Die walisischen Modern Metaller BULLET FOR MY VALENTINE haben den ersten Teil einer Reige von "Making Of"-Videos zu ihrem neuen Album "Gravity" veröffentlicht.

Die portugiesischen Black Metaller MOONSPELL haben einen Live-Clip von ihrem Song "Alma Mater" ins Netz gestellt.

Teutonenstahl-Veteran Udo Dirkschneider hat ein EPK, ergo einen Trailer, zum neuen Album seiner Band U.D.O. ins Netz gestellt.

Die Saarländer Power Metaller POWERWOLF haben ein Video zu ihrem Song "Fire & Forgive" online gestellt.

Das Allstar-Projekt METAL ALLEGIANCE, an dem u.a. TESTAMENT-Gitarrist Alex Skolnick, der ehemalige DREAM THEATER-Drummer Mike Portnoy und MEGADETH-Bassist Dave Ellefson beteiligt sind, wird am 7. September ein neues Album mit dem Titel "Volume II - Power Drunk Majesty" veröffentlichen.

Die Hard Rock-Supergroup THE DEAD DASIES, in der u.a. ehemalige Mitglieder von MÖTLEY CRÜE, WHITESNAKE und JOURNEY versammelt sind, hat ein Video zu ihrem Song "Dead And Gone" veröffentlicht.

HomeReviewSpitefuel – Dreamworld Collapse
Spitefuel

Spitefuel – Dreamworld Collapse

Spitefuel

Wertung
4.5/7 Punkten


Info
VÖ: 27.04.2018
Label: MDD Records
Spielzeit: 00:54:01


Line-Up

Stefan Zörner – Vocals
Tobias Eurich – Guitar
Timo Pflüger – Guitar
Matthias Lüönd – Bass
Björn-Philipp Hessenmüller – Drums


Tracklist

Prologue: 8389 A.D.
Brick By Brick
The Secret
Ouverture: Inside The Sphere
Dreamworld Collapse, Pt. I
Interlude: The Funeral Of Youth
Dreamworld Collapse, Pt. II
Iconic Failure
Under Fire
Brilliant White Lies
Pt. I: What we’ve Chosen
Pt. II: The Raging Quiet
Pt. III: Deconstructing a Falling Star
11. Grave New World
Pt. I: They Shall Have Stars
Pt. II: Dreamworld Revisited
12. Epilogue: 8427 A.D.

Gerade mal zwei Jährchen haben die Heilbronner SPITEFUEL auf dem Buckel. Zwei Jahre, in denen die Band um Sänger Stefan Zörner bereits für mächtig Furore sorgen konnte. Wir haben es aber dennoch nicht mit völlig unerfahrenen Jungspunden zu tun, denn SPITEFUEL gingen aus der Band STRANGELET hervor, die angesichts der rasanten Entwicklung der Nachfolgeband wohl niemand ernsthaft vermisst.

 

„Was geht ab im Jahre 8427?“

 

Kommen wir aber nun zum bereits zweiten Album „Dreamworld Collapse“, welches im April 2018 auf den Markt kommt. Dabei handelt es sich, die Tracklist lässt es erahnen, um ein Konzeptalbum. Zörner hat eine Menge Ideen in die Waagschale geworfen und ein düsteres Zukunftszenario entworfen, welches hier nun musikalisch nach bester SPITEFUEL Manier umgesetzt werden soll. Das könnte auch in die Binsen gehen, tut es aber nicht. Bleibt es bei manchen Bands beim halbgaren Versuch, ein textliches Gesamtpaket irgendwie in ein musikalisches Gewand zu pressen, so schaffen es SPITEFUEL sehr gekonnt, immer wieder Spannungsbögen aufzubauen und das Konzept dementsprechend gut zu präsentieren. Stilistisch bedient man sich beim klassischen Heavy Metal, fügt hier und dort Prog-Einflüsse bei und peppt das Ganze mit dem nötigen Bombast auf. Daher ist man auch in der Lage, längere Songs anzubieten, wie zum Beispiel das Epos „Brilliant White Lies“. Als Anspieltipp sei hier jedoch der vielschichtige Track „Dreamworld Collapse Part II“ genannt. Eine Kampfansage an EDGUY, in deren Reichweite man mit solch gut strukturierten Nummern durchaus einmal kommen könnte.

 

Damit versteht sich fast von selbst, dass wir es hier nicht mit einem Album zu tun haben, welches mal eben so locker ins Ohr geht. Da liegt dann aber auch zeitweise schon wieder der Hase im Pfeffer. Denn alle Songs können auch nach mehrmaligem Genuss nicht komplett überzeugen und der rote Faden droht dann und wann zu reißen. Immer wieder schleicht sich bei mir die Erkenntnis ein, dass weniger manchmal mehr sein könnte [Obige Ausnahmen bestätigen die Regel]. Hier ist allerdings eine Band am Start, die ihr gesamtes Potential noch nicht ausgeschöpft hat und die in naher Zukunft durchaus in der Lage sein könnte, die deutsche Heavy Metal Szene ernsthaft aufzumischen.

Frank Wilkens / 26.05.2018

Facebook Kommentare
Share With: