Die britischen Black / Death Metaller HECATE ENTHRONED haben mit "Revelations In Autumn Flame" einen neuen Song inklusive Video veröffentlicht.

Die um den ICED EARTH-Gitarristen Jake Dreyer versammelten U.S. Metaller WITHERFALL haben mit "Vintage" eine neue EP angekündigt.

Die New Yorker Hardcore-Veteranen SICK OF IT ALL haben mit "The Snake [Break Free]" einen brandneuen Song nebst passendem Lyric-Video ins Netz gestellt.

Die aus Los Angeles stammenden Blues Rocker RIVAL SONS haben mit "Look Away" einen weiteren neuen Song von ihrem nächsten Album ins Netz gestellt.

Die floridianischen Death Metal-Urgesteine CANNIBAL CORPSE haben den HATE ETERNAL-Gitarristen und Produzenten Eric Rutan als Tour-Gitarristen verpflichtet.

Die schwedischen Dark Metaller EVERGREY haben mit "Currents" einen brandneuen Song von ihrem nächsten Album ins Netz gestellt.

HomeReviewSadiztik Impaler – Sadiztik Syonan – To Supremacy

Sadiztik Impaler – Sadiztik Syonan – To Supremacy

Sadiztik Impaler - Sadiztik Syonan – To Supremacy

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 01. Oktober 2005

Label: Ketzer Records

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. Unholy Vengeance Personification
02. Black Fucking Metal
03. Conquered By Evil
04. Warriors Ov Satan
05. Sarcophagus Ov The Undead
06. Rides Ov Perversion
07. Bestial Syonan – To Eastern Predator

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„Der Wahnsinn ist ein Meister aus Singapur!“

Beschreibung des Albums in drei Worten: Fuck, Fukk, Fukkkkkkkkk!
Mal ganz ehrlich, die Singapurer von SADIZTIK IMPALER sind wirklich nicht dicht in der Platte. Was die vier Geisteskranken Ex- oder Teilzeitmitglieder von IMPIETY mit „Sadiztik Syonan – To Supremacy“ vom Stapel lassen, ist einfach nur krank, wüst und verheerend.
Ich muss zu meiner Schande eingestehen, dass ich IMPIETY beinahe nur vom Namen kenne und keine Vergleiche dazu anbringen kann, aber so was wie SADIZTIK IMPALER hab ich in elf Jahren walking the infernal fields noch nicht gehört.

Blindwütigst rasender Gründerzeit-Thrash trifft ursprünglichen, aber gänzlich unskandinavischen Black Metal in einem räudigen Soundgewand, das bestenfalls einem Acht-Spur-Recorder entsprungen sein kann. Bestialisch artikulierte Satanistenklischee-Texte treffen auf oberkultige Dämonenschmierereien, Wörter wie „fukk“ oder „die“ werden exzessiver als zu unseligen SADISTIK EXEKUTION-Zeiten versprüht. Es formt sich ein Gesamtwerk unbeschreiblicher Hässlichkeit und Unreinheit, dass es die reinste schwarzmetallische Wonne ist.
Das kann man lange versuchen zu beschreiben, man muss es einfach gehört haben.
Diese überschallschnellen Riffs und Leads, dieses souveräne, gepresste Gekrächze, diese Drumgewitter aus den sieben Kreisen der Hölle, tollwütigstes Geschwarte und mittelschnell treibende oder gar melodische Zwischenstücke bilden ein Album, das nicht filigran oder musikalisch wegweisend ist – wer will das schon? – aber vor Besessenheit strotzt und sich dennoch nicht in ihr verliert.
„Sadiztik Syonan – To Supremacy“ ist simplizide und doch hoch effektiv, ist schlicht und doch unglaublich abwechslungsreich, ist kakophon und doch in sich völlig harmonisch, ist durchgedreht, wahnwitzig, tobend und doch stimmig bis beinahe zum Letzten. Es ist „Extreme-Sadistik Black Thrashing Metal Musick“-Supreme für jene Handvoll Mental-Divergenter wie mich, die mit Fukk wie diesem ihre Erfüllung finden können.

„Is there no one else? Is there no one else!?!“ – nein, niemand in Sicht.

Lone Wolf Winter / 13.02.2006

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