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Datum: 07.06.2007 bis 09.06.2007
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Stadt: Hünxe
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Sein wir doch mal ehrlich: Wer reist wirklich immer in die entferntesten Winkel des Landes/der Erde, um die abartigsten musikalischen Drecksmonster zu bestaunen? Na klar – die Rheinland/Ruhrpottgewächse aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Und weil das NRWDM-Banner auch mal in heimischen Camps wehen soll, mussten die Fistfuck-Family und ihre vielen Gesinnungsgemeinschaften dank Blastcorpse Promotion dieses Mal weniger weit fahren und konnten früher und viel mehr trinken. Grund: das erste Death Feast Open Air. Im beschaulichen Hünxe zwischen Oberhausen, Dinslaken und Bottrop knüppelte sich ein Billing durch die Natur, das viele Banger sich zu Weihnachten gewünscht hätten, wenn sie die christlich pervertierte Wintersonnenwende nicht boykottieren würden. Natürlich ließ sich Metalnews die Megaparty nicht durch die Lappen gehen, präsentierte die Gaudi sogar mit und feierte in Gestalt[en] der unverwüstlichen Deathomaten soulsatzero, sk und Mattaru, was das Zeug hielt. Hier ihr Kriegsbericht. [mat]


.: RUMPEL GRUMPEL :.
Da der Name eine gewisse phonetische Nähe zu ROMPEPROP aufweist, machten wir uns schon mal auf sinnfreies Geballer und Lyrics über alle Arten von schlechter Verdauung gefasst. Aber weit gefehlt: In RUMPEL GRUMPEL zocken schließlich Mitglieder von VERMIS und SCID, was einen hohen musikalischen Standard voraussetzt. So spielt sich der Fünfer denn auch ein ordentlich hörbares Death Metal-Brett zusammen, das weder Brutalität noch vereinzelte melodische Elemente vermissen ließ. Zudem war Sangesgott Hank in Hochform und machte mit seiner rotgesoffenen/verbrannten Birne der schon bedrohlich fies knallenden Sonne Konkurrenz. Dazu noch Songs wie „Buikbuikbuikbuik" – und eine vergnügt slammende Menge vor der Bühne gönnte sich erste Ausfallerscheinungen. Daumen hoch für einen gelungenen Festivalauftakt inklusive TERRORIZER „Storm Of Stress“-Cover. [mat]

.: POOSTEW :.
Die Münsteraner Grinder hatten mit einigen Soundproblemen zu kämpfen und wirkten anfangs nicht ganz so souverän wie gewohnt. Kein Wunder, hatte man sich doch erst kurze Zeit zuvor von Drummer und Plattenfirma getrennt. Der Ersatzmann auf dem Kesselschemel hatte gerade mal eine Woche Zeit, um sich das Programm der Jungs draufzuschaffen – dafür schon mal Respekt, Meister. Nach einiger Zeit fluppte es dann auch bei der Combo und vor allem das agile Stageacting von Flummishouter Chris sorgte für ordentlich Begeisterung. Die kurzen, aber halsbrecherischen Tracks wurden wie Maschinengewehrsalven ins Publikum gemäht – und nach kurzer Zeit sah man allerorts glückliche Gesichter. Wer die Band schon mal im kleinen Club gesehen hat, wird mir zwar zustimmen, dass sich nur dort der volle Genuss eines POOSTEW-Gigs entfaltet, aber trotzdem waren die Jungspunde auch auf diesem Festival eine Bereicherung. [mat]

.: DYING HUMANITY :.
Nett, aber eher unspektakulär crossoverten sich die Erzgebirgler von DYING HUMANITY durch ihr Set. Ein bisschen Groove geht ins alkoholgeschwängerte Gebein, macht aber nicht genug Lust, sich wirklich zu bewegen – verbesserbar. [mat]

.: HUMAN MINCER :.
Die brutalen Spanier röchelten sich gut gelaunt querbeet durch ihre Gewaltphantasien. Obwohl Vokalist Phlegeton bei HUMAN MINCER nicht ganz so abartig gurgelt wie bei seiner Hauptband WORMED, fanden wir uns unversehens in einem mit Eiterpusteln und nässenden Pestbeulen versehenen Gemälde wieder, das aber trotz oder gerade wegen seiner Abscheulichkeit handwerklich perfekt umgesetzt wurde. Das machte Spaß, darauf Prost und mehr davon, bitte. [mat]

.: RESURRECTED :.
Die Duisburger Veteranen scheinen es nach schier endlos langer Zeit endlich noch mal wissen zu wollen. Seit RESURRECTED bei Morbid Records und Blastcorpse Promotion unter Vertrag sind, spielen sie so entfesselt auf wie selten zuvor. Klar, mit einem starken Album wie „Endless Sea Of Loss“ ist das auch kein großes Problem. Songs wie „Seducer Of Mankind“ oder „Hidden In Disguise“ knallen ohne Ende und machten einen in dieser Präzision dargebracht fast irre. Der größte Circle Pit bildete sich indes bei dem doomigen Geniestreich „Bloodmarked“. Drum-Neuzugang Hazim Fuad groovte sich in Extase und Band sowie Publikum taten es ihm gleich. Rundum gelungene Show, Note 1. [mat]

.: GRIND INC. :.
Mit den Krefeldern GRIND INC., die vor einem knappen Jahr mit ihrem Album „Inhale The Violence“ einen ganz schönen Hammer auf das Volk losließen, ging es dann auch nahtlos weiter. Und eines kann man sagen: Die Jungs machten Druck ohne Ende, während sie eine bunte Mischung ihrer bisherigen Outputs präsentierten, auch wenn natürlich das Hauptaugenmerk mit beispielsweise „Dead Body Costume“ und „Glorification Of Violence“ auf der aktuellen Scheibe lag. Und während Gitarrist Jan, der sich noch auf dem Rückweg, beziehungsweise im Stau von einer Klausur in Holland befand, die ersten Songs über noch vertreten werden musste, sprang dieser dann quasi nahtlos vom Auto auf die Bühne und gab sofort ziemlich beeindruckend Vollgas. Respekt und Lob für diese Leistung! Und zwar nicht nur an Jan, sondern für die ganze Truppe, denn GRIND INC. boten trotz der erst spätnachmittäglichen Zeit einen druckvollen und gelungenen Gig! [soulsatzero]

.: DEBAUCHERY :.
Man kann sie lieben oder hassen, aber auf Festivals reißen sie fast immer alles in Stücke, weil niemand ihrem Groove entkommen kann. Thomas und seine Auswechsel-DEBAUCHERY enterten gewohnt blutverschmiert die Bühne und gaben dem Volk mit „Torture Pit“, was es verlangte. Nach vier Alben kann man bequem eine Setlist zusammenstellen, die nur aus Hits besteht, von denen die meisten Bands sich wünschten, sie hätten mal einen einzigen geschrieben. Und so prasselte das rockige Feuerwerk aufs Volk, bis das nicht mehr konnte: Neueres wie „Butcher Of Bitches“, „Back In Blood“ oder „Death Metal Maniac“ wechselte sich mit ollen Kamellen wie dem unvermeidlichen „Blood For The Blood God“ oder dem kultigen „Chainsaw Masturbation“ ab. Klar, irgendwann wurde die Chose trotz beherztem Stageacting der gesamten Band etwas anstrengend, weil man im immergleichen Tempo daherstampfte. Gott sei Dank hatten die Herren dann auch ein Einsehen und packten mit „Carnival Carnage“ vom „Torture Pit“-Album auch mal einen amtlichen Raser aus, der das geschehen merklich auflockern konnte. Trotz einiger Längen immer wieder schön. Aber warum man auf den Überklassiker „Kill, Maim, Burn“ verzichtet hatte, wusste man am Ende des Tages sicher selbst nicht mehr. [mat]

.: DEFEATED SANITY :.
Technischer Brutal Death war nun wieder mit DEFEATED SANITY angesagt, die erst kürzlich ihr zweites Album „Psalms Of The Moribund“, diesmal mit Jens Staschel am Mikro, veröffentlichten und nach dem Erstling „Prelude To The Tragedy“ erneut einen Brecher der Marke DISGORGE [US] und DEVOURMENT mit groovenden Slam-Parts servierten. Und auch live ging das mächtig ab und sorgte für mitwippende Köpfe, auch wenn der Sound, mit dem einige der Bands am Donnerstag etwas zu kämpfen hatten, etwas differenzierter hätte sein können. Auf der Bühne selbst gab es nichts zu bemängeln, da die Mitglieder von DEFEATED SANITY stets in Bewegung waren, während Drummer Lille Gruber präzise für den nötigen Rhythmus-Teppich im Hintergrund sorgte. Und Jens hätte ganz vorne am Bühnenrand mit seinen ultratiefen Growls einen Schwarzwald-Hirsch ganz gut das Fürchten lehren können, sodass unterm Strich auch hier ein Auftritt abgeliefert wurde, der absolut in Ordnung ging. [soulsatzero]

DEFEATED SANITY:



.: DESPONDENCY :.
Im Anschluss ging es auch gleich mit dem Brutal Death amerikanischer Prägung weiter, denn mit DESPONDENCY wurde erneut ein Blick über den großen Teich und in Richtung DISGORGE [US] und SUFFOCATION gewagt. Abwechslung stand auf dem Programm, sodass technisch-verfrickelte Up-Tempo-Parts neben mächtigen Slam-Einschüben standen, die immer wieder erneut verschleppt wurden, sodass die Band in der Lage war, prägnante Akzente zu setzen und die Zuschauer zu animieren. Natürlich führte dies zu einem der ersten größeren Circle Pits des Tages, in dem begeistert zu den Krachern von „God On Acid“ abgehottet und die Matte geschüttelt wurde, ehe dann nach einer knappen Dreiviertelstunde Schluss war. Mit Verzagtheit, wie der Bandname suggerieren könnte, hatte der Auftritt aber beileibe nichts zu tun. Feine Sache! [soulsatzero]

DESPONDENCY:



.: WORMED :.
Die kranken Outa-Space-Prügelspanier warfen kurz nach Anbruch der Dunkelheit den Staubsauger an und das Areal stand Kopf. Sympathisch und mit unfassbarer Energie würfelten sie ihr - äh - vielleicht auf die Dauer etwas eintöniges, aber dennoch qualifiziert dargebotenes Set in die stark angetrunkene Meute und warteten gemeinsam mit dieser auf die hoffentlich bald landenden Aliens. Außer den Gestalten auf der
Bühne war aber von Außeriridischen weit und breit nix zu sehen, sodass wir uns auf viele neue WORMED-Gigs, billige T-Shirts [10 Euro - Hammer] und perfektioniert-extraterristischen Gurgelgrunz freuen können. Thumbs up!

.: GORGASM :.
GORGASM. Die Legende. Seit vier Jahren ohne aktuelles Album. Trotzdem ist Six-String-Downstroke-Emperor und Stiernacken Tom Tangalos ein Mann, dessen Charisma vieles auffängt, was sonst ein Fall für Marketing-Spezialisten wäre. „Hello you German Cunts“ warf er kurz huldvoll ins Publikum, bevor er seinen getunten ICE weiterbrausen ließ. Einige Fans dankten es ihm mit ähnlich charmanter rhetorischer Retourkutsche, doch die meisten Jünger des guten Geschmacks konzentrierten sich auf das, was Tom ansonsten so machte. Und an besagtem Samstag wurde der Schreddergott auch noch von ORIGIN-Überbasser Mike Flores begleitet. Wo zum Teufel sollte man also hinschauen? Eigentlich egal, denn GORGASM ließen einem eh überhaupt keinen Spielraum für Seitenblicke. Die Jungs knüppelten in vortrefflichem Soundgewand einen guten Mix, hauptsächlich bestehend aus „Masticate To Dominate“ bzw. „Stabwound Intercourse“-Material unters Volk und bliesen zudem verdächtig oft ins Horn, um neuere Stücke zu präsentieren. Ob da wohl endlich der schon für 2005 angekündigte „Masticate...“-Nachfolger ins Haus steht? Wie auch immer: Wer GORGASM noch nicht gesehen hat, kann im Death Metal-Gymnasium kein Fan-Abi machen. Eine Sensation, die fast schon Garantiecharakter besitzt. [mat]

GORGASM:

Mattaru, sk, soulsatzero

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Autor: Sebastian König [sk] | 26.06.2007 | 16:59 Uhr
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