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"Erfolgreich zurück"
  
SteelhorseSteelhorseSteelhorseSteelhorseGrand MagusGrand MagusGrand MagusShok ParisShok ParisShok ParisDestructionDestructionDestruction
Datum: 29.07.2010 bis 31.07.2010
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Stadt: Brande-Hörnerkirchen
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Jahr für Jahr trifft sich eine im Vergleich zu den „großen“ Festivals recht überschaubare Menge von traditionsbewussten Metallern auf einem Bauernhof im hohen Norden um dort – so sagt der Veranstalter selbst – den Garten im Rahmen des „Headbangers Open Air“ zum Brennen zu bringen. Natürlich haben die Verantwortlichen auch für die 27. Runde der schwermetallenen Gartenparty wieder keinerlei Kosten bzw. Mühen gescheut, um sowohl allerhand legendäre, als auch aufstrebende sowie teils fast vergessene Formationen auf die kleine Bühne hinter ihrem Haus zu locken. Bei so vielen geladenen Gästen musste im Vorfeld natürlich die ein oder andere Umbuchung und Absage hingenommen werden, das ist aber erstens nichts Ungewöhnliches und zweitens konnten die Macher des „Headbangers Open Air“ zumeist mehr als adäquaten Ersatz auftreiben – so übernahm etwa die einheimische Thrash-Legende DESTRUCTION kurzfristig für die unerwartet abgesprungenen WARBRINGER. Lediglich im Falle der verhinderten KILLING MACHINE muss leider auch auf ein entsprechendes Alternativprogramm verzichtet werden, da der Bassist der bereitwillig eingesprungenen TALES OF HORROR leider kurz vor Hamburg im Stau feststeckt.


.: STEEL HORSE :.
Die Ehre, das Spektakel zu eröffnen, wird in diesem Jahr den Spaniern STEEL HORSE zuteil, die das bereits recht zahlreich erschienene Publikum mit ihrem stark britisch angehauchten Heavy Metal anheizen wollen. Natürlich stammen die meisten Songs dabei von „Wild Power“, dem bereits im letzten Jahr erschienenen Debüt der Truppe, welches auch am Merchandise-Stand für humane zehn Euro zu haben ist. Der Auftritt der vier Spanier zeichnet sich dabei durch exzellenten Sound und eine überaus motivierte Performance aus, weshalb sich auch schon nach drei Songs beste Stimmung im Zuschauerraum breit macht, die besonders in den vorderen Reihen an empor gereckten Pommesgabeln bzw. Fäusten festzumachen ist. Während der knapp 50-minütigen Show tun sich insbesondere Gitarrist Willy Gascon und Sänger Jorge Cortes durch ihre Leistungen hervor, wobei sich letzterer vollkommen unnötig für etwaige stimmliche Probleme entschuldigt. Kurz bevor die Truppe mit dem Titelsong ihrer bisher einzigen Platte abschließt, werden noch – sehr zur Freude aller Anwesenden – IRON MAIDEN gecovert, was trotz nur einer Gitarre bestens funktioniert.






.: GRAND MAGUS :.
Aufgrund der eingangs erwähnten Verkettung widriger Umstände schaffen es die Schweden GRAND MAGUS immerhin 20 Minuten früher als ursprünglich geplant auf die Bühne. Das Trio aus dem hohen Norden wirkt anfangs zwar etwas desorientiert und scheint leicht neben sich zu stehen, dieser Eindruck verfliegt aber recht schnell und so spielt die Truppe einen soliden und vor allem sympathischen Auftritt, da insbesondere Frontmann JB bestens aufgelegt ist. Da sich GRAND MAGUS inzwischen über eine zahlreiche Anhängerschaft freuen dürfen, ist nun auch vor der Bühne deutlich mehr los, wobei die versammelten Headbanger die Truppe fleißig mit „Hey, Hey“-Rufen anfeuern und etwa den Refrain von „Hammer Of The North“ lauthals mitgrölen. Auch was den Sound angeht ist bei den Schweden alles im Lot, wodurch insbesondere der tolle zweistimmige Gesang in Songs wie „Like The Oar Strikes The Water“ bestens zur Geltung kommt. Mit Zugabe unterhalten GRAND MAGUS ihre Fans immerhin über eine Stunde und haben für ein erstes kleines Highlight gesorgt.

Intro
Kingslayer
Like The Oar Strikes The Water
Silver Into Steel
At Midnight They'll Get Wise
I, The Jury
Hammer Of The North
Wolf's Return
Ulvaskall Vargh
The Shadow Knows
Ravens Guide
Iron Will Play Video

Nine
Lodbrok


.: SHOK PARIS :.
Als nächstes sind die U.S.-Metaller SHOK PARIS an der Reihe, die einst mit ihrem Album „Go For The Throat“ moderaten Legendestatus erreichen konnten. Gute 25 Jahre später hat die Formation mit „Décharge Electrique“ zwar ein neues Album in der Hinterhand, wirkt aber ansonsten etwas in die Jahre gekommen – vor allem die Posen und Possen von Sänger Vic Hix laden eher zum Fremdschämen ein, da der Mann mit Bandana, Pilotenbrille und Bierbauch doch arg abgehalftert rüberkommt. Auch gesanglich kann Mr. Hix nicht voll überzeugen, zumindest das wird jedoch mit fortschreitendem Auftritt immer besser. Klanglich ist das Konzert der Herren aus Ohio zumindest OK, wobei jedoch gerade die Rhythmusgitarre kaum zu hören ist. Ansonsten bieten SHOK PARIS einen im Hinblick auf die Instrumentalarbeit starken und auch ansonsten recht anständigen auftritt mit spaßigen Songs, der jedoch keinesfalls als etwas Besonderes anzusehen ist – das kann auch an den Reaktionen des Publikums abgelesen werden, welches zwar Spaß hat, jedoch deutlich verhaltener als noch bei GRAND MAGUS agiert.






.: DESTRUCTION :.
Nach etwas ausgedehnterer Umbaupause wird es mit DESTRUCTION, die heute für die bereits im Vorfeld abgesprungenen WARBRINGER übernehmen, dann Zeit für den ersten Headliner. Inzwischen ist es im Zuschauerbereich brechend voll und sehr zur Freude aller Versammelten haben sich die kultigen Thrash Metaller für den heutigen Abend auf ein Old School-Set geeinigt. Dabei gibt sich die Truppe gewohnt spielfreudig und gerade Frontmann Schmier ist in bester Laune und betont immer wieder seine Freude, auf einem derart kleinen und damit persönlichem Festival auftreten zu können, was die vorderen Reihen verleitet, “Fuck Wacken“-Chöre anzustimmen. Auch in Sachen Sound besteht beim Auftritt des Trios keinerlei Grund für Kritik. Bis kurz nach Mitternacht hauen DESTRUCTION ihren Fans somit gute 80 Minuten lang einen Klassiker nach dem anderen um die Ohren und schließen den ersten Abend überaus erfolgreich mit Thrash aus deutschen Landen ab.

Intro
Curse The Gods
The Butcher Strikes Back
Antichrist - Death Trap
Eternal Ban
Life Without Sense
Invincible Force
The Damned / Cracked Brain / Reject Emotions
Tormentor
Unconscious Ruins
Thrash Till death
Nailed To The Cross
Bestial Invasion

Total Desaster
Mad Butcher

Metalviech

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Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 06.09.2010 | 00:20 Uhr
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