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"Starker Auftritt"
Datum: 05.08.2010 bis 07.08.2010
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Stadt: Wacken
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Alle Jahre wieder gibt’s das „Wacken Open Air“ und 2010 findet das Spektakel nun schon zum 21. Mal statt. Auch in diesem Jahr sind wieder allerhand große Namen aus der Szene mit von der Party, allen voran die mächtigen IRON MAIDEN, die sich bereits am ersten Abend im Rahmen der „Night To Remember“ auf einer der Hauptbühnen die Ehre geben. Auch ansonsten ist das Festival um ein großes Stück gewachsen, und so zählt der Fan mittlerweile stolze sechs Bühnen, auf denen sich alteingesessene und aufstrebende Bands die musikalische Klinke in die Hand geben. Das Drumherum hat sich ebenfalls stark gewandelt, denn neben dem auch in der Vergangenheit schon beachtlichen „Metal Market“ haben die Verantwortlichen mit dem „Wackinger Village“ in diesem Jahr ein ganzes Mittelalter-Dorf ins Festivalareal eingemeindet – für Abwechslung ist also gesorgt…


.: ALICE COOPER :.
Als Erstes ist der Altmeister des Shock Rock dran – zwar muss sein legendärer Status hier nicht weiter diskutiert werden, allerdings wurde dem Mann für seinen Auftritt ein etwas ungünstiger Slot zugeteilt: Wer ALICE COOPER schon in Aktion erlebt hat, weiß, dass dessen Shows zu gleichen Teilen von der musikalischen wie von der optischen Darbietung leben. Auf Festvials ist es erfahrungsgemäß schwierig, sein komplettes Bühnenbild anzukarren, wenn man nicht gerade IRON MAIDEN heißt, und auch die sich nur langsam senkende Nachmittagssonne ist nicht gerade vorteilhaft, weshalb die Show des „Wicked Young Man“ auch etwas mau ausfallen soll. Zumindest im Hinblick auf die Setlist ist bei Mr. Cooper alles im Lot – ab dem eröffnenden „School’s Out“ finden sich neben neuerem Material auch die unabdingbaren Klassiker – wenngleich es mittlerweile vielleicht etwas eigenartig wirkt, wenn der Altrocker Nummern wie „I’m Eighteen“ trällert. Der Sound begeistert leider weitaus weniger, denn die Gitarrensoli sind hauptsächlich an den Posen der Musiker zu erahnen und auch ansonsten kommt beim Publikum größtenteils Bass-lastiger Matsch an. Auch die Bühnenshow lässt über weite Strecken zu wünschen übrig, denn Herr Cooper agiert sichtlich lustlos und im prallen Sonnenlicht wirken auch die Showeinlagen seiner Tänzerin, ja selbst die obligatorische Enthauptung des Frontmanns samt Auferstehung als Frankenstein etwas unfertig. Abschließend kickt die Truppe sich dann endgültig ins Aus, indem sie ein zweites Mal „School’s Out“ in voller Länge anstimmt – was schon bei der Schülerband im Jugendzentrum an der Ecke als Faux Pas zu werten ist, sollte einer Band mit der Songauswahl von ALICE COOPER erst recht nicht passieren. [metalviech]

School's Out
No More Mr. Nice Guy
I'm Eighteen
Wicked Young Man
Ballad Of Dwight Fry
Go To Hell
Guilty
Cold Ethyl
Poison
From The Inside
Nurse Rozetta
Be My Lover
Only Women Bleed
I Never Cry
Black Widow Jam
Vengeance Is Mine
Dirty Diamonds
Billion Dollar Babies
Killer
I Love The Dead
Feed My Frankenstein
Under My Wheels

Elected
School's Out


.: MÖTLEY CRÜE :.
Nach ALICE COOPER sind nun die kalifornischen Sleaze-Könige an der Reihe, die in jüngeren Jahren durch kostspielige Gerichtsverhandlungen sicher genauso viele Schlagzeilen wie einst mit ihrem ausschweifenden Lebensstil machten. Das lässt sich die Truppe um Frontmann Vince Neil heute jedoch absolut nicht anmerken und leitet mit „Kickstart My Heart“ ein Set ein, dass das Poser-Herz schneller schlagen lässt: Das letzte Album „Saints Of Los Angeles“ ist dabei dankenswerterweise mit nur zwei Songs vertreten, ansonsten lassen sich MÖTLEY CRÜE von den zahlreich versammelten Fans mit Klassikern wie „Wild Side“, „Live Wire“ und „Dr. Feelgood“ standesgemäß abfeiern. Dabei überzeugen die Kalifornier sowohl mit glasklarem und überraschend hartem Sound als auch durch absolut souveränes Auftreten, was nahe legt, dass sämtliche etwaigen Animositäten zwischen den Bandmitgliedern Vergangenheit sind. [metalviech]

Kickstart My Heart
Wild Side
Shout At The Devil
Saints Of Los Angeles
Looks That Kill
Live Wire
Don't Go Away Mad [Just Go Away]
Same Ol' Situation [S.O.S.]
Mutherfucker Of The Year
Ten Seconds To Love
Primal Scream
Dr. Feelgood
Girls, Girls, Girls


.: GHOST BRIGADE :.
Die noch relativ junge Band GHOST BRIGADE ist mir bis dato irgendwie immer entgangen. Habe allerdings viel Gutes von Ihnen gehört. Da also gerade keine Band irgendwo anders spielt, die mich interessiert, ist das wohl die Chance und ab dafür zur Wet Stage! Zuvor erfahre ich noch, dass sich die Finnen einen Keyborder mit SWALLOW THE SUN teilen. Da ich diese kenne, denke ich ungefähr zu wissen, was mich erwartet. Zunächst einmal fällt auf, dass ich viel zu spät los gewandert bin. Die Wet Stage ist mehr als brechend voll und die Band hat schon begonnen. Mühsam dränge ich mich irgendwo in die hintere Mitte. Von hier aus kann ich konstatieren, dass GHOST BRIGADE zwar ebenfalls einen leicht melancholisch angehauchten Stil aggressiven Melodic-Death Dooms spielen, aber eine deutliche Spur härter als ihre Landsmänner von SWALLOW THE SUN. Zudem scheinen sie eine wirklich mächtige Fanschar zu haben. Jeder ihrer Songs wird derbe abgefeiert, und auch wenn diese manchmal richtig still sind, ist es zwischen den Songs verdammt laut. GHOST BRIGADE wirken sehr stimmig. Sie können schnell wie auch langsam und verträumt, ohne dabei zu kitschig oder gar langweilig zu wirken. Ich würde sagen, musikalisch irgendwie auf dem Weg zwischen ihren oben genannten Kollegen und OPETH. Auf jeden Fall ein Tipp für jene, die den Stil mögen und die Band noch nicht kennen! [trey]






.: IRON MAIDEN :.
Pünktlich zum Sonnenuntergang wird es Zeit für das erste Highlight des diesjährigen „Wacken Open Air“, denn nun gehört die Bühne den mächtigen IRON MAIDEN. Die lassen sich für ihren Umbau alle Zeit der Welt, doch dann ertönt endlich das vertraute Riff des UFO-Covers „Doctor Doctor“ vom Band, mit dem die Truppe seit einiger Zeit ihre Konzerte einleitet. Danach gibt’s dann noch ein orchestrales Intro samt Weltraumimpressionen auf der Videoleinwand, ehe es mit „The Wicker Man“ in die Vollen geht. Die Wahl des ersten Songs spricht Bände, denn die eisernen Jungfrauen versteifen sich 2010 keineswegs auf ihre Vergangenheit, sondern haben ein recht modernes Set zusammengestellt, das sich hauptsächlich um die Alben „Brave New World“, „Dance Of Death“ und „A Matter Of Live And Death“ dreht. Ein paar Klassiker finden sich natürlich auch auf der Setlist, die werden jedoch hauptsächlich in der Zugabe gespielt, denn IRON MAIDEN sind selbstbewusst genug, um zu wissen, dass sie ihre Fans nicht mit einem Best-Of-Programm ködern müssen. Sänger Bruce Dickinson ist wie immer in stimmlicher Hochform und auch ansonsten wissen die Engländer mit überschäumender Spielfreude zu überzeugen und beanspruchen wie immer die gesamte Bühne für ihr kollektives Gepose. Positiv erwähnt sei auch das wie immer umfangreiche Bühnenbild, welches diesmal – passend zum Thema des neuen Albums – im Weltraum-Look gehalten ist. Während der Ankündigung der neuen Platte „The Final Frontier“ tönt Bruce Dickinson großspurig, es sei ein schwarzer Tag für jede andere Band, wenn ein neues IRON MAIDEN-Album erscheint, und als das gut zweistündige Konzert zu Ende geht, ist zumindest eines klar: Es ist ein schwarzer Tag für jede andere Band, wenn IRON MAIDEN in Wacken spielen. [metalviech]

The Wicker Man
Ghost Of The Navigator
Wrathchild
Eldorado
Dance Of Death
The Reincarnation Of Benjamin Breeg
These Colors Don't Run
Blood Brothers
Wildest Dreams
No More Lies
Brave New World
Fear Of The Dark
The Iron Maiden

The Number Of The Beast
Hallowed Be Thy Name
Running Free

Metalviech

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Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 07.09.2010 | 02:21 Uhr
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