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"Starker Auftritt"
Datum: 31.07.2008 bis 02.08.2008
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Stadt: Wacken
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Nachdem Wacken 2007 zwar [wie immer] ein Riesenerfolg war, machte sich besonders im Lager der langjährigen Fans vermehrt Unmut breit. Zu groß, zu teuer, zu trendy, zu langer Stau, zu blöde Bands... Und 2008 soll das Ding in jedem Fall nicht schrumpfen, sondern eher noch wachsen. Deshalb wurden neben den üblichen Szeneprotagonisten auch gleich die Metal-Urväter von IRON MAIDEN verpflichtet. Von nicht wenigen Fans wurde das Alles mehr als skeptisch aufgenommen. 75.000 Besucher, über 80 Bands, 5 Bühnen - und das Festival muss 2008 beweisen, dass es nach den öffentlichen Lorbeeren der letzten Jahre auch für die Gäste noch etwas zu bieten hat.
[Nicki]


.:GIRLSCHOOL:.
Einen gelungenen Festivalauftakt bildet für mich der Auftritt der kultigen NWOBHM-Ladies von GIRLSCHOOL. Routiniert, professionell und mit viel Spielfreude zocken die Mädels sowohl Klassiker wie „Emergency“ oder „Run With The Devil“ als auch aktuelle Stücke und geben dem Publikum somit einen Vorgeschmack auf das kommende Album „Legacy“, welches übrigens am 24. Oktober in die Läden kommen soll. Erstaunlich, dass die vier Damen im Alter unserer Mütter immer noch dermaßen rocken!
[Stina]




.:AIRBOURNE:.
Die australischen Newcomer AIRBOURNE sind anno 2008 das erste Mal in Wacken und erhalten am ersten richtigen Festival-Tag so gewissermaßen ihren schwermetallenen Ritterschlag. Mit ihrem Platz auf der Black Stage konnten sich die Australier für ihren W.O.A.-Einstand einen Slot auf einer der Hauptbühnen sichern und wie der gerötete Oberkörper von Sänger und Gitarrist Joel O’Keeffe nahe legt, handelt es sich für die Herren hierbei nicht um den ersten Open Air-Auftritt in diesem Jahr. Ab den ersten Noten des Openers „Stand Up For Rock ‚N’ Roll“ ist die Band sich der Sympathie des Publikums sicher, das den Gute-Laune-Rock der Jungs aus „Down Under“ mit Begeisterungs stürmen empfängt. Kein Wunder, sind doch sowohl Wetter als auch Sound an diesem Nachmittag einwandfrei. So werden Stücke wie „Too Much, Too Young, Too Fast“, „Diamond In The Rough“, „Hellfire” oder auch „Runnin’ Wild“ sowohl von Publikum als auch Band standesgemäß abgefeiert. Zudem präsentieren sich AIRBOURNE als stimmungsvolle Live-Band, da die Musiker eine gehörige Portion Spielfreude an den Tag legen und Frontmann O’Keeffe während seiner Soli über die gesamte Bühne wetzt und gar am Gerüst empor klettert – nur, um oben angekommen sein Solospiel in halsbrecherischer Höhe fortzusetzen. Nach einer knappen Stunde gut gelaunter Rock ‚N’ Roll-Party verlassen AIRBOURNE schließlich ein voll überzeugtes Publikum.
[Metalviech]


.:IRON MAIDEN:.
Bereits am Abend des ersten Tages dürfte für viele Angereiste wohl schon der Höhepunkt des Festivals stattfinden: Die Heavy Metal-Urväter IRON MAIDEN treten zum ersten Mal in der nunmehr fast 20-jährigen Geschichte des Festivals auf dem Wacken Open Air auf. Und als ob das nicht schon Sensation genug sei, machen die Briten auch noch während ihrer „Somewhere Back In Time“-Tour, auf der sie lediglich das Material, das ihnen für immer einen Platz in den heiligen Hallen des Heavy Metal sicherte, spielen, in dem kleinen Örtchen in Schleswig-Holstein halt. Angesichts dieser Umstände verwundert es kaum noch, dass sich vor der True Metal Stage eine halbe Kleinstadt versammelt hat, um das Spektakel zu genießen. Selbstverständlich ist auch den Veranstaltern der enorme Stellenwert dieses Ereignisses nicht unbekannt, weshalb die Show auf jeder Videoleinwand des Geländes übertragen wird – eine gute Sache für Jeden, der vor der Bühne keinen Platz mehr gefunden hat.
Obwohl IRON MAIDEN ihre Fähigkeiten als Live-Akt bereits unzählige Male unter Beweis gestellt haben und wohl jeder der versammelten Fans die Lieder seiner Helden restlos auswendig kennt, konnte nichts wirklich darauf vorbereiten, was die Briten an diesem Abend zu bieten haben: Noch während des Intros, der legendären Rede Winston Churchills, beginnt eine Gänsehaut hervorrufende Zeitreise. Vom Opener „Aces High“ über „Revelations“ bis zu „The Trooper“ halten IRON MAIDEN sich an die Setlist ihres unter dem Titel „Live After Death“ festgehaltenen Konzertes von 1985 – inklusive Bruces Kostümen und mit jedem Song wechselnden Bühnenbild. Neben dem obligatorischen „The Number Of The Beast“ dürfen natürlich bei einem solchen Konzert auch Raritäten wie „Rime Of The Ancient Mariner“ und „Powerslave“ nicht fehlen. Grandios: Bei den Letztgenannten hält sich der charismatische Dickinson sogar genauestens an seine “Scream for me!“-Rufe des Live-Mitschnittes. Neben der schlichtweg mitreißend agierenden Band und der tollen Stimmung im Publikum ist es besonders schön, dass IRON MAIDEN noch ein Paar Überraschungen bereithalten: So finden sich in der Setlist neben den üblichen Verdächtigen wie „Fear Of The Dark“ auch solch fast vergessene Juwele wie „Heaven Can Wait“, „Moonchild“ oder auch „The Clairvoyant“. Selbstverständlich darf bei solch einer Show auch der überlebensgroße Eddie nicht fehlen, der im letzten Abschnitt des Konzertes die Bühne betritt – diesmal in der Aufmachung des „Somewhere In Time“-Albums. Nach knapp zwei Stunden verklingen dann die letzten Akkorde von „Hallowed Be Thy Name“ und schließen ein Konzert ab, das es in dieser Welt wohl so kein zweites Mal geben wird.
[Metalviech]

Setlist IRON MAIDEN:

Aces High
2 Minutes To Midnight
Revelations
The Trooper
Wasted Years
The Number Of The Beast
Can I Play With Madness
Rime Of The Ancient Mariner
Powerslave
Heaven Can Wait
Run To The Hills
Fear Of The Dark
Iron Maiden
Moonchild
The Clairvoyant
Hallowed Be Thy Name

Metalviech, Nicki, Stina

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Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 14.09.2008 | 22:40 Uhr
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