Die teutonischen Metal-Veteranen GRAVE DIGGER haben jüngst ein Video zu ihrem Song "Zombie Dance", in dem ihre Label-Kollegen RUSSKAJA als Gastmusiker auftreten, veröffentlicht.

Die um den legendären Gitarrenhelden Michael Schenker [UFO, SCORPIONS] versammelten MICHAEL SCHENKER FEST haben ein Video zu ihrem Song "Take Me To The Church" veröffentlicht.

SLASH FEATURING MYLES KENNEDY & THE CONSPIRATORS haben mit „Mind Your Manners“ einen Song von ihrem kommenden Album "Living The Dream" vorgestellt.

Die schwedischen Progressive Metal-Veteranen OPETH haben ein neues Live-Album mit dem Titel "Garden Of The Titans: Live At Red Rocks Amphitheater" angekündigt.

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Die aus Ohio stammenden Hardcore-Formation BEARTOOTH hat mit "You Never Know" einen neuen Song ins Netz gestellt.

HomeReviewNervosa – Downfall Of Mankind
Neues Album von Nervosa

Nervosa – Downfall Of Mankind

Neues Album von Nervosa

Wertung
4.5/7 Punkten


Info
VÖ: 01.06.2018
Label: Napalm Records
Spielzeit: 00:48:17

Line-Up
Fernanda Lira – Vocals & Bass
Prika Amaral – Guitars & Backing Vocals
Luana Dametto – Drums

Tracklist
Intro
Horrordome
Never Forget, Never Repeat
Enslave
Bleeding
… And Justice for Whom?
Vultures
Kill the Silence
No Mercy
Raise Your Fist!
Fear, Violence and Massacre
Conflict
Cultura do Estupro
Selfish Battle [Bonus Track]

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NERVOSA aus Brasilien melden sich mit dem dritten Werk „Downfall Of Mankind“ zurück. Der Argentinier Martin Furia, der bereits mit solch illustren Combos wie DESTRUCTION und FLOTSAM & JETSAM gearbeitet hat, hat sich der Sache angenommen und das Album produziert. Ohnehin ein guter Bekannter der Damen, denn er war bereits als Tontechniker bei der letzten Tour der Band dabei.

 

„Album Nummer drei der Thrash-Ladies“

 

Das durchaus attraktive Trio lässt auch dieses Mal keinen Zweifel aufkommen, dass sie mit Schmusemusik so gar nichts am Hut haben. Bereits der Opener „Horrordome“ drückt ordentlich, der mit leichten Death-Metal versehene Thrash kommt mit kapitaler Wucht aus den Boxen. „Enslave“ schielt dezent in Richtung DESTRUCTION, „…And Justice For Whom?“ weist im Ansatz dieses legendäre „Kill‘ Em All“ Feeling auf, welches 80er Freunde ebenfalls zufrieden stellen dürfte. „Bleeding“ schleppt sich zu Beginn etwas gemächlicher daher, danach wechselt das Tempo allerdings schneller als Neymar seine Frisur und macht die Sache zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Gegen Ende haut man mit „Conflict“ eine Killernummer vom Prädikat KREATOR vom Stapel. Davor und danach bekommen wir Thrash Metal mit hier und dort eingefügten Death Metal Anleihen, was sich logischerweise aufgrund des rauen Gesangs, den Fernanda Lira auch gut und gern bei Sabina Classen gelernt haben könnte, zu hören. Die Produktion passt wie die berühmte Faust auf das ebenso berühmte Auge, böse und trocken.

 

Klar bedienen sich NERVOSA bei den zahlreichen Stars der Thrash Metal Szene, die Neuerfindung des Rades ist definitiv nicht der Plan dieser Band. Meilensteine sehen freilich definitiv ganz anders aus, da lasse ich keinen Zweifel aufkommen. Aber den einen oder anderen vielschichtig konstruierten Song und eine Handvoll durchaus gelungene Riffs lassen im Großen und Ganzen nur sporadisch Langeweile aufkommen. Am Ende kracht das Ganze kurz und schmerzvoll ins Gebälk und darf allen Thrash-Jüngern ans Herz gelegt werden.

Frank Wilkens / 10.08.2018

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