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HomeReviewAborted – Retrogore

Aborted – Retrogore

Aborted - Retrogore

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 22. April 2016

Label: Century Media

Spielzeit: 00:43:16

Line-Up:

Sven de Caluwé – Vocals
Mendel bij dej Lej – Guitars
Ian Jekelis – Guitars
JB van der Wal – Bass
Ken Bedene – Drums

Tracklist:

01. Dellamorte Dellamorte
02. Retrogore
03. Cadaverous Collection
04. Whoremageddon
05. Termination Redux
06. Bit By Bit
07. Divine Impediment
08. Coven Of Ignorance
09. The Mephitic Conundrum
10. Forged In Decrepitude
11. From Beyond [The Grave]
12. In Avernus

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„Etwas Hirn mit Eiter zum gekühlten Chianti“

So ganz haben sie es ja nicht geschafft, zum runden Geburtstag mit einer neuen Full-Length um die Ecke zu kommen, doch die von Kollege Alexander Eitner bereits im Detail durchgekaute EP „Termination Redux“ zu Jahresbeginn hat bereits gezeigt, dass man sich noch immer locker auf die belgischen Krachmaten ABORTED verlassen kann. Sven de Caluwé führte sein Schlachtschiff in den letzten Dekaden schon durch mehrere personell als auch qualitativ unruhige Gewässer, hat – mit leichten Abstrichen – meist aber doch einen durchaus adäquaten Kurs halten und die Band im obersten Mittelfeld des Death/Grind-Genres navigieren können. „Retrogore“ ist nun eine partielle Abkehr von den gewohnten Serienmörder-Thematiken und damit einhergehend ein erster Sprung ins Ungewisse.

Wie Svencho bereits im Interview bei uns angekündigt hat, geht es vorwiegend um die Horrorfilme der goldenen 80er-Jahre, der Ära also, in jener der Band-Mastermind für seine späteren Taten sozialisiert wurde. Filmjuwelen wie „Funhouse“, „The Gate“, „An American Werewolf In London“ oder „Tenebre“ standen dafür Pate, doch nebenbei gingen auch die weltpolitischen Probleme nicht an den Belgiern vorbei. Nach lange vor den Brüssel-Anschlägen machte sich Svencho schon seine Gedanken über die derzeitige Unkontrollierbarkeit des Terrorismus und hat „Retrogore“ somit zu Teilen auch mit politischen und sozialkritischen Botschaften gefüllt. Werden ABORTED nun gar erwachsen? Nicht wirklich, keine Angst. Musikalisch bleibt glücklicherweise alles beim Alten und gerade seit den beiden Gustostückerln „Global Flatline“ und „The Necrotic Manifesto“ hat die Band längst wieder in die Spur gefunden und die unsäglichen Deathcore-Aussetzer gegen polternden Death/Grind eingetauscht. Deshalb ist es – wie üblich – auch ziemlich schwierig, einzelne Anspieltipps hervorzuheben, denn ABORTED haben in ihren 22 Tagen in den Kohlekeller Studios nicht unbedingt auf großen Abwechslungsreichtum gesetzt, sondern lieber den sprichwörtlichen Teufel durch die Küche gejagt. Wenn man das knapp einminütige Intro „Dellamorte Dellamorte“ überstanden hat, gibt’s nämlich keine Sekunde mehr, wo die Band vom Gaspedal runterspringt. Zwischen den unmenschlichen Blast-Attacken von Wunderdrummer Ken Bedene sind es dabei vor allem die technisch versierten und dennoch stets groovigen Gitarrenabfahrten von „Mozart-Metalgitarrist“ Mendel, die „Retrogore“ zu einem der besten Knüppelalben des bisherigen Jahres gedeihen lassen. „Cadaverous Collection“, das bereits bekannte „Termination Redux“ oder „Forged For Decrepitude“ spalten ohne Unterlass Schädel und in Songs wie „The Mephitic Conundrum“ hört man auch die Black-Metal-Einflüsse heraus, die Svencho im Gespräch davor stolz angekündigt hat. Dass mit Julien Truchan, Travis Ryan und Co. auch wieder zahlreiche bekannte Brüller als Gäste zu finden sind, braucht man angesichts der ABORTED-Historie nicht mehr extra zu erwähnen, sehr wohl aber, dass der Sound so druckvoll und bombastisch wie nie zuvor klingt und dem wüsten Treiben damit noch einmal eine ordentliche Kante Mett dazuknallt. Und wer sich beim Abschlusstrack „In Avernus“ nicht alle Nackenwirbel ruiniert, der sollte seine bisherigen Hörgewohnheiten überdenken…

„Retrogore“ ist eine wunderbare Fortsetzung der wiedergewonnenen Stärke ABORTEDs, obwohl die Platte im strengen Direktvergleich mit den beiden Vorgängern leichte Qualitätseinbußen vermerken lässt. Das ist natürlich Jammern auf extrem hohem Niveau, denn für ein Gemetzel wie dem hier vorliegenden würden die unzähligen Epigonen der Belgier bereitwillig beide Eier samt Mittelgestänge opfern. Auf die kommenden Touren zum Album darf man sich auf jeden Fall freuen, denn die Auswahl an Knallern wurde noch einmal um ein Vielfaches erhöht. Wer sich nicht daran stört, dass die Band bewusst auf hohem Niveau stagniert und gar nicht erst versucht, überbordendes Abwechslungsreichtum zu beweisen, der wird in „Retrogore“ sein diesjähriges Valhalla gefunden haben. In gore we trust!

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5,5 Punkte | Alexander Eitner
ABORTED liefern auf „Retrogore“ wieder einmal qualitativ hochstehenden, modernen und aggressiven Death Metal ab, der in technischer Hinsicht keine Fragen offen lässt [insbesondere die Leistung von Drummer Ken Bedene ist mehr als beeindruckend!]. Dennoch waren die Belgier auf ihren letzten beiden Scheiben stärker und abwechslungsreicher unterwegs, auch wenn das Quintett anno 2016 etwas mehr auf düstere Atmosphäre zu setzen versucht – was in „Divine Impediment“ [mit Gastgesang von Travis Ryan/CATTLE DECAPITATION] auch exzellent gelingt. Insgesamt können Fans von ABORTED also bedenkenlos zuschlagen, wenngleich „Goremageddon“ oder auch „Global Flatline“ unerreicht bleiben. Knappe 5,5 Punkte.

Robert Fröwein / 18.04.2016

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