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 .: LIVE :: PartySan

Datum: 11.08.2005 bis 13.08.2005
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Stadt: Bad Berka
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Hell is Here – dieses Motto scheint immer noch perfekt für Bad Berka Mitte August – das Party-San rief 2005 zum 11. Mal: Und alle sind gekommen. Ok, vielleicht nicht alle, aber dafür 7000 Zuschauer und Bands vom Schlage CANNIBAL CORPSE, AMON AMARTH, SUFFOCATION, ENTOMBED, NAPALM DEATH und KRISIUN, um nur einmal ein paar der Größen zu nennen – nicht zu vergessen das partyfeste Metalnews-Team, bestehend aus den Redakteuren Theburningdarkness und Mattaru. Was konnte sich der anwesende Banger also mehr wünschen? Bis auf wenige Regenschauer am Freitag und Samstag drückte auch der alte, weißhaarige Herr ein paar Etagen weiter oben beide Augen zu und so war das Wetter für das wahrhaft höllische Line Up erträglich.




Das Drumherum passte ebenfalls perfekt: Ein großer Metal-Markt, mehrere Schmuckanbieter, bei denen man auch noch schnell eines der im Moment doch so arg angesagten Methörner erwerben konnte, viele verschiedene Fressbuden, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hatten und natürlich ausreichend Trinkstätten waren vor Ort. Dazu passend waren auch Getränke- und Essenspreise im ok-en Rahmen – beschweren konnte sich bei Cocktails für 3 Euro und 0,4l Bier für 2 Euro eigentlich keiner.


So, jetzt aber zum eigentlichen Grund, warum sich immerhin 7000 Banger bei Bad Berka eingefunden hatten:




Durch einige Staus in Schach gehalten kamen wir am Donnerstag erst kurz vor 0 Uhr auf dem Campingplatz des Partysan Open Airs an, um von dort noch die letzten Töne von DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT zu hören – RECAPTURE und SECRETS OF THE MOON hatten wir schon verpasst.


Trotzdem hatten wir’s gerade noch pünktlich zum Headliner der Zeltbühne geschafft: OBSCENITY eröffneten ziemlich pünktlich gegen Mitternacht im proppenvollen Zelt – und dies mit einem schädelspaltend-brutalen Sound! Die Gitarrenfront schlug einem direkt ins Gesicht und die wuchtigen Bassdrum- und Snareschläge besorgten den Rest – hatte die Band anfangs eher einige durchschnittliche Alben produziert, so hat man mit den letzten vier Alben „The 3rd Chapter“, „Human Barbecue“, „Intense“ und dem 2002er Brett „Cold Blooded Murder“ doch genügend Hammersongs geschrieben, um dem Publikum eine abwechslungsreiche Metzelspeisekarte zusammenzustellen. Durch die No Mercy Tour 2002 und diverse Auftritte beim Fuck The Commerce, With Full Force oder auch Wacken sind die Norddeutschen natürlich keine Unbekannten mehr und ein Großteil des Zeltes schien jeden einzelnen Song zu kennen – dementsprechend sah man im ganzen Zelt nur noch Matten schwingen, während die Band um ihren Monster-Fellverdrescher einen sagenhaften tighten Set hinlegte. Laut Bassist Alexander Pahl, der mittlerweile auch fest in die Riegen von DEW SCENTED aufgenommen wurde, geht’s Mitte Oktober endlich ins Studio um den Nachfolger für „Cold Blooded Murder“ aufzunehmen. Nach dem diesjährigen Partysan Auftritt kann man da nur auf einiges gespannt sein, denn diese Band braucht sich wirklich nicht vor den einschlägigen amerikanischen Bands verstecken.


Nachdem die Norddeutschen kurz nach 1 Uhr mit ihrem Set fertig waren, begann die Aftershowparty im Zelt – diese ging bis in die frühen Morgenstunden; der Schreiberling begab sich allerdings etwas früher in die Federn, da der Freitag einiges an hochkarätigen Krach versprach:
(tbd)


Am nächsten Morgen war fast alles noch gerade: Trotz dezenten Nieselregens war das Zelt dicht geblieben, die Nazi-Spinner blieben vorerst mit ihrer Müllmucke in ihren Autos sitzen und der örtliche Lidl wurde zum Metal-Gourmet-Distributor gekürt. Wirklich schön an Bad Berka ist auch, dass die Einheimischen aller Altersklassen einen nicht begaffen als wäre man aus dem Zoo entlaufen, sondern prima mit den Bangern aus aller Herren Länder klarkommen und das Festival liebevoll „unsere drei schwarzen Tage“ nennen. Eine solide Grundlage für eine mitreißende Party – also let’s go!
(mat)


Der Freitag Nachmittag sollte allerdings zuerst mal mit Schwarzwurzel-Einheitsbrei beginnen, als gegen 14 Uhr die Pandabären von CIRITH GORGOR die Bühne betraten: Wie es sich für eine Band ziemt, die sich den Bandnamen dem allmächtigen und auch allgegenwärtigen „Lord Of The Rings“ entleiht, gabs natürlich ordentlich auf die Rübe und so prügelten die vier Holländer ihren semi-melodischen, sehr von Blastbeats dominierten Black Metal ins – trotz der frühen Urzeit schon einigermaßen zahlreich versammelte – Volk. Nach 40 Minuten war der Spuk dann aber vorbei und nach einigen Nummern von ihren drei Scheiben verließen die selbsternannten „Stormriders Of The Apocalypse“ die Bühne.
(tbd)


An recht früher Startposition musste sich nun Deutschlands liebste Elchtod-Truppe SOUL DEMISE auf die PartySan-Bretter wuchten. Das schien die Jungs aber nicht so sehr zu verstören, denn die fünf Jahre seit Erscheinen ihres Debüts „Beyond Human Perception“ konnten die Vier nutzen, um ihren Sound in allen Lebenslagen zu perfektionieren und auch mit Frühaufsteher-Gigs klarzukommen. Hüpfdole und Vita-Malz-Fetischist Roman preschte permanent mit Vollgas über die gesamte Länge der Bühne und schrie dabei ohne große stimmliche Einbußen Kracher wie „Still Alive“, „My Own Coffin“ oder „Cancer“ in die mittägliche Hitze (harharhar – guter Witz). Seine Hintermannschaft hielt gut Schritt und der Funke sprang auf das zu dieser Tageszeit noch agile Publikum über, sodass der Gig als weiterer Markstein in die momentane Erfolgsstory der Jungs passen dürfte.
(mat)


Aus ganz anderen Holz zeigte sich das deutsche Tech-Death Metal Wunder NECROPHAGIST geschnitzt: Bei dieser Band erlangte der Begriff Perfektion absolut neue Maßstäbe – abgesehen vom doch etwas matschigen Sound der ersten beiden Songs: Man wusste nicht, wohin man schauen sollte, da es sich bei den Karlsruhern (von denen nur einer aus Karlsruhe kommt) um vier über alle Maßen versierte Musiker handelte – sämtliche zweistimmigen Gitarrenmassaker waren tight auf den Punkt gespielt, Stefan Fimmers Solo-Bass-Fills wirkten wie aus einem Guß und hinter allem thronte der 21 jährige Hannes Großmann und sorgte für eine atemberaubende rhythmische Unterlegung für die NECROPHAGISTEN. Egal ob Songs vom Relapse Debüt „Epitaph“ wie etwa „Stabwound“, „The Stillborn One“ oder das Titelstück „Epitaph“ präsentiert wurde, das Publikum stand kopfschüttelnd vor der Bühne – die einen, weil sie ständig am Bangen waren, die zusammengekommenen Musiker eher aufgrund der Absurditäten, die NECROPHAGIST technisch und musikalisch von der Bühne schmetterten. Auch an Klassikern vom „Onset To Putrefaction“ Debüt durfte es nicht fehlen und so gab es auch hier noch einmal die volle Kante mit Killernummern wie „Intestinal Incubation“, „Foul Body Autopsy“, „To Breathe In A Casket“, „Fermented Offal Discharge“, „Extreme Unction“ und dem Rausschmeisser „Ignominious And Pale“ – nach 45 Minuten verließ die deutsche Antwort auf Bands wie Cannibal Corpse und Suffocation die Bühne und ließ die Meute davor mit der Gewissheit zurück, dass diese Band leider viel zu früh im Billing stand.
(tbd)

DIE REGIONALE THRASH-PROMINENZ MOSHT IN DER ERSTEN REIHE MIT: HAZIM FOUAD (SKULLBREAKER)




Dieses Niveau konnten die folgenden OCCULT nicht einmal annähernd halten und wenn sich bis zu diesem Auftritt noch irgendjemand gefragt hat, warum die Combo sich just aufgelöst hat, bekommt er nun Anschauungsunterricht in Sachen „überflüssige Vorstellung“. So lustlos und langweilig wie OCCULT ihren Death Metal ins eigentlich gut gelaunte Publikum wabberten, schmeckte ja noch nicht mal der Bodensatz der Festival-Nudelpfanne. Musik: belanglos, Stageacting: nicht vorhanden. Natürlich wird die Meute auf dem Gelände stinkig, natürlich wird diese Band nun keiner mehr vermissen. Schwamm drüber!


Die nachfolgenden IMPIOUS gingen von Sekunde eins an ab wie das berühmte Zäpfchen und die Banger erholten sich langsam wieder von dem Schockzustand, in den sie von OCCULT gedudelt worden waren. Mit den Granaten „Death Wish Star“ und „Toxic Paranoia“ vom aktuellen und von der Presse gnadenlos unterbewerteten Album „Hellucinate“ begann der schwedische Reigen. Die Herren sprangen gut gelaunt über die Bühne, animierten das Publikum trotz Anlaufschwierigkeiten und schafften es zum Ende hin mit „The Deathsquad“ und „Infernique“ beim Großteil der Massen zu punkten. Die ausgedehnte Tour mit AMON AMARTH hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. So spielfreudig hab ich die IMPIOUS-Jungs lange nicht mehr gesehen – Hut ab!


Eine Black Metal-Combo mit Posaunist sieht man nicht alle Tage – und dementsprechend sonnte sich Standgebläse Zoltán auch im Ruhme seiner Tröte. Sei’s drum – musikalisch waren SEAR BLISS neben NECROPHAGIST sicherlich die interessanteste Band des Festivals. Ihre düsteren, um Folk-Passagen erweiterten, Songs bohrten sich bedrohlich in die alkoholbedingt überhand nehmende Heiterkeit der Anwesenden und trugen den geneigten Hörer in längst vergessen geglaubte Sphären menschlichen Bewusstseins. Vor allem aber bewiesen SEAR BLISS, dass man nicht zwingend eine Jodlerin braucht, um sinnliche Elemente in dunkle Songs zu bringen und den Begeisterungspegel der Banger in kurzer Zeit in alpine Regionen zu befördern. Großartig!
(mat)


Weiter ging’s nach dem eher avantgardistischen und abgedrehten Black Metal von SEAR BLISS mit einer von „Sweden´s Finest“: Die Swedish Black Metal Horde von LORD BELIAL enterte die Bühne des Partysan und knallte der begeisterten Masse als Opener den Klassiker „Satan Divine“ vom „Kiss The Goat“ Debut-Scheibchen vor den Latz. Hymnisch ging’s weiter mit „Sons Of Belial“ vom aktuellen Langeisen – auch der Rest der Setlist erwies sich als gut gemischt und die vier Schweden präsentierten einige ihrer besten Stücke live – unter anderem auch das göttliche „Lamia“ von der „Enter The Moonlight Gate“ Scheibe. Neu-Saiten Schredder Hjamlar Nielsen hat sich augenscheinlich auch gut in der Black Metal Horde eingelebt und lieferte – genau wie auch der Rest der Band – eine sehr solide Vorstellung ab. Mit ihrem MERCYFUL FATE Cover „Come To The Sabbath“ hatten sie außerdem noch ein weiteres „Schmankerl” in petto bevor sie die Bühne für das wüste brasilianische Prügeltrio von KRISIUN räumten:


Die drei brasilianischen Brüder von KRISIUN dürften wohl auch keinem wirklichen Death Metaller mehr unbekannt sein – wer in den letzten Jahren auf den einschlägigen Festivals war oder sich diverse Touren angeschaut hat, dürfte kaum an dem aggressiven brasilianischem Trio vorbeigekommen sein, dessen Lieblingshobby darin bestehen dürfte auf Tour zu sein – wenn man sich die Lebensstandards in ihrem Heimatland Brasilien vor Augen führt, dürfte dies allerdings auch keine große Überraschung darstellen. Nachdem die Band jahrelang ihr Underdog-Leben fristete und oft auch noch den absolut unnötigen Exotenstempel draufbekommen hat, hat sich das mittlerweile seit den letzten beiden Scheiben um 180 Grad geändert und KRISIUN werden endlich als das wahrgenommen, was sie auch sind: Eine vielleicht nicht allzu innovative, dafür aber technisch und musikalisch über fast jeden Zweifel erhabene Death Metal Band – sicher, auch nach dieser Show kann man definitiv sagen, dass die Wurzeln von KRISIUN tief in den alten MORBID ANGEL Sachen zu finden sind – aber wen stört das in einer Zeit, in der MORBID ANGEL sich selbst größtenteils von diesem Stil abgewandt haben? Anscheinend nicht viele der anwesenden Zuhörer, den diese feierten den gelungenen Durchschnitt durch das Schaffen der Band gehörig ab! Die nachfolgenden NECROPHOBIC versäumten irgendwie sowohl Kollege Mattaru als auch meine Wenigkeit.
(tbd)


Kurz darauf läutete aber dann „Infecting The Crypts“ ein Inferno ein, das inzwischen beinahe routiniert Richtung Publikum gefeuert wird. Seit gut einem Jahr sind die wiedererweckten SUFFOCATION auf Tour und spielen ihre anspruchsvollen Sachen mittlerweile wahrscheinlich auch einhändig mit verbundenen Augen fehlerfrei ’runter. Daher kramten die Jungs um Brülltier Frank Mullen dieses Mal ein ganz unverhofftes Pralinchen aus der musikalischen Konfektschachtel. „Prelude To Repulsion“ vom soundmäßig verunglückten „Breeding The Spawn“-Album wird zum Besten gegeben und zeigt, wie viel Potential doch in den Tracks des 93’er Langeisens steckt, wenn man sie klangtechnisch akkurat umsetzt. Natürlich durfte auch der Titelsong des angesprochenen Werks nicht fehlen, der sich problemlos zu neueren Granaten wie Surgery Of Impalement gesellte. SUFFOCATION waren in bester Spiellaune und zum Glück ergimg sich Mullen dieses Mal nicht wieder in epischen Danksagungen an alle Fans des brutalen Death Metal. In dieser Form sehe ich die Band immer wieder gerne. Eigentlich hätte nach diesem Wahnsinnsauftritt am Freitag Abend Schluss sein sollen – aber eine Band kam da ja noch ihres Weges:


Woran erkennt man als unbedarfter Festivalbesucher, dass die nächste Band AMON AMARTH heißen wird? Na glasklar – die Schulmädchenfraktion bequemt die kleinen Ärsche aus den am Vortag erworbenen Luxus-Zelten und drängt erbarmungslos nach vorne. Tja, das ist halt der Preis der Chart-Erfolge von „Fate Of Norns“. Egal, die Schweden konnten auch noch zu fortgeschrittener Stunde mit ihrem hymnischen Stampf-Death begeistern. Der personifizierte Anti-Waschbrettbauch Johan Hegg und seine Kapelle legten völlig souverän mit „An Ancient Sign Of Coming Storm“ los und da waren sie wieder: die synchronen vier Haarpropeller – keiner kann’s so schön wie diese Band.

AMON AMARTH



Dazwischen flammten Feuersäulen auf, wurden Methörner an durstige Kehlen gesetzt und allerlei Bewohner von Asgard besungen. Gewagt: Gleich als zweite Nummer packte man den Schlager „The Pursuit Of Vikings“ aus und erweiterte selbigen um einen minutenlangen Mitsingpart, so als wäre man schon bei der Zugabe angelangt. Der Sound war top, die Fans begeistert und bangten sich das letzte Köstritzer in die Blutbahnen auch der hintersten Hirnregionen. Dabei fiel den meisten Besuchern anscheinend auch nicht weiter auf, dass die Gitarristen bei den Leads manchmal höllisch daneben griffen, denn die Atmosphäre war dicht wie bei kaum einer zweiten Band auf diesem Festival. Spätestens beim abschließenden „Death In Fire“ hatte die anwesende Meute eine ausgeprägtere Gänsehaut als die Grillhähnchen im Catering-Bereich. Astreiner Headliner!
(mat)


Nach fast 1 ½ Stunden Wikingersound ist für Freitag erstmal Ruhe eingekehrt und die Aftershow-Party begann – viele Stunden später und viel zu wenig Schlaf später ging’s dann auf zum Samstagsprogramm des Festivals:


theburningdarkness, Mattaru

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Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 13.09.2005 | 20:29 Uhr
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