Die einheimischen Death Metaller OBSCENITY haben mit "Summoning The Circle" ein neues Album für den 7. Dezember 2018 in Aussicht gestellt.

Die um den gleichnamigen Musiker formierte THE NEAL MORSE-Band hat mit "The Great Adventure" den Titel ihres nächsten Albums bekannt gegeben.

Die kanadischen Thrash Metal-Urgesteine EXCITER haben mit Daniel Dekay [DIEMONDS] einen neuen Gitarristen in ihre Reihen aufgenommen.

Die walisischen Modern Metaller BULLET FOR MY VALENTINE haben ein Video zu ihrem Song "Not Dead Yet" ins Netz gestellt.

Die Alternative Rock-Band THE SMASHING PUMPKINS hat ein neues Video zu dem Song "Silvery Sometimes (Ghosts)" veröffentlicht.

Die Epic Melodic Death Metaller NOTHGARD haben zwei Track-by-Track Videos zum neuen Album "Malady X" veröffentlicht, in welchen Mainman Dom R. Crey Musik und textliche Inhalte zu jedem einzelnen Song erklärt.

HomeReviewNervosa – Downfall Of Mankind
Neues Album von Nervosa

Nervosa – Downfall Of Mankind

Neues Album von Nervosa

Wertung
4.5/7 Punkten


Info
VÖ: 01.06.2018
Label: Napalm Records
Spielzeit: 00:48:17

Line-Up
Fernanda Lira – Vocals & Bass
Prika Amaral – Guitars & Backing Vocals
Luana Dametto – Drums

Tracklist
Intro
Horrordome
Never Forget, Never Repeat
Enslave
Bleeding
… And Justice for Whom?
Vultures
Kill the Silence
No Mercy
Raise Your Fist!
Fear, Violence and Massacre
Conflict
Cultura do Estupro
Selfish Battle [Bonus Track]

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NERVOSA aus Brasilien melden sich mit dem dritten Werk „Downfall Of Mankind“ zurück. Der Argentinier Martin Furia, der bereits mit solch illustren Combos wie DESTRUCTION und FLOTSAM & JETSAM gearbeitet hat, hat sich der Sache angenommen und das Album produziert. Ohnehin ein guter Bekannter der Damen, denn er war bereits als Tontechniker bei der letzten Tour der Band dabei.

 

„Album Nummer drei der Thrash-Ladies“

 

Das durchaus attraktive Trio lässt auch dieses Mal keinen Zweifel aufkommen, dass sie mit Schmusemusik so gar nichts am Hut haben. Bereits der Opener „Horrordome“ drückt ordentlich, der mit leichten Death-Metal versehene Thrash kommt mit kapitaler Wucht aus den Boxen. „Enslave“ schielt dezent in Richtung DESTRUCTION, „…And Justice For Whom?“ weist im Ansatz dieses legendäre „Kill‘ Em All“ Feeling auf, welches 80er Freunde ebenfalls zufrieden stellen dürfte. „Bleeding“ schleppt sich zu Beginn etwas gemächlicher daher, danach wechselt das Tempo allerdings schneller als Neymar seine Frisur und macht die Sache zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Gegen Ende haut man mit „Conflict“ eine Killernummer vom Prädikat KREATOR vom Stapel. Davor und danach bekommen wir Thrash Metal mit hier und dort eingefügten Death Metal Anleihen, was sich logischerweise aufgrund des rauen Gesangs, den Fernanda Lira auch gut und gern bei Sabina Classen gelernt haben könnte, zu hören. Die Produktion passt wie die berühmte Faust auf das ebenso berühmte Auge, böse und trocken.

 

Klar bedienen sich NERVOSA bei den zahlreichen Stars der Thrash Metal Szene, die Neuerfindung des Rades ist definitiv nicht der Plan dieser Band. Meilensteine sehen freilich definitiv ganz anders aus, da lasse ich keinen Zweifel aufkommen. Aber den einen oder anderen vielschichtig konstruierten Song und eine Handvoll durchaus gelungene Riffs lassen im Großen und Ganzen nur sporadisch Langeweile aufkommen. Am Ende kracht das Ganze kurz und schmerzvoll ins Gebälk und darf allen Thrash-Jüngern ans Herz gelegt werden.

Frank Wilkens / 10.08.2018

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