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CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
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"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

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Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
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"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

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Sleaze Rock
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"Rückkehr des Ballermanns"
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Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
CD Review: Marty Friedman - Wall Of Sound

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Heavy Metal, Instrumental
5.5 von 7 Punkten
"Saitenhexerei auf die angenehme Art"
CD Review: The Black Dahlia Murder - Nightbringers

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Death Metal, Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Detroit liegt jetzt in Schweden"
CD Review: Pänzer - Fatal Command

Pänzer
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Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Angriff an allen Fronten"
CD Review: Satyricon - Deep Calleth Upon Deep

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Black 'n Roll, Black Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Kunden, die "Satyricon" mochten, interessierten sich auch für..."
CD Review: Air Raid - Across The Line

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Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Yngwies Erben"
CD Review: Jag Panzer - The Deviant Chord

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US-Metal
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"Große Gefühle, harter Stahl"
CD Review: Cradle Of Filth - Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay

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5.5 von 7 Punkten
"Die dunkelste Versuchung"
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True Metal
5.5 von 7 Punkten
"Stimmt."
CD Review: Josh Todd & The Conflict - Year Of The Tiger

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Rock
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Atmospheric Rock, Black Metal
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"Black Metal von 1870"
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US-Metal
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"Erfolgreich zurück"
CD Review: Demons Dream - Nuclear Attack [EP]

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Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Starker Auftritt"
Datum: 17.09.2010 bis 18.09.2010
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Stadt: Wermelskirchen
Wermelskirchen gilt seit zehn Jahren als heimliche Hauptstadt für Death Metal und Grindcore. Im AJZ-Bahndamm treffen sich alljährlich im September mehrere hundert unentwegte Underground-Fans aus aller Welt zum zweitägigen „NRW Deathfest“, um ihren Helden zu frönen. Sie zelten in der Peripherie oder schlafen im Auto. Hauptsache, die Party läuft und läuft.

Und das tat sie auch dieses Jahr wieder, als Bands wie KASTRATED oder NECROPSY zunächst die Meute mit ihren Brutalo-Hits aufheizten, bevor mit den schwedischen INSISION die ersten richtigen Stars die Bühne enterten und mit ihrem Sound sofort für ein paar ordentliche Circle Pits und jede Menge Mosh-Einlagen sorgen. Etwas unzugänglicher sind die US-Boys von MALIGNANCY, die zwar Kultstatus genießen, allerdings zum freudigen Abschädeln ein wenig zu verfrickelt zu Werke gehen.

Am Samstag dürfen die Lokalmatadore ran. Sind die Reaktionen auf die thrashig angehauchten Hymnen des teuflischen Kommandos von DEUS INVERSUS noch leicht zurückhaltend, so kreist bei den Gummersbacher Spaßvögeln von BY BRUTE FORCE vom ersten Takt an der Hammer. Was die Jungs um Frontkasper Kai und den kreischenden Stöckeschwinger Aldo an Energie freisetzen konnten, war schon sensationell und schreit nach einer großen Zukunft.



BY BRUTE FORCE

Die haben TACHELESS möglicherweise auch. Ihr simpler, aber effektiver Grindcore macht es den Feierfreunden leicht. Die sparen sich ihre Kräfte allerdings noch ein paar Momente auf, weil sie dem Auftritt der alt gedienten Irren von SANATORIUM aus Tschechien entgegenfiebern. Und was das Quartett im mittlerweile prall gefüllten AJZ veranstaltet, geht schon mächtig an die Bausubstanz des altehrwürdigen Gebäudes. Die stets gut ins Bein gehenden und vom ultra-brutalen „Frog-Noise“-Gesang verzierten Hymnen lassen zeitweise alle Anwesenden wie verrückt und rhythmisch im Kreis herumrennen.

Vom Irrenhaus ins Schlachthaus: DIGESTED FLESH sind nicht nur aufgrund der Leibesfülle ihres Sängers Schwergewichte in der Szene. Bis zum Limit herunter gestimmte Gitarren und die konsequente Monotonie, verknüpft mit fesselnden Grooves – das ist das Rezept für eine Dreiviertelstunde Musikgemetzel, das aber nur als Vorgeplänkel für den Top Act des Abends durchgeht:

HAEMORRHAGE aus Spanien breiten textlich bekanntermaßen allerlei intime Details aus den Operationssälen und Pathologie-Hallen dieser Welt aus. Und passend zum Hit „Mortuary Riot“ springen die durchgeknallten Iberer in OP-Kleidung über die Bühne, bringen die übervolle Halle trotz Platznot zum kollektiven und bewegungsintensiven Ausrasten und bilden den krönenden Abschluss eines skurrilen, aber liebenswürdig durchgeknallten Events ohne Ausschreitungen oder unschönen Szenen.

Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 02.10.2010 | 23:26 Uhr
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