[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41165" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 4,5/7 Punkten Info VÖ: 10.07.2020 Label: Metal Unlimited Line-Up Torsten Pfundt(Apex Cordis) –Vocals Thomas Mielke (Ceyx) - Guitar Max Engel (Stultus Obscuram) - Guitar Marc Kirchhof (Aries) - Bass Lucas Zacharias(Saggitarius) - Drums Tracklist 1.Addicted 2.Ectopia Cordis 3.Breathing 4.Drowning 5.Hurriyya 6.Code ofSilence 7.Wrath 8.Delusion 9.Fate 10.Digital Cannibals 11.Socialution 12.Egolog 13.Power to My Words [feat. Cohiba Boyzz] [/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][vc_column width="3/4"][vc_column_text]Berlin ist schon immer anders gewesen. Auch die kulturelle

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 05.06.2020   Die Offenburger Band LEGAL HIGH hat die Arbeiten zu ihrem neuen Album „Rough ReBoot" abgeschlossen. Veröffentlicht wird das neue Werk der Alternative-Rocker am 26.06.2020 via First Row Records,gemastert wurde das Album in den PEAK Studios. Mit „Rough ReBoot“ legen die Offenburger eine feine Platte in

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] TT.MM.JJJJ   Es ist ein wenig still geworden um die Sainted Sinners, die 2017 und 2018 mit zwei Alben und einer spektakulären Besetzung (u.a. David Reece, Ferdy Doernberg) auf sich aufmerksam machten. Für das dritte Album hat Band-Mitgründer Frank Pané, der auch mit der Hard Rock Band Bonfire

[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 27.03.2020   Die neu formierte Formation SUNCZAR veröffentlicht heute, am 27.03.2020 ihre neue EP. Aufgenommen, gemixt und gemastert wurde "The Unveiling" im Konoba Studio Frankfurt. Erst kürzlich wurde das Video zur Hymne "Back To Shadows" präsentiert, heute nun ist die komplette EP sowohl digital als auch

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] Foto: Nuclear Blast   Das neue NIGHTWISH Album heißt "Human // Nature" und erscheint am 10.04.2020 über Nuclear Blast. Unser Redakteur durfte in einem Hamburger Hotel in der Nähe vom Heiligengeistfeld erscheinen und mit Floor Jansen sowie mit Troy Donockley ein Gespräch über eben jenes neue

HomeReviewAncient – Back To The Land Of The Dead

Ancient – Back To The Land Of The Dead

Ancient - Back To The Land Of The Dead

 

 

 

 

 

Wertung:

3.5/7

Info:

VÖ: 16. September 2016

Label: Soulseller Records

Spielzeit: 01:06:56

Line-Up:

Zel – Vocals, Guitars, Keyboards
Dhilorz – Guitars, Bass
Nick Barker – Drums
Ghiulz Borroni – Live Guitars / Session

Tracklist:

1. Land Of The Dead (4:07)
2. Beyond The Blood Moon (3:44)
3. The Sempiternal Haze (4:26)
4. The Empyrean Sword (5:49)
5. The Ancient Disarray (5:47)
6. Occlude The Gates (5:22)
– – –
The Excruciating Journey
7. Part I – Defiance And Rage (5:13)
8. Part II – The Prodigal Years (1:46)
9. Part III – The Awakening (4:50)
– – –
10. Death Will Die (5:36)
11. The Spiral (6:21)
12. Petrified By Their End (9:36)
13. 13 Candles (Bathory Cover, Bonustrack) (4:19)

Amazon

„Altsackian Hunger“

Aus Bergen und Umgebung kamen und kommen Unmengen legendärer Black Metal-Bands. Nein, ich zähle die jetzt nicht auf. Jedenfalls ist die Konkurrenz schon vor guten 20 Jahren groß gewesen für ANCIENT, die sich mit ihren ersten beiden Alben trotz Achtungserfolgen bestenfalls in den unteren Rängen der zweiten Black Metal-Liga etablieren konnten. Meinem Geschmack nach ist die Band mit allen vier Alben ab 1997 qualitativ sogar eher in die dritte Liga abgestiegen und erreichte mit der letzten Scheibe „Night Visit“ von 2004 einen Grad an Schnarchnasigkeit, der nicht mehr feierlich war. Deshalb wird auch kaum ein Leser oder eine Leserin unter 25 die Band heute auch nur dem Namen nach kennen.

Nach allerhand Irrwegen ihres Chefdenkers Azazel (von obksur begründeten Auswanderungen in die USA und später nach Italien und Griechenland bis zu öffentlichen Konvertierungen zum Christentum war da alles dabei) sind ANCIENT seit ein paar Jahren wieder zurück auf dem Gleis. Einigermaßen jedenfalls. Neben Azazel und seinem langjährigen italienischen Kumpan Dhilorz an der Gitarre ist auch Drumlegende Nicholas Barker mit an Bord. Wäre ich ironisch oder fies, würde ich jetzt schreiben: Vor allem, um ANCIENTs Comeback Gewicht zu verleihen. Aber das bin ich ja nicht.

Ach so, ja. ANCIENT sind also zurück, mit neuem Album. Man darf sich fragen, wieso. Alte Männer, die sich nochmal wie 20 fühlen möchten und deshalb Black Metal spielen, gibt es genug. Das ist nur sinnvoll, wenn die Musik entsprechend großartig ist. „Back To The Land Of The Dead“ versucht, sich anfangs alleine mit dem programmatischen Titel selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Ein paar Tracks lang funktioniert das recht gut. Der selbstbetitelte Opener, „The Sempiternal Haze“, „Beyond the Blood Moon“ oder „The Empyrean Sword“ sind relativ kernige, atmosphärische Songs ohne große Längen, die kompositorisch sicherlich an ANCIENTs beste Zeiten – also um 1995, 1996 – anknüpfen und dabei tatsächlich den Spagat zwischen Traditionsbewahrung und Modernisierung des Klangbilds schaffen. Das ist, wie auch die hohe Qualität der Produktion und Performance, zu einem großen Teil Nick Barker zu verdanken, der alle vorigen ANCIENT-Drummer gnadenlos an die Wand spielt. Was Azazel der Gitarre an Riffs entlockt, ist sicher keine große Kunst, aber das ist auch nicht, was den eher powerchordbasierten Stil der Band je ausgemacht hätte.

Etwa nach der ersten knappen halben Stunde beginnt „Back To The Land Of The Dead“ aber seine Schwächen gnadenlos zu offenbaren. Da werden die Riffs redundant und beliebig, hier und da schleicht sich ein uninspirierter Death Metal-Einfluss ein, gähnend langweilig Standards werden bemüht („The Ancient Disarray“), Akustikgeklimper soll die Stimmung ein wenig auflockern („The Prodigal Years“), bleibt aber blass und aussagelos. Dieser Trend setzt sich eine halbe Stunde lang bis zu dem echt schlechten „The Spiral“ fort, bis das zäh in die Länge gezogene, aber mit seinen Orgelklängen teils ganz hübsche „Petrified By Their End“ einem größtenteils unnötigen Album ein Ende bereitet. Oder nein, doch nicht – nach über einer Stunde müssen ANCIENT mit „13 Candles“ noch ein völlig glattgebügeltes und flairfreies BATHORY-Cover nachlegen.

Das ist absolut symptomatisch für das Treiben der Truppe. Die Band weiß vielleicht wirklich nicht, wann es genug ist. Wussten sie nie. Ihre Platten waren immer zu lang, nie über die ganze Spielzeit packend. Ihre Cover unterschritten immer knapp die Grenze des guten Geschmacks. Ihre Lyrics waren immer ein bisschen klischeehafter, als es ihnen gut getan hätte. Nun ist „Back To The Land Of The Dead“ kein insgesamt schlechtes Album, aber eines, auf das die Szene nicht gewartet hat. Dafür hat sich die Erde in den letzten 12 oder 15 Jahren zu schnell weitergedreht und junge Bands hervorgebracht, die alte Säcke wie ANCIENT in jeder Hinsicht hinter sich lassen. Andererseits spricht ja nichts dagegen, das musikalische Hobby eines Mittvierzigers zu unterstützen, wenn man die Band immer schon mochte.

Florian Dammasch / 09.09.2016

Facebook Kommentare
Share With: