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"Erfolgreich zurück"
  
Datum: 21.08.2009 bis 22.08.2009
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Stadt: Dettelbach
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Die unterfränkische „Rock Mania“ kann anno 2009 ihr immerhin schon zehnjähriges Jubiläum begehen und lockte mit erlesenem Billing ihre Anhängerschaft nach Dettelbach in die Frankenhalle, die offenbar sonst für Viehauktionen genutzt wird, womit der Begriff „Mehrzweckhalle“ eine weitere, nicht unlustige Nuance erhält.
Jedenfalls wird die Bühne von Amphitheater-artigen Rängen und Viehfutter-Werbebanden von „Frankenferkel“ und dem örtlichen Rinderbesamungsverein umgeben, was von überall beste Sicht und auch noch reichlich Sitzgelegenheit garantiert und von den nicht unbedingt zahlreichen Fans auch weidlich [um mal im Viehhalterjargon zu bleiben] ausgenutzt wird.

Freitag, 21.08.2009

Die diesjährigen Feierlichkeiten beginnen am Freitag für mich als Werktätiger allerdings erst weit nach Feierabend, als ich so gegen 21 Uhr den Ort des Geschehens betrete.
Die Melodic Metaller und Lokalmatadore von ETERNAL SADNESS aus dem benachbarten Großlangheim liegen da bereits in den letzten Zügen ihrer „Rock Mania“-exklusiven Reunion-Gala und beenden ihr Set unter dem Jubel ihrer treuen Fans mit einem Cover von A-HAs „Take On Me“.

Die folgende Umbaupause kann zum kurzen Bummel durch den eher non-existenten Metalmarkt, der nämlich gerade mal aus einem einzigen Metal-Klischee-Zubehör-Händlerzelt und ganzen drei CD-Kartons im Merchandisebereich besteht, genutzt werden.


.:DEBAUCHERY:.
DEBAUCHERY um „Blood God“ Thomas, der übrigens eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Landsmann und Rapper Thomas D. aufweist, waren bereits 2006 zu Gast bei der „Rock Mania“, damals noch im Festzelt auf dem Marktstefter Gelände, und zetteln auch heute, sämtlichen SIX FEET UNDER-Klon-Vorwürfen zum Trotz, ein durchaus unterhaltsames Death Metal-/Rock'n'Roll-Spektakel an.


Mastermind und Frontgrunzer Thomas bedient nun auch die Rhythmusgitarre und bolzt sich samt angeheuertem „Kill Team“ [allesamt traditionsbewusst Kunstblut-beschmiert] und mit neuer Platte namens „Rockers And War“ im Rücken, durch Groove-Death Metal-Stampfer und Bandstandards Marke „Blood For The Blood God“, „Death Metal Warmachine“ oder „Cuntkiller“. Auch seine hinreichend bekannte Hardrock- bzw. AC/DC-Vorliebe spielt der Schwabe bedenkenlos und jovial mit „Demon Lady“ oder „Rocker“ aus, was neben „Back In Blood“, „Lords Of Battle“, „Warfare“ und „Bloodgod Rising“ für gute Stimmung sorgt.
Plagiatsvorwürfe hin oder her, live machen DEBAUCHERY ihre Sache nach wie vor einfach gut und somit haben auch heute abend Mitwirkende und Anwesende reichlich Spaß.

.:CREMATORY:.
CREMATORY haben im Anschluß mit ihrem simplen, aber effektiven Gothic Metal dann ziemlich leichtes Spiel beim durch den schnörkellosen Schwabentod bereits hinreichend vorgewärmten Auditorium und legen mit „To Fly“ zünftig los und mit „Tick Tack“ gleich nochmal nach.
Frontmoppel Felix konnte im Vergleich zum „Rock Mania“-Auftritt von 2005 nochmals deutlich an Körper- und damit auch an Stimmvolumen zulegen und auch den aussichtslosen Kampf gegen seine immer dürrer werdende Haarpracht hat er noch immer nicht aufgegeben.


Die Gothic-Veteranen lassen „Greed“, „Pray For Me“ und das deutsche „Höllenbrand“ von ihrem immer noch aktuellen „Klagebilder“-Album folgen, bevor Felix, dank regelmäßigen Nuckelns an seiner Jack Daniel's-Buddel, gut gelaunt und ironisch ankündigt, nun die Coverversion eines Titels einer Band namens JUSTICE [für alle, die das nicht wissen können: die ungekrönten Könige des fränkischen Covermetals] zu spielen, die ihm gut gefalle, woraufhin – natürlich – CREMATORYs Bandhymne „Tears Of Time“ von „Illusions“ intoniert und von den Fans ordentlich abgefeiert wird.
Mit „Revolution“, „The Fallen“ und „I Never Die“ gibt es dann einen, wie es immer so schön heißt, repräsentativen Querschnitt durch die restliche Diskographie der Mannheimer. Nach launigem Geplauder und einem SLAYER-/SEPULTURA-/MAIDEN-Medley von Gitarrist Matze kommt als unvermeidliche Zugabe noch der SISTERS OF MERCY-Evergreen „Temple Of Love“, bevor CREMATORY unter Jubel verabschiedet werden.

Für den anschließend noch aufspielenden Aftershow-Act, die KISS-Coverband KISS FOREVER aus Tschechien, fehlt nach einer mehr als anstrengenden Woche und auch angesichts der Uhrzeit dann allerdings die Energie...

dkay

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Autor: Dirk Konz [dkay] | 15.09.2009 | 12:26 Uhr
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