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-------Das Thrashfest-Special – 1. Einleitung-------


Thrash Metal: Eine Musikrichtung, die seit über 25 Jahren nicht totzukriegen ist und die immer Bestandteil der zukünftigen Musik sein wird. Bands wie METALLICA oder SLAYER kennt inzwischen fast jeder Mensch auf Erden, und viele der ganz Großen dieses Genres sind nach 25 Jahren aktiver als je zuvor. Dank Touren wie der „Big Four-Tour“ oder auch des Line-Up des Thrashfest zieht es zigtausende an Zuschauern in die Hallen dieser Welt. Der Begriff „zeitlose Magie“ dürfte wohl am besten beschreiben, um zu erklären, warum diese Musikrichtung sich dauerhaft behaupten kann. Neben immer wieder starken Veröffentlichungen und Bands, die dem Genre ab und an neuen Schub verleihen, gibt es eines, was für diese Musikrichtung die Luft zum Atmen ist: die Fans! Thrash-Fans sind und bleiben ihren Bands treu, und einige Anhänger sind es bereits seit mehreren Jahrzehnten. Ohne die Fans würde die Musik, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr überleben können. Grund genug, ein Special für die Fans auf die Beine zu stellen, die es aufgrund ihrer Treue verdient haben, immer wieder neue Informationen zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir uns Anfang Dezember mit Mille [KREATOR], Rob [EXODUS], Mark [DEATH ANGEL] und Nick [SUICIDAL ANGELS] vor dem Konzert im Rahmen der Thrashfest-Tour in Hamburg getroffen. Neben einem ausführlichen Interview erwartet Euch ein umfassendes Metalquiz mit den Thrash-Metallern. Wie sie sich geschlagen haben und was sie im Interview zu erzählen haben, könnt Ihr im folgenden Special lesen.


-------Das Thrashfest-Special – 2. Die Bands-------


Als Erstes wollen wir jedoch kurz die Bands vorstellen. Für viele dürften die vier Bands keine unbeschriebenen Blätter mehr sein, und trotzdem ist es ab und an interessant, neue Dinge zu erfahren, die man vorher noch nicht gewusst hat. Zugleich ist der Abschnitt zu den vier Bands eine kleine Huldigung an ihr Schaffen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Obgleich vieles über sie bekannt ist, so ist es nie verkehrt, sich noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, welch eine Leistung eine Band wie KREATOR erbracht hat und welcher Einfluss auf andere Bands ausgeübt wird. Zugleich ist dieses Kapitel natürlich auch für diejenigen gedacht, die eben nicht jede dieser vier Bands im Detail kennen oder gerne über die eine oder andere Band etwas mehr erfahren möchten.


.: KREATOR :.

Die Namen TYRANT und TORMENTOR dürften den meisten KREATOR-Fans weniger geläufig sein als der Name, der sich am Ende durchsetzte. Tatsächlich handelt es sich um die früheren Namen der Band, bis man sich für KREATOR entschied. TORMENTOR brachten zwar einige Demos hervor, doch die glorreiche Karriere sollte erst kurz darauf folgen. Schließlich folgt das Jahr 1985, in dem die Essener Jungs, ohne es zu wissen, die Musikgeschichte neu schreiben sollten. „Endless Pain“ reißt jedem Plattenliebhaber den Kopf von den Schultern und zeigt, wie Thrash Metal aus deutschen Landen – auf höchstem Niveau – zu klingen hat. Die Einflüsse von SLAYER sind zwar deutlich zu hören, und dennoch bietet die Platte so viel eigene Kreativität und Zerstörungskraft, dass sie einschlägt wie eine Bombe und die Band blitzschnell bekannt werden lässt. Es folgen kurz darauf die „Flag Of Hate“-EP und das Album „Pleasure To Kill“. Die beiden Tonträger sollen KREATOR einen Status verschaffen, von dem die Jungs niemals zu träumen gewagt hätten. „Pleasure To Kill“ gilt für viele Fans dieser Musik neben „Reign In Blood“ und „Kill ’Em All“ als das Thrash-Album schlechthin. Zusammen mit SODOM und DESTRUCTION bildet man das sogenannte „deutsche Dreigestirn“, das auf der ganzen Welt bekannt ist und diese Musik in Deutschland sowie auch auf der ganzen Welt populär macht. Plötzlich formierten sich Thrash-Bands in jedem Winkel dieser Erde, und egal, wen man darauf ansprach: Auf die Frage, wer hat euch beeinflusst, gab es zu 90% die Antwort SLAYER, METALLICA und KREATOR. Und so nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Nach über 25 Jahren im Geschäft, über zwei Millionen verkauften Tonträgern, zwölf Studioalben, einigen Besetzungswechseln und unzähligen Touren vor mehreren Millionen von Fans dürfen KREATOR auf ein erfolgreiches Dasein zurückblicken, das seines Gleichen sucht. Obgleich die 80er-Jahre für KREATOR gut liefen, sollte das neue Jahrzehnt kein gutes für die Band werden. Durch das Aufkommen des Grunge und die Veränderung in der Szene waren auch KREATOR gezwungen, etwas zu unternehmen. Anfangs experimentierte man noch etwas mit modernem Sound, Hardcore und auch Groove-Einflüssen – dies stand der Band allerdings nicht besonders gut. Zwar hielten sich die Essener immer noch über Wasser und auch die Presse akzeptierte die Veränderungen, allerdings gingen die Verkaufszahlen stark zurück, und auch das Fanlager wurde immer ungehaltener. Als dann im Jahr 1999 das Album „Endorama“ erschien, war für viele Fans endgültig Schluss. Das Tempo ging von 180 km/h auf 20 zurück und man spielte plötzlich mit sehr melodischen Einflüssen. Teilweise waren sogar Gothic-Parts in das Album eingebaut, und auch ein Gastauftritt von LACRIMOSA-Sänger Tilo Wolff machte das Album zu einem Werk, das für viele Fans einfach zu viel war. Es musste etwas passieren im Lager KREATOR, und das wussten sowohl die Band als auch die übrigen Fans. Nicht nur, dass immer wieder Besetzungswechsel an Gitarre und Bass stattfanden, vielmehr musste man nun alles auf eine Karte setzten. Genau das tat man am Anfang des neuen Jahrtausends mit dem Album „Violent Revolution“. Dies präsentierte die alte Härte von KREATOR in einem neuen Gewand. Zwar klang alles moderner und viel technischer als in den 80er-Jahren, aber dafür hat das Album an Härte und vor allem an Schnelligkeit gewonnen. Gerade die grandiose Technik, die KREATOR auf ihren folgenden Alben hinzufügten, war maßgeblich am Erfolg beteiligt. Die neue Mischung kam bei den Fans und der Presse hervorragend an, und die Band konnte noch einmal den Hals aus der Schlinge ziehen. Vom Anfang dieses Jahrtausends – bis heute – zieht man den neuen Stil durch und spielte so drei Alben ein, die alle sehr beliebt sind und KREATOR wieder zu alter Größe verhalfen. Weder müde noch ausgebrannt bahnt sich die Band weiter ihren Weg durch ein Genre, das maßgeblich von der Band selbst beeinflusst wurde. Auch 2009/2010 wissen KREATOR zu begeistern und zeigen dies unter anderem auf unzähligen Festivals, mit dem zwölften Studioalbum ihrer Karriere [„Hordes Of Chaos], mit einer eigenen Tour und dem Headlinen des Thrashfest. Schon jetzt hat die Band angekündigt, an neuem Material zu schreiben und mit einem neuen Album und einer kommenden Tour zurückzukehren. Ein Ende ist also nicht in Sicht – und so ist der Weg auch weiter bereitet für die deutsche Legende des Thrash Metal.


.: EXODUS :.

Ebenfalls eine grandiose Karriere haben EXODUS zu verbuchen. Die Band aus der amerikanischen Bay Area steht seit jeher für kompromisslosen und brachialen Thrash made in USA. Alles nahm Anfang der 80er-Jahre seinen Lauf, als die Band an den ersten Stücken für eine Veröffentlichung arbeitete. Zu diesem Zeitpunkt waren EXODUS noch alles andere als bedrohlich, da man sich zu dieser Zeit noch dem melodischen Hard Rock zugewandt hatte. Trotzdem gelang es der talentierten Band nicht, einen Vertrag zu ergattern. Schon vor der Veröffentlichung des Debüts gab es die ersten Mitgliederwechsel. Dies wäre nicht weiter von Bedeutung gewesen, wenn es sich bei dem Gitarristen nicht um Kirk Hammett gehandelt hätte, der zu METALLICA überlief und dort bis heute seines Lebens glücklich ist. Ersatz wurde schnell gefunden, und ob man es glaubt oder nicht, der Kopf der Band – Gary Holt – war in Frühzeiten noch der Roadie der Band, bis er seine Gitarrenfertigkeiten unter Beweis stellte und schnell zum Kopf der Band avancierte. Mit den Veränderungen in der Band orientierte man sich auch musikalisch neu. Da gab es eine Musikrichtung, die den angepissten Jungs aus der Bay Area viel mehr lag. Die Rede ist natürlich vom Thrash. Und wenn man schon eine solche Musik machen würde, dann bitte auch ohne Kompromisse. 1984 war das Debüt „Bonded By Blood“ fertig gestellt und somit war man eigentlich früher als die meisten Mitstreiter dieser Musik bereit, die Welt zu erobern; allerdings fand sich niemand, der die Platte herausbringen wollte. Ein Jahr musste die Band warten, bis das Debüt endlich die Regale der Plattenläden erblicken durfte. Zwar war man so in den Strom all der anderen Thrash-Veröffentlichungen geraten, doch trotzdem setzte sich das Debüt der Jungs durch. Nicht nur, dass es sich durchgesetzt hat – nein, es wurde auch gleich ein Meilenstein dieses Genres. Der messerscharfe Gitarrensound, der sich fast ins Fleisch zu bohren vermag, und das Rausgebrülle der aggressiven Texte sind bis heute ein Markenzeichen der Band. Bedingt durch persönliche Gründe und die Alkoholsucht von Sänger Paul Baloff, trennte sich die Band vom Sänger und mit Steve „Zetro“ Souza war auch schnell Ersatz gefunden. Paul und Steve wechselten sich später noch einige Male ab, wenn es um den Rang des Sängers der Band ging. 2002 war damit allerdings Schluss, da Paul Baloff an einem plötzlichen Hirnschlag verstarb. Doch zurück zur Mitte der 80er-Jahre. Nach dem Debüt der Band folgten weitere Veröffentlichungen, die viel Lob einheimsen konnten. Live erspielte sich die Band schnell einen sehr guten Ruf, da ihre Musik perfekt in Szene gesetzt wurde. Es folgten vier Alben und diverse Besetzungswechsel, dann sollte der Vorhang um die Band EXODUS fallen. Schon das letzte Werk, „Force Of Habit“, war nicht mehr beliebt unter den Fans. Die Band tauschte ihren harten und schnellen Sound gegen groovige und weniger aggressive Stücke aus. Es kam, wie es kommen musste: EXODUS lösten sich auf. Gary und einige andere alte Mitglieder gründeten die Band WARDANCE, die aber nicht mehr als ein Demo zustande brachte. Es folgten einige Reunion-Versuche, allerdings gingen diese meist schief oder hielten nur für einige Auftritte. Erst 2004 kehrten EXODUS mit dem Album „Tempo Of The Damned“ zurück. Es zeigt die Band, wie man sie in den 80er-Jahren geliebt hat. Schnell, hart und brutal. Auch die kommenden drei Werke bekommen beste Kritiken, und auch ein erneuter Sängerwechsel schadet der Band nicht im Geringsten. Vielmehr kann man behaupten, dass die Band nach vielen Jahren zurückgekommen ist, um sich etwas zu holen, was ihnen schon immer zustand: einen Platz unter den Königen dieses Genres!


.: DEATH ANGEL :.

Entgegen aller Gerüchte stammt die Band nicht, wie viele es vermuten, aus dem asiatischen Raum. Gegründet wurde die Band in Amerika, um genauer zu sein – ebenfalls in der Bay Area – San Francisco. Trotzdem sind die Wurzeln der Herkunft den Philippinen zuzuordnen. Die Gründungsmitglieder kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang, da alle mit einander verwandt sind. Ähnlich wie bei EXODUS war eines der wichtigsten Mitglieder – Sänger Mark Osegueda – erst als Roadie bei der Band tätig, ehe er vollwertiges Mitglied bei DEATH ANGEL wurde. Anfangs war die Band sehr stark vom Blues und Funk angetan und mischte diesen Stil mit dem neu aufkommenden Thrash-Sound. Auch der NWOBHM hatte die Jungs voll gepackt und erst, als die Jungs mit Kirk Hammett zusammenarbeiteten, veränderte sich der Sound deutlich. Kirk Hammett hatte das zweite Demotape „Kill As One“ für die Jungs produziert. Erstaunlich war, wie jung die Band zu diesem Zeitpunkt noch war. Die Hälfte der Musiker war noch nicht einmal 16 Jahre alt. Im Jahr 1987 kam schließlich das Debüt der Todesengel auf den Markt. Zwar war der Markt im Bereich des Thrash Metal schon am Explodieren und man drohte schnell in der Masse zu versinken, aber DEATH ANGEL hatten etwas, was sie von dieser Masse unterschied. Anders als bei Bands wie SLAYER, EXODUS oder KREATOR war der Fokus auf „The Ultra Violence“ nicht auf Härte oder Schnelligkeit gelegt. Vielmehr präsentierte sich die Band als sehr vielseitig und experimentell. Man mischte den harten Thrash Metal mit Soul-, Funk- und Blues-Einflüssen. Dazu kam, dass die Jungs wahre Virtuosen an ihren Instrumenten waren. Ein weiteres Markenzeichen ist bis heute, dass zwar Mark Osegueda Hauptsänger ist, die anderen Mitglieder aber auch oft Gesangsparts oder ganze Lieder übernehmen. Diese einmalige Mischung aus Können und Ideenreichtum kombiniert mit neuen Einflüssen, das ist, was DEATH ANGEL damals so interessant machte und wofür die Band bis heute steht. Alles stand sehr gut um die Band, als Anfang der 90er-Jahre das Schicksaal seinen Lauf nahm. Ein Tourbusunglück, ein schwer verletzter Drummer und der Ausstieg von Sänger Mark waren die Folge dafür, dass sich DEATH ANGEL auflösten. Drei Alben hinterließ die Band bis zu diesem Zeitpunkt. Die Musiker von DEATH ANGEL [ohne Mark] widmeten sich einem neuen Projekt namens THE ORGANIZATION. Unter diesem Namen veröffentlichte man zwei Alben – die Musik hatte aber nichts mehr mit dem zu tun, was die Band als DEATH ANGEL auszeichnete. Einige Jahre später fand man erneut zusammen – dieses Mal mit Mark – und brachte unter dem Namen THE SWARN ein Album heraus. Was daraus folgte, waren einige Auftritte unter dem alten Namen DEATH ANGEL und die baldige Wiedervereinigung der Band. 2004 war es dann Zeit für den vierten Streich der Jungs. „The Art Of Dying“ schlug ein wie eine Bombe. Die beiden Nachfolgealben „Killing Season“ und „Relentless Retribution“ sind wieder DEATH ANGEL pur und zeigen auch noch in der heutigen Zeit, dass Thrash mit einigen Ideen immer wieder anders klingen kann.


.: SUICIDAL ANGELS :.

Kommen wir zu den Jungspunden in der Reihe. SUICIDAL ANGELS stammen aus Griechenland und sind, im Gegensatz zu den anderen Bands auf der Tour, gerade einmal ein Jahrzehnt aktiv. Mag man nicht glauben, da die Band erst 2007 ihr Debüt auf den Markt gebracht hat, allerdings gab es vorher bereits eine lange Demo- und Findungsphase. Obwohl es schon unzählige Thrash-Bands gibt und vielen schon lange die Luft ausgegangen ist, setzten sich die jungen Griechen das Ziel, Thrash in der absolut reinen Form zu spielen. Schnell, hart und wie eine Schaufel, die einem in die Fresse geschlagen wird, so klingt der Sound der jungen Band. Ein gewagtes Konzept, da es davon schon eine ganze Menge an Bands gab, die sich an diesem Stil versuchten und genauso schnell verschwanden, wie sie gekommen waren. Trotzdem haben die Griechen enormes Talent, viel Ehrgeiz und einen Sound, der die alten Zeiten so gut in die Moderne trägt, dass es schließlich doch mit einem Plattenvertrag geklappt hat. Zwar hat die Band mit dauerhaften Besetzungsproblemen zu kämpfen – vor allem am Bass –, jedoch bahnt man sich seinen Weg weiter, ohne dabei von den Rückschlägen zu Boden gestreckt zu werden. So gelingt es der Band zwischen 2007 und 2010, drei Alben aufzunehmen und dabei Tourpakete der Extraklasse zu begeleiten. Die gut in Szene gesetzten Platten, die sehr guten Pressekritiken und die konstant guten Gigs der Band tragen dazu bei, dass die Griechen bald kein unbeschriebenes Blatt mehr sind. Auch das Thrashfest wird dazu beitragen, dass die jungen Wilden bald ein heißer Tipp für jeden Thrash-Fan sind. Hier darf man sicher noch einiges erwarten…


-------Das Thrashfest-Special – 3.1. Das Interview-------


Hey Leute, als Erstes wüssten wir gerne, wie es euch so auf dieser Tour ergeht?

Mille: Großartig. Das Leben könnte kaum besser laufen!

Rob: Es wäre großartiger, wenn die anderen Bands nicht dabei wären. [Alle lachen.] Nein, klar, es ist wirklich super.

Mark: Es ist wirklich großartig! Ich bin echt froh darüber, mit diesen Bands zu touren, wobei: Momentan würde ich gerne etwas Schlaf nachholen. [Lacht und schaut etwas verschlafen in die Runde.]

Nick: Es ist eine großartige Erfahrung für uns. Es ist das erste Mal, dass wir mit einem Thrash-Package touren. Vor allem die Bühne mit Bands zu teilen, die uns selber beeinflusst haben, das ist echt eine tolle Sache.


Frage an KREATOR und EXODUS: Für viele Fans ist dies ja wirklich ein Traum-Line-Up. Wie seht ihr die Sache? Ist es auch für euch ein Traum?

Mille: Ach, es geht… Wir waren schon oft mit diesen Jungs auf Tour. Eigentlich fast weltweit. In Brasilien, den USA und auch in Japan… Es ist jetzt nichts großartig Neues für uns.

Rob: Ja, wir sind gute Freunde, besonders mit KREATOR. Es ist super, wieder gemeinsam unterwegs zu sein.


Was können die Fans – aus eurer Sicht – von den Shows erwarten?

Rob: Puren Wahnsinn! [Alle lachen und Rob macht ein wahnsinniges Gesicht.]

Mille: Für uns ist es dieses Mal etwas schwerer, als wir es gewohnt sind, weil wir nach all diesen super Bands spielen müssen. Von uns kann man auf jeden Fall eine volle KREATOR-Show erwarten, so wie man sie gewohnt ist.

Mark: Die Fans können die totale Thrash-Essenz erwarten. Nichts Aufgeblasenes wie die „Big Four“-Shows, sondern einfach vier Mal puren Thrash.

Nick: Einfach eine großartige Zeit!


Würdet ihr sagen, dass dies die zweite „Big Four-Tour“ dieses Jahr ist?

Rob: Es ist die erste „Big Four-Tour“! Für mich ist „Big Four“ einfach „The Big One And The Other Bands“ und nichts weiter!

Mille: Ich stimme dir hier total zu! Es wird als „Big Four“ verkauft, aber das ist es nicht. METALLICA spielen weltweit in großen Locations. Sie könnten da auch irgendwelche anderen drei Bands nehmen und es wäre gleich „Big Four“.

Nick: Wir haben mit dem „Big Four“-Line-Up in Griechenland gespielt, und es war etwas komisch, denn METALLICA oder auch MEGADETH hatten alle ihre abgesperrten Bereiche… Es war nicht wie hier, dass alle vier Bands gemeinsam ihre Erlebnisse teilen.


Frage an EXODUS und KREATOR: Konntet ihr euch früher schon vorstellen, 2010 so eine Tour aufzufahren?

Mille: Nein, auf keinen Fall. Ich meine, du überlegst doch sicher auch nicht, was du 2025 machst? [Er schaut uns fragend an und spricht nach einer kurzen Pause weiter.] Nein, auf keinen Fall! Anfangs hoffst du einfach, dass du bestehst und lange genug als Band existierst.

Mark: Nein, so etwas denkst du niemals! Ich habe niemals geglaubt, im Jahr 2010 mit diesen Bands zu touren.

[Rob beschäftigt sich derweil etwas genervt mit seinem Laptop und lässt die Frage aus.]


Was ist eure Herangehensweise auf dieser Tour, um das Publikum zufrieden zu stellen?

Mille: Wer hat noch gleich die Dildos mit?

Rob: Mark!

Mark: Ja, genau! Ich befriedige die Leute heute besonders. [Alle lachen sich kaputt.]

Mille: Nein, wir gehen alle einfach auf die Bühne und geben unser Bestes – Abend für Abend –, so wie man es von diesen Bands gewohnt ist.


Nick, die Frage geht an dich! [Er schaut ganz verwirrt und lacht dann]

Nick: Ok, ich werde mein Bestes geben.


Glaubst du, dass es heute schwerer ist, als Thrash-Band zu starten, als es in den 80er-Jahren der Fall war?

Nick: Kann ich nicht sagen! Ich habe die Achtziger nicht so miterlebt; ich bin 1985 erst geboren. Aber ich kann sagen, dass du einfach 100% fokussiert sein musst auf das, was du machen willst. Einfach dein privates Leben nach hinten schieben und dich auf die Musik konzentrieren. Ich denke auch, dass du heute wahrscheinlich mehr als 100% geben musst, um zu bestehen…

Rob: Es ist nicht einfach, damit so klar zu kommen. Es ergibt sich dabei so vieles, womit man nicht rechnet. Das Leben auf der Tour, jeden Abend woanders übernachten, zerbrochene Beziehungen – all das darf dich nicht irgendwie hindern weiterzumachen. Dies war damals so und dies ist auch heute der Fall!


OK, die nächste Frage geht an Mark und Rob: Ihr hattet eine lange Pause in eurer Karriere – ganz besonders in den Neunzigern. Wie war dann das Gefühl, wieder zurück zu sein, und wie waren die ersten Takes im Studio für euch?

Mark: Ich habe einfach eine große Liebe für Musik, und es ist seit Jahren ein Traum gewesen, mit Musik mein Geld zu verdienen, und ich war heilfroh, als ich diese zweite Chance bekam. Der Grund, wieso diese zweite Chance kam, ist einfach, weil wir mit viel Biss dahinter stehen. Zu den ersten Studio-Takes kann ich sagen, dass es nicht einfach war – zumal ich selber auch mehr ein Live- als Studio-Mensch bin. Ich liebe es, auf der Bühne zu sein und deshalb genieße ich einfach jeden Moment.

Rob: Ich bin der „Neue“. Ich kann dazu nichts sagen jetzt, außer dass ich froh bin, selber heute auf der Bühne zu stehen [lacht]


Glaubt ihr, es ist heute möglich, eine gute Thrash-Band zu sein, ohne bloß eine Kopie von SLAYER, SODOM oder sonst wem zu sein? Ich meine, nehmen wir als Beispiel LEGION OF THE DAMNED. Die wurden ja auch gleich als „neue SLAYER“ abgefeiert. Wie seht ihr das?

Mille: Es gibt immer Elemente im „Thrash“, die nicht wegbleiben, und es gibt auch typische SLAYER/METALLICA-Riffs – aber solange man nicht bewusst kopiert, finde ich, kommt das nicht vor. Man soll sich inspirieren lassen und seine eigenen Ideen ausleben. Da kommt es mal vor, dass etwas ähnlich klingt, aber solange man nicht daran geht, etwas zu klauen, geht es immer gut auf – meiner Meinung nach.

Rob: Löst euch doch alle auf! Klaut nicht und spielt Jazz! [Gelächter bricht aus.]

Mark: Es ist sehr schwer, heute etwas Neues zu machen, aber ich stimme auch Mille zu.

Nick: Es ist heute nicht mehr so schlimm, wenn du von METALLICA oder auch EXODUS beeinflusst bist, solange du deine eigene Marke da mit draufsetzt. Du solltest, egal welches Genre du spielst, immer deinen eigenen Stempel mit aufdrücken.


So weit, so gut! Die nächste Frage geht an Mille, Mark und Rob: Was sind eure Einflüsse beim Songwriting? Sagt ihr, dass ihr noch dieselben Einflüsse habt wie vor mehreren Jahren bzw. auch dieselbe Herangehensweise, oder hat sich dies total geändert? Und speziell an Nick: Was sind eure Haupteinflüsse?

Mille: Ich kann dazu nicht viel sagen. Meine Songs entstehen eigentlich immer im Kopf. Ich habe meist ein Riff in meinen Gedanken und arbeite dies dann an der Gitarre aus oder denke weiter: „Was wäre hierfür ein guter Chorus?“ Und das kann manchmal ein ganzes Jahr dauern oder auch drei Minuten. Das ist immer verschieden. Als Einfluss kannst du bei mir alles von Pop bis Grindcore nehmen.

Rob: Es geht immer los mit einer Idee. Diese wird weiter ausgearbeitet, bis es ein ganzer Song ist. Als Einfluss wüsste ich nichts… [Er schaut rüber zu Mark, der dabei ist, Grimassen zu schneiden] … Ich glaube, Mark beeinflusst mich sehr.

Mark: Nun wir haben jetzt zwei Original-Bandmitglieder verloren, daher war es für diese Scheibe schon einmal etwas ganz Neues. Sie wurde von Rob [DEATH ANGEL] und mir im Alleingang geschrieben. Es ist aber trotzdem DEATH ANGEL pur, würde ich sagen. Als Einfluss nenne ich einfach Erlebnisse aus dem Leben. Eben auch dieser Verlust der zwei Mitglieder – einfach Sachen, die mich aufregen und die ich in der Musik verarbeite.

Nick: Könnte man die Frage bitte wiederholen, ich war jetzt total auf die Aussagen der anderen konzentriert.


Wir wiederholen die Frage…

Nick: Es passiert wirklich viel Mist da draußen, vor allem das Ausnutzen von Macht, wie, um ein Paradebeispiel zu nennen, die Kirche es tut. Natürlich ist auch das Thema Politik ein Rieseneinfluss für mich! Dazu kommen dann noch die Thrash-Bands, mit denen ich aufgewachsen bin, und dann haben wir die Einflüsse alle zusammen.


OK, hier haben wir noch eine Frage für Mark: Glaubst du, dass es für euch als Band mit asiatischem Hintergrund schwerer war, Fuß zu fassen?

Mille: Seid ihr nicht aus San Francisco?

Mark: Ja, genau, wir kommen aus San Francisco, also meine Eltern sind von den Philippinen, aber aufgewachsen sind wir alle in San Francisco. Es waren ja alles früher Cousins in der Band. Aber ich würde hier nicht von Vor- oder Nachteilen reden.


Wir bezogen unsere Frage auch eher auf die Herkunft der Vorfahren – bzw. darauf, dass man euch schnell für eine Band aus Asien halten könnte.

Mark: Haha, das dacht ich mir auch, aber wie gesagt, ich denke, dass war weder ein Vor- noch ein Nachteil!


Und die nächste Frage für Nick: Wie hat sich euer Leben verändert, seit die Presse so an euch interessiert ist und ihr den “Rock The Nation Award“ gewonnen habt?

Nick: Nun ja, es war immer unser Traum, auf Tour zu gehen. Einfach Leute kennen lernen und mit ihnen Erfahrungen auszutauschen. Bevor wir den „Rock The Nation Award“ gewannen, haben wir immer selber dafür gesorgt, auf irgendwelchen Touren mitzuspielen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir den „Award“ gewonnen haben. Es ist alles hervorragend momentan.


Wir haben zurzeit viele Reunions in der Metalszene. Bei einigen Bands freut man sich wirklich, wenn sie nach Jahren zurückkommen und einen Hammer abliefern, und bei anderen denkt man, „Oh mein Gott, hätten sie es bloß sein lassen…“ Habt ihr da auch so Bands?

Mille: Ich würde jetzt nicht öffentlich irgendwelche Bands niedermachen. Klar gibt es Reunion-Platten, die mir nicht gefallen, und auch welche, die mich wirklich umhauen.

Rob: Es ist eine Menge Scheiße mit dabei, haha…

Mille: Ich wüsste jetzt pauschal keine Reunion, die mich so richtig packt! An sich an Thrash-Alben verfolge ich WARBRINGER momentan aktiv.

Mark: Ich selber finde die aktuelle METALLICA-Scheibe super! Ich mag „Death Magnetic“ sehr, aber ansonsten weiß ich da nichts.

Nick: Ich schließe mich eher Rob und Mille an. Es sind ein paar gute Bands momentan unterwegs, aber es gibt auch viele Alben, die ich nicht brauche.


An Rob: Wie denkst du über Live-Kritiken oder auch Kritiken an deinen Ansagen, die im Internet kursieren, oder liest du so was gar nicht erst?

Rob: Gar nichts ehrlich gesagt. Ich lese keine Reviews im Netz oder wenn nur sehr, sehr selten. Einfach das Ding durchziehen, wie man will, und fertig. Was interessiert es mich, was ein Kind unter Mamas Dachboden auf Facebook zu sagen hat.


Wenn ihr einen Blick auf eure Konzerte werft und seht, wie es in den ersten Reihen zugeht, würdet ihr euch als Fans selber in dieses Getümmel werfen?

Rob: Oh Gott, nein!

Mille: Nein! Also früher war ich einer, der sich viel in Pits stürzte, aber heute ist das eher weniger geworden.

Nick: Klar, ich gehe heute noch in Pits: SLAYER, KREATOR, SODOM – alles immer gerne.

Mark: Nein, heute nicht mehr – man wird auch älter, haha.


Welches ist für euch DAS Thrash-Metal-Album Nummer eins?

Mille: Puuh, keine Ahnung!

Rob: „Reign In Blood“.

Mark: „Reign In Blood“.

Nick: „Reign In Blood“.

Mille: Ich wüsste nicht genau, ob es „Reign In Blood“ oder „Kill ’Em All“ bei mir ist.

Mark: Stimmt! „Kill ’Em All“ ist auch super, aber ich glaube, ich bleibe bei „Reign In Blood“.

Mille: Ich kann mich da leider nicht festlegen [lacht].


Okay, und jetzt die letzte Frage, bevor wir mit dem speziellen Quiz anfangen… Was ist euer Lieblings-Pop-Act?

Nick:[schießt als Erster los] LADY GAGA!

Rob: Ja, auf jeden Fall…

Mark: [lacht] Nun ich stehe voll auf alten Pop – so etwa wie PINK FLOYD, wenn man dies da mit reinzählen mag...

Mille: Ändert sich ständig – kann ich an dieser Stelle gar nicht so sagen!


-------Das Thrashfest-Special – 3.2. Brainstorming-------


OK, das eigentliche Interview kommt an dieser Stelle zu seinem Ende und als Letztes haben wir für diesen Teil ein kleines Brainstorming für euch vorbereitet. Wir geben euch fünf Begriffe und ihr antwortet mit den Worten, die euch als Erstes einfallen. Soweit OK?

Mark und Mille: Klar, das kann witzig werden!


DEATH ANGEL

Nun gut, hier die Begriffe für Mark:


Europa?

Klasse!


Videospiele?

Nicht mein Fall!


KREATOR?

Klasse!


TV?

Ich bevorzuge Bücher...


Thrash Metal?

Perfekt.


EXODUS

Hier die Begriffe für Rob [Rob schaut etwas genervt und klappt seinen Laptop wieder zu]…

Krieg?


Unglaublich geil!


LADY GAGA?

Geil!


USA?

Ich bin da geboren, Mann!


DEATH ANGEL?

Scheiße! [Alle lachen laut los und Mark bekommt sich kaum mehr ein.]


Headbangers Open Air?

Sehr, sehr klein…


KREATOR

Nun ist Mille an der Reihe:

Drogen?


Sehr böse!


Wacken Open Air?

Sehr gut… für die Bands…


SUICIDAL ANGELS?

Großartig!


„Endorama”?

Großartig!


Tobias Sammet?

[überlegt kurz] Ebenfalls großartig!


SUICIDAL ANGELS

Und die letzten gehen raus an Nick:

Deutschland?


Top!


Thrash Metal?

Geiler Scheiß!


EXODUS?

Der Hammer!


Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll?

Gerne!


DIO

R.I.P.


-------Das Thrashfest-Special – 4. Metalquiz Part I – Texte erraten-------


Damit wir auch ein bisschen Abwechslung in die Geschichte bringen, haben wir uns für euch ein kleines Quiz überlegt. [Mark freut sich, Nick lächelt, Mille schaut gespannt und Rob verdreht die Augen – klappt seinen Laptop wieder auf und ist ab diesem Zeitpunkt kaum noch beteiligt, da er keine Lust mehr zu haben scheint…] Das Quiz ist in drei Teile aufgeteilt und läuft wie folgt ab. Erst geben wir euch eine bestimmte Anzahl an Texten und ihr müsst erraten, von wem der Text ist und wie das Lied heißt! Dann lasst uns mal mit dem ersten Text anfangen… [Für alle Leser, die auch raten wollen, empfiehlt sich, den Bildschirm ab hier sehr langsam zu scrollen, da die Auflösung immer erst am Ende des Textes zu lesen ist.]

“Tear your fucking eyes out
Rip your fucking flesh off
Beat you till you're just a fucking lifeless carcass
Fuck you and your progress
Watch me fucking regress
You were meant to take the fall - now you're nothing
Payback's a bitch motherfucker”


Alle hören gespannt auf die ersten Zeilen, dann ruft…

Mille: Aaah, SLAYER – „Dittohead“.


Nicht ganz! SLAYER ist richtig, aber der Titel ist falsch! Wir lesen ein Stück weiter, bis wir zum Ende der Zeilen kommen…

Mille:[Plötzlich schreit er los.] Ach klar! Das ist SLAYER – „Payback“.


Das ist die richtige Antwort und somit geht der erste Punkt in das Lager von KREATOR. Und der zweite gleich hinterher!

„But now I'm safe in the eye of the tornado
I can't replace the lies, that let a 1000 days go
No more living trapped inside
In her way I'll surely die
In the eye of the tornado, blow me away”


Wir lesen bis zur Hälfte...

Rob: Das ist MEGADETH!


Ja, aber welcher Song?

Rob: Ich komme nicht drauf – verdammt!


Wir lesen ein Stück weiter…

Rob: Ich hab’s! „Tornado Of Souls“. – Ach nee, „Eye Of The Tonardo“.


Super, machen wir doch gleich weiter...

„Waking The Demon
Where'd Ya Run To
Walking In Shadows
Watch The Blood Flow”


Alle hören gespannt zu; als die vier Zeilen zu Ende gesprochen sind – ruft…

Mille: Ach, das ist doch hier „Waking The Demon“ – BULLET FOR MY VALENTINE!


Während Mille triumphierend lacht, geben wir den nächsten Punkt an das Lager von KREATOR. Und hier die nächsten Zeilen…

„Gnash down our teeth in hate and sing
Sing revolution’s song
Whey they say die
Die for America”


Nach den ersten zwei Zeilen…

Mark: SACRED REICH!


Nein, leider falsch. Mark lacht laut und Mille bittet, dass es noch mal vorgelesen wird…


Mille: Ist das nicht QUEENSRYCHE?

Nick: Nein, M.O.D. oder S.O.D?


Auch diese Antworten sind falsch. Hier also zwei Tipps: Der Song ist aus dem Jahre 2007 von einer sehr erfolgreichen Band aus der Bay Area… Gary Holt brüllt aus dem Hintergrund: RAGE AGAINST THE MACHINE? Worauf ihm von den anderen verdeutlicht wird, er sei nicht mit im Spiel [alle fangen an zu lachen und Gary zieht eine Grimasse].

Mille: „Fueled By Fire“? – oder vielleicht doch MACHINE HEAD?


Bingo! [MACHINE HEAD – „Clenching The Fists Of Dissent“] – Mille lässt erneut die anderen kalt aussehen. Auf ein Neues – nun wird es etwas schwerer…

„We Never Cry For Love – We're Superheroes
We Are Back Where We Belong
We Never Cry For Pain – We're Superheroes
Make A Stand Where We Belong”


Wir lesen nicht einmal zwei Zeilen, da ruft...

Mille: EDGUY – „Superheroes“ – der war einfach, haha…


Richtig – auch der Punkt geht an Mille, der inzwischen am Tisch als die „Metal-Jukebox“ gilt…

„Time For Lust, Time For Lie
Time To Kiss Your Life Goodbye
Send Me Money, Send Me Green
Heaven You Will Meet
Make A Contribution
And You'll Get a Better Seat”


Von den ersten Worten an singen Mark und Nick mit, scheinen aber nicht auf den Text zu kommen. Dann auf einmal springt Mark auf und brüllt…

Mark: „Leper Messiah“ – METALLICA!!!!!!!!!!


Rob richtet den Blick von seinem Laptop – schaut zu Mark – jubelt los und gibt ihm „High-Five“… Der Punkt geht nicht an Mille – mal sehen, wie es beim nächsten aussieht…

“On A Crusade
The World We Bring
Four Kings Of Metal
Four Metal Kings
Death To The False Ones
Dance On A String
'Till The Blood On Your Sword Is The Blood Of A King
'Till The Blood On Your Hand Is The Blood Of A King”


Es dauert zwei Zeilen, da ruft...

Mille: MANOWAR!


Eine Zeile weiter brüllt er…

Mille: „Kings Of Metal“!


Das ist leider falsch… Wir lesen weiter…

Mille: „Hail And Kill“?


Wieder falsch… Wir lesen weiter, bis Mark wieder aus seinem Sitz springt…

Mark: „Blood Of The Kings“ von MANOWAR!


“Fly, On Your Way, Like An Eagle
Fly As High As The Sun
On Your Way, Like An Eagle
Fly, Touch The Sun”


Nach den ersten Worten brüllen…

Rob & Mille: IRON MAIDEN!


Dann werden sämtliche Titel in die Menge gerufen, als plötzlich die richtige Antwort kommt...

Mille: „Flight Of Icarus“ – IRON MAIDEN!


Bingo – der Textmeister hat wieder zugeschlagen... und hier der nächste Track…

“I don't give a flying fuck motherfucker!
I don't give a flying fuck motherfucker!
I don't give a flying,
I don't give a flying,
I don't give a flying fuck!

I'll never wait for another pain of death!
with the bullet in my gun and don't fuck over my shit!
can you hold my crazy as I go?
so fuck hypocrisy and fuck you too!”


Wir lesen den Text ganz vor – bis zum Ende macht keiner Anstalten, es zu versuchen. Vielmehr breitet sich das blanke Entsetzen auf den Gesichtern der Musiker aus.

Rob: Was für ein geiler Text!


Wir geben als Tipp: Es handelt sich um eine Melodic-Death-Metal-Band. Es wird wild geraten zwischen SOILWORK und IN FLAMES. Schließlich lösen wir auf – CHILDREN OF BODOM – „In Your Face“.

Mille: Das ist echt der mieseste Text, den ich je gehört habe!


Hier konnte niemand einen Punkt abstauben, aber vielleicht beim letzten Text, der natürlich ein totaler Knaller ist…

“Citizen Surrender
Burning Tortured Screams
Blind Fanatics Full Of Hatred
Situation Out Of Hand
Adrenaline Must Boil”


Wir lesen den Text einmal ganz durch – keiner weiß genau eine Antwort darauf zu geben... dann plötzlich…

Mille: Ach, das ist doch einer von meinen – nur welcher?


Nach kurzer Zeit kommt Mille auf das richtige Album und sagt…

Mille: Hier, der letzte, wie heißt der noch – hm… Ah, nun hab ich es! „Hate Inside Your Head“ von KREATOR.


Damit löst Mille auch den letzten Text und gewinnt in dieser Rubrik ganz klar. Damit ist der erste Teil des Metal-Quiz abgeschlossen – kommen wir zum zweiten Teil.


-------Das Thrashfest-Special – 5. Metalquiz Part II – Coverartworks erraten-------


Kommen wir also nun zum zweiten Teil: Hier geht es darum, dass wir euch Stück für Stück einen Teil eines Coverartworks zeigen und ihr uns sagt, welches Album von welcher Band es ist. Meist handelt es sich um sehr bekannte Alben, von daher dürfte das kein Problem sein. Auch hier gilt: Wer eine Ahnung hat, der darf reinbrüllen, was das Zeug hält. Also, auf die Plätze fertig los…

ANNIHILATOR – „Never, Neverland“

Es wird nur ein kleines Stück aufgedeckt, dann schreit…

Mille: ANNIHILATOR – „Alice In Hell“!


Das ist leider falsch!

Eine Sekunde später ruft...


Nick: Das ist das “Never, Neverland-Cover”!

Rob: Oh Mille, nun ist deine große Zeit vorbei! [Alle lachen.]


Damit streichen die ANGELS ihren ersten Punkt ein und es soll sicher nicht der letzte bleiben…


CRADLE OF FILTH – „Cruelty And The Beast“

Aus dem Hintergrund ruft Nicholas Barker [Ex-CRADLE OF FITH, DIMMU BORGIR, TESTAMENT usw.], dass er es weiß…

Mille: Das ist CRADLE OF FILTH, also weißt du es natürlich [lacht]. Aber ich komme nicht drauf...


Keiner kommt am Ende darauf und Nick Barker löst auf.


DARK TRANQUILLITY – „The Gallery“

Wir decken erneut nur ein kleines Stück auf, da ruft…

Mille: „The Gallery“ – TESTAMENT!


Das ist leider falsch! Wir decken weiter auf…

Mark: Nein, ich hab’s! „The Gallery“ – DARK TRANQUILLITY!


Der Punkt geht an DEATH ANGEL.


KILLSWITCH ENGAGE – „Alive Or Just Breathing“

Wir decken ein Stückchen auf...

Mille: Das muss etwas Modernes sein… vielleicht HEAVEN SHALL BURN? Nein? Hm, lass mich mal überlegen. OK, wir können jetzt den Titel lesen, aber ich kann ihn nicht erkennen; wie heißt das Album? „Alive Or Just Breathing?“ Ah OK, das sind KILLSWITCH ENGAGE!


Mille schlägt wieder zu und lässt die anderen alt aussehen.


SEPULTURA – „Arise“

Es müssen nur zwei Zentimeter aufgedeckt werden, da schreit…

Nick: SEPULTURA – „Arise“!


Alle schauen ihn verwundert an und er zuckt nur mit den Schultern. Hier melden sich also die ANGELS zurück und zeigen, dass sie noch nicht aus dem Rennen sind…


SODOM – „M-16“

Wir decken wieder nur einige Zentimeter auf…

Nick: SODOM – „M-16“ – kein Zweifel!


Wir decken auf und wieder hat Nick Recht. Nick jubelt und Mille sieht seinen Sieg in Gefahr, während Mark wieder Grimassen schneidet und Nick bejubelt.


BLACK SABBATH – „Paranoid“

Wir beginnen das Cover zu enthüllen – man sieht eigentlich nur etwas Schwarzes…

Nick: Das dürfte BLACK SABBATH – „Paranoid“ sein!


Es wird unheimlich. Nick sammelt drei Punkte am Stück und scheint nun richtig in Stimmung zu kommen. Mille schaut nun sehr angestrengt auf den Laptop, als wolle er es Nick so richtig zeigen. Mark scheint das sehr zu amüsieren…


DISSECTION – „Storm Of The Light’s Bane“

Wir decken etwa 15% auf…

Mille: Ist das „Endless Pain“? Nein, ist es nicht, das ist DISSECTION… „At The…“ ähm… Mist! Wie heißt das Ding noch?

Nick: DISSECTION – „Storm Of The Light’s Bane“!


Nick gelingt ein Abstauber und lässt alle anderen nun wirklich alt aussehen...


TURBO – „Last Warrior“

Wir decken Stück für Stück auf…

Mark: MANOWAR!


Leider falsch… Rob blickt von seinem Laptop zu unserem und liest den Titel „Last Warrior“…

Rob: Doch, das ist doch „Last Warrior“ von MANOWAR, haha, nee, von JAG PANZER!


Beide Antworten sind falsch.

Mark: Oh man, ich hab da echt keine Ahnung, aber sieht schon saucool aus, haha.


Wir lösen auf…

Mille: Ah TURBO – die sind doch aus Polen, nicht wahr? Hab ich schon von gehört…


Während der Punkt an keinen der Vier geht, zuckt Mark mit den Schultern und kann das nächste Cover kaum abwarten.


OVERKILL – „Ironbound“

Die ersten 10% werden aufgedeckt…

Nick: SUFFOCATION?

Mille: Nee, der geht an mich! OVERKILL – „Ironbound“. Sag mal Nick, wie findest du die neue OVERKILL?

Nick: Ganz OK!

Mille: Ach, OVERKILL ist eigentlich immer geil!

Nick: Ja, die neue Platte hat schon ein paar ganz geile Lieder.


SLAYER – „Show No Mercy“

Es sind etwa 5% aufgedeckt…

Mark: SLAAAAAAAYYYYYYYYEEEERRRRRR – „Show No Mercy“ – geiles Teil!


Klingeling, der Punkt geht an Mark!


JUDAS PRIEST – „Ram It Down“

10% werden aufgedeckt...

Mark: [jubelt] JUDAS PRIEST – “Ram It Down”.


Rob blickt hoch und gibt Mark High Five... dann geht’s zum nächsten Cover…


DESTRUCTION – „Infernal Overkill“

10% werden aufgedeckt…

Mille: DESTRUCTION – „Infernal Overkill“!


Nicholas Barker ruft aus dem Hintergrund…

N.B.:Nun ja, alles andere wäre auch traurig gewesen. Ich glaube, ich hätte Schmier sofort angerufen [alle lachen]


Schließlich decken wir das letzte Cover auf…


IRON MAIDEN – „Piece Of Mind“

Nick nach nur ein paar Sekunden…

Nick: Iron Maiden – „Piece Of Mind“!

Der letzte Punkt geht an Nick, der hier der König dieser Disziplin war.


-------Das Thrashfest-Special – 6. Metalquiz Part III – Lieder per Hörprobe erraten-------


OK, Jungs, kommen wir zum letzten Teil des Quiz. Bisher habt ihr euch verdammt gut geschlagen und nur wenige Sachen nicht gewusst. Wir sind uns sicher, dass ihr jetzt noch einmal alles geben werdet. Hier geht es darum, dass wir euch Lieder vorspielen und ihr uns wie gehabt Titel und Band nennt. Dann kann es ja auf das Finale zugehen…

TYPE O NEGATIVE – „We Hate Everyone“


Der Track geht los...

Mille: TYPE O NEGATIVE, aber wie heißt der Titel...


Es kommt zum Refrain…

Mille: „We Don’t Care What You Say“?

Rob: [schaut genervt von seinem Laptop zu uns] Nee, “We Hate Everyone”!


Damit geht der erste Punkt an Rob Dukes und somit in das Lager von EXODUS.


CARNIVORE – „Carnivore“


Wieder spielen wir nur einige Sekunden…

Mille: Das ist CARNIVORE, aber welcher Titel? [Alle lachen, weil Mille wieder nicht darauf kommt.]


Wir lösen auf und Mille fasst sich an die Stirn.


TESTAMENT – „More Than Meets The Eyes“


Der Song geht los und alle bangen gleich mit – Mille ist aber der Schnellste, wenn es um das Erraten geht. Nach nur wenigen Sekunden gibt er die richtige Antwort und weiß, sehr zur Belustigung aller Anwesenden, dieses Mal sogar den Titel.

Nur einem ist nicht zum Lachen zumute. Nicholas Barker, der immer noch im Hintergrund ist, meint mit einem Mal angepisst…


N.B.: Macht die verdammte Scheiße aus! Ich will das hier nicht hören…


Bekanntlich ist Herr Barker ja vor kurzem von TESTAMENT gefeuert worden… Wir folgen seiner „Bitte“, nehmen aber einen ganz besonderen Eindruck von dieser Aktion mit…


ONSLAUGHT – „Power From Hell“


Beim Intro sind noch alle verdutzt, aber als der Song losgeht, da liegt es Nick auf der Zunge. Er kommt aber nicht drauf und dann wird ihm der Punkt auch noch gemopst…

Mille: Bingo! Nun hab ich es… ONSLAUGHT – „Power From Hell“!

Rob: Oh Jungs, wie wäre es, wenn ihr gleich aufgebt? Mille legt wieder los und mit dem würde ich mich nicht anlegen, ihr Wahnsinnigen. [Alle lachen.]


MACHINE HEAD – „Davidian“


Mille: Das ist MACHINE HEAD…


Er singt die erste Zeile mit…

Mille: Aber welcher Song? Ach, ähm, „Davidian“.


Auch der Punkt geht an Mille. Mal sehen, ob der nächste Punkt auch an das Lager von KREATOR gehen kann…


METALLICA – „Battery“


Nur wenige Sekunden kann der Track laufen, dann…

Nick: METALLICA – „Battery“ – ein Klassiker!


Während Nick zu dem Lied bangt, können wir den Punkt an die ANGELS geben.


ANAAL NATHRAKH – “In The Constellation Of The Black Widow”


Alle schauen sich fragend an, als der Song losbricht, und sind überfragt. Mille tippt auf GORGOROTH und Nick auf MAYHEM, aber alle liegen falsch. Wir müssen auflösen und man gibt zu, das Album zu kennen…


ANTHRAX – „Metal Thrashing Mad“


Nicht einmal zehn Sekunden, da bricht es aus Mille heraus…

Mille: Das sind ANTHRAX – „Metal Thrashing Mad“. Komisch, dass ich das weiß, dabei mag ich die Band nicht einmal sonderlich.


CHILDREN OF BODOM – „Needled 24/7“


Der Song fängt an und Mille spielt gleich Luftgitarre dazu. Nick scheint wieder etwas auf der Zunge zu liegen, aber er kommt nicht drauf.

Mille: Ich kenne das Lied, aber ich weiß nicht, wer das ist!

Rob: Das sind CHILDREN OF BODOM…


Leider kommt niemand auf den Titel und darum machen wir gleich weiter mit dem nächsten Track...


GRIP INC. – „Skintrade“


Das Intro warten alle noch ruhig ab, dann prescht der Song los. Man fragt uns, ob der Song moderner sei, und wir geben zu, dass er nicht aus den 80er-Jahren stammt.

Mille: Ah, doch, das kenne ich! GRIP INC.! Mann, klingt der Titel fett. Sehr feine Sache!


DRAGONFORCE – „Black Fire“


Der Song geht los und alle verziehen das Gesicht.

Mille: EDGUY?


Nee, viel schneller!

Nick: Oh mein Gott, was ist das?

Mark: Das ist echt verdammt schnell, aber auch gar nicht mein Fall.

Mille: Ach, das sind diese dummen Idioten aus England, wie heißen die noch? DRAGONFORCE ist das doch? Oh mein Gott, was für scheiß Musik!


MEGADETH – „Headcrusher“


Der Titel geht los und alle spielen gleich Luftgitarre und headbangen. Mille ist trotzdem wieder der Erste, der eine Antwort zu geben weiß.

Mille: Das ist doch von der neuen MEGADETH. Wie heißt der Titel noch? „Endgame“? Nein? OK, dann war das der „Skullcrusher“, ach nee, nun hab ich es – „Headcrusher“!


Auch der Punkt geht an das Lager von KREATOR, und die Frage, die sich uns gegen Ende stellt, ist, ob die anderen noch einen kleinen Hauch einer Chance haben… Vielleicht beim nächsten Titel…


ICED EARTH – „Burnt Offerings“


Das Intro läuft und Nick springt aus seinem Sitz und singt die Melodie mit.

Nick: Ah, das kenne ich doch. Natürlich das ist ICED EARTH – „Burnt Offerings“ – geiler Song.

Mille: Ich mochte ICED EARTH irgendwie nie so richtig.

Nick: Ach, die haben schon sehr fette Sachen gemacht.


MORBID ANGEL – „Immortal Rites“


Die ersten zehn Sekunden laufen und dann brüllt man uns entgegen…

Mark: MORBID ANGEL – „Immortal Rites“! Was ein Killersong…


Da melden sich Nick und Mark gegen Ende noch einmal zurück…

OK, Jungs, wir kommen nun zum letzten Song, und der Song ist ein ganz besonderes Lied. Seid ihr für diesen Song bereit? Dann lasst uns loslegen…



STRYPER – „To Hell With The Devil“


Der Song geht los und alle schauen verwirrt. Trotzdem gibt man zu, das Stück zu kennen. Wir geben als Tipp, dass die Band sehr erfolgreich war und man vielleicht bis zum Refrain warten sollte… Im Refrain…

Rob: HELLOWEEN?

Nick: Ist das vielleicht EUROPE?


Plötzlich schreit eine Stimme aus dem Backstage-Bereich: „To Hell With The Devil“!

Mille: Ach, das sind STRYPER!


So geht auch der letzte Punkt an das Lager von KREATOR.


-------Das Thrashfest-Special – Siegerehrung und Fazit-------


Tja Jungs, ihr habt euch tapfer geschlagen, aber es kann nur einen Sieger geben. Nachdem wir die Punkte zusammengezählt haben, hat sich ein Mann mit seinen Antworten ganz klar an die Spitze katapultiert. In dem ultimativen Metalnews-Quiz geht Mille und somit KREATOR als Sieger hervor. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure Zeit. Wir hatten eine Menge Spaß und wir hoffen, dass auch ihr eine Menge Spaß hattet.

Mille: Geil, der Sieg ist mein!

Mark: Ja, es war echt sehr witzig mit euch Jungs.

Nick: Es war mal was ganz anderes – coole Sache. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß.


Möchtet ihr noch etwas sagen, das euch wichtig erscheint?

Rob: Jepp! Durch das Quiz habe ich gemerkt, wie viel scheiß Musik es auf der Welt gibt [alle lachen].

Mark: Danke für den Support und die nette Stunde. Heute Abend treten wir eure Ärsche!

Nick: Auf eine gute Zeit!

Mille: Dank an euch Jungs und heute Abend sieht man sich dann.


Wir fassen zusammen: An erster Stelle scheint bei dieser Tour die gute Laune im Vordergrund zu stehen. Es wurde viel gelacht und sehr viel gescherzt. Die meiste Zeit über war die Stimmung sehr ausgelassen und angenehm. Aus dem Quiz nehmen wir mit, dass Nick von den ANGELS den Älteren in der Runde in nichts nachsteht. Außerdem wussten die Jungs fast alles in unserem Quiz zu lösen, und dies, obwohl es nicht immer ganz einfach war. Wir danken an dieser Stelle allen vier Interviewpartnern für die Zeit und Aufmerksamkeit.

Autoren: Ashes of Eden; Ben Botev [Gastautor]


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