und den Spirit des Hardcores außen vor zu lassen.

 

„Viel abwechslungsreicher und spannender kann man Hardcore kaum mehr zelebrieren“

 

Dabei mussten Madball dieses Mal ohne etatmäßigen Gitarristen auskommen, Brian „Mitts“ Daniels hat die Band im Oktober 2017 nach über 16 Jahren verlassen, die Guitarparts der neuen Songs übernahm im Studio dann kurzerhand Matt Henderson, der bereits von 1992 bis 2000 bei Madball aktiv war. Gitarrist hin oder her, spätestens beim eingängig wie harten Opener Smile Now, Pay Later‘, dem von einem kurzen Gangsta-Intro eingeleiteten Speedster ‘Rev Up‘ und dem hochmelodischen, mit einem Mörderrefrain unterlegten ‘Freight Train‘ springen die Hardcore-Jünger kollektiv im Kreis herum. Als Kontrapunkt gibt es mit ‘Tempest‘ wieder einen auf die Mütze, bevor sich Motherfuckin‘ ICE-T auf die ‘Evil Ways‘ begeben darf. Neben dem abschließenden ‘Confessions‘ der härteste und kompromissloseste Song auf „For The Cause“ und durch die Beteiligung des legendären ICE-T noch eine Spur zwingender und herausragender. Wer jetzt meint, MADBALL hätten ihr Pulver früh verschossen der irrt gewaltig: ‘Lone Wolf‘ ist ebenso ein Hit vor dem Hardcore-Herrn wie das metallisch angehauchte ‘Damaged Goods‘. Bei ‘The Fog‘ darf Rancid’s Tim Armstrong mitmischen und die von seiner Stammband bekannte Melodieverliebtheit mit einbringen. Das komplett in Spanisch gesungene ‘Es Tu Vida‘ drückt dich verdutzt an die Wand, während ‘For You‘ zeitweise mehr Manowar intus hat, als Joey De Mayonnaise sich heutzutage vorstellen kann.

 

Viel abwechslungsreicher und spannender kann man Hardcore kaum mehr zelebrieren. Mit „For The Cause“ ist MADBALL ohne Zweifel ein Meisterwerk gelungen, und das darf jemand, der die Band seit ihrem ersten vollständigen Album „Set It Off“ aus dem Jahr 1994 verfolgt und begleitet, durchaus behaupteten.

Reini Reither / 12.06.2018

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