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CD Review: Alestorm - No Grave But The Sea

Alestorm
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"Die See ist ein feucht-fröhliches Grab"
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Death Metal, Technischer Death Metal
5 von 7 Punkten
"Ungleiche Geschwister?"
  
Datum: 15.04.2017 bis 16.04.2017
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Stadt: München
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Premiere beim DARK EASTER METAL MEETING. Erstmals ging der 2012 ins Leben gerufene Event über zwei Tage, wobei am ersten Tag im Münchner Backstage der Club und die Halle bespielt wurden, am Sonntag wurde dann noch zusätzlich das Werk für die Fans geöffnet. Das Konzept ist ohne Frage aufgegangen, SOLD OUT hieß es an beiden Tagen und so konnte die Metal-Gemeinde ein im wahrsten Sinne dunkles Osterfest feiern.

Beim Eintreffen des Rezensenten prügelten sich die Schweden von AVSLUT im schon knacke-vollen Club durch ihren räudigen Black Metal, bevor die aus dem Schwarzwald stammenden IMPERIUM DEKADENZ die ebenfalls bestens besuchte Halle erstürmten. Neues („Only Fragments of Light“) wie ganz Altes („Schwarze Wälder“) kamen bestens an, Sänger Horaz ließ seine mitgebrachte Bottle Hochprozentiges zu keiner Sekunde aus den Händen und nach dem Mammuttrack „A Million Moons“ durfte man den Jungs zu einer mehr als ordentlichen Leistung gratulieren. Selbiges gilt auch für den neuen Stern am teutonischen Death Metal-Himmel: DESERTED FEAR fegten über die Halle hinweg, als gebe es kein Morgen. Vom energiegeladenen Opener „The Fall of Leaden Skies“ bis zum Schlusspunkt „Bury Your Dead“ gaben die Jungs aus Thüringen Vollgas und entfachten einen death-metallischen Orkan, der einmal mehr untermauerte, warum die Truppe derzeit höchst angesagt ist.

Die aus Griechenland stammenden Haud-Drauf-Black-Punks von RAVENCULT empfand ich schon auf ihrem Metal Blade-Debüt „Force Of Profanation“ eher als Durchschnitts-Combo und diesen Eindruck bestätigte das Quartett auch auf dem DEMM 2017. RAVENCULT dürften generell eine Love Them Or Hate Them-Band sein, die Einen feierten die Griechen als würde hier die musikalische Offenbarung von Statten gehen, man muss aber auch erwähnen, dass sich mit Fortdauer des Gigs die Reihen doch erheblich lichteten, das sollte sich in weiterer Folge beim Auftritt der BOLT THROWER/BENEDEICTION-Connection von MEMORIAM wieder deutlich ändern. Karl Willetts, Andy Whale, Frank Healy und Scott Fairfax bliesen zum Angriff. Auch wenn jetzt das Nuclear Blast Debüt der Truppe nicht zwingend in den Death Metal-Olymp gehört, versprüht der Vierer auf der Bühne eine derartige Spielfreude, dass man die Engländer einfach liebgewinnen muss. Vom Opener „Memoriam“ über „Surroundes (By Death)“ bis zu „Corrupted System“, das Backstage bestand aus einem Meer an bangenden Köpfen, Mosh-Pits und viel, viel Schweiß. Macht Spaß die „neue“ Truppe der Death-Veteranen.

Pics © by http://www.flickr.com/photos/-mrsvertigo-

Reini

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Autor: Reinhold Reither [Reini] | 24.04.2017 | 08:18 Uhr
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