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HomeReviewArch Enemy – Doomsday Machine

Arch Enemy – Doomsday Machine

Arch Enemy - Doomsday Machine

 

 

 

 

 

Wertung:

7.0/7

Info:

VÖ: 22. August 2005

Label: Century Media

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. Enter The Machine
02. Taking Back My Soul
03. Nemesis
04. My Apocalypse
05. Carry the Cross
06. I Am Legend/Out For Blood
07. Skeleton Dance
08. Hybrids Of Steel
09. Mechanic God Creation
10. Machtkampf
11. Slaves Of Yesterday

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„Angela for Bundeskanzler“

Wenn man als Extrem Metal – Band ein Erfolgsalbum wie „Anthems Of Rebellion“ toppen will, kann man sich eigentlich nur in jeder Hinsicht die Finger verbrennen – es sei denn, man hat die Amott-Brüder in seinen Reihen und nennt sein kleines Projekt ARCH ENEMY. Die deutsch-schwedische Freundschaft hat mit „Doomsday Machine“ etwas vollbracht, das sicherlich nur die wenigsten Vertreter härterer Klänge auf die Reihe bekommen hätten. Anstatt völlig auszuwimpen bzw. wieder härter zu werden, prescht man ohne Scheuklappen in alle Richtungen los, die der Geschmackshorizont der Musiker zulässt.

Heraus kommen elf Nummern, die eine Symbiose aus sämtlichen Spielarten härterer Musik bieten – und die Betonung liegt hier wirklich auf dem Adjektiv „HÄRTERER“. Nix mit Weichspül-Tabs bei den Erzfeinden. Kollegin Gossow ist von NIGHTWISH-Vokalakrobatik immer noch ebenso weit entfernt wie Bush Junior vom Friedensnobelpreis, will heißen: Königin Reibeisen regiert die Songs mit pervers-kratziger Unnachgiebigkeit. Das hindert ARCH ENEMY aber beispielsweise nicht daran, mit „Nemesis“ eine Hymne allererster Güteklasse an den Start zu bringen, deren „We are one“-Chorus sofort unter die Haut geht. Und auch ansonsten setzt man auf eine Mischung aus Aggression, Technik, Eingängigkeit und Vielschichtigkeit.

Lockerflockige Melo-Deather wie „Taking Back My Soul“ oder „Machtkampf“ wechseln mit zunächst mega-sperrigen Riffmonstern wie „Mechanic God Creation“ oder dem düsteren „My Apokalypse“. Letzteres klart im Mittelteil wiederum durch ein THIN LIZZY meets MAIDEN – Gitarrenlick auf, das einem einfach nur die Kinnlade Richtung Erdkern zieht. Ähnlich ergeht es dem Hörer bei „Carry The Cross“, das auf einem Death Metal-Riff basiert, welches permanent mit Anleihen aus allen anderen Metal-Spielarten gekreuzt wird, bevor man im Soloteil wieder die Vorliebe für IRON MAIDEN zelebriert. Der Up-Tempo-Bolzer „I Am Legend/Out For Blood“ lässt dann einige Minuten lang nostalgische Erinnerungen an die Anfangstage der Band aufkommen und feiert sogar stellenweise die Rückkehr des Blastbeats, doch viel Zeit zum Schwelgen bleibt nicht, denn das folgende Break läutet schon wieder die nächste Runde Power Metal ein. Das PANTERA-mäßige „Skeleton Dance“ würzt die Musik mit Industrial-Elementen nach und kippt dann nach der Hälfte um in einen Oldschool-IN FLAMES-Part.

Irrsinnig, auf dieser Scheibe wird das kreative Potential der Band anscheinend wirklich voll ausgeschöpft! Dass auch die Produktion ohne Ende knallt, ist bei ARCH ENEMY natürlich Ehrensache. Und Angela Gossow kehrt mit so viel Hingabe ihr Innerstes nach außen, dass ich mir um die Todesblei-Kompatibilität der Band in naher Zukunft keine Sorgen mache, auch wenn man musikalisch inzwischen tatsächlich fast immer in anderen metallischen Gewässern fischt. So mancher Fan wird zunächst meckern, dass die Platte nicht so eingängig ist wie ihr Vorgänger. Das mag wohl sein, resultiert aber aus der höheren Detailfülle, dem größeren Ideenspektrum und der abermals verbesserten Instrumentalarbeit. Im Endeffekt bedeutet das aber doch nur, dass man von dieser Scheibe länger zehren kann als von „Anthems…“. Denn zu entdecken gibt es hier hundertprozentig auch nach dem 30. Durchlauf etwas. Und wenn das Ding erstmal gezündet hat, gibt’s nur noch eins: Heavy Rotation! Bislang mein persönliches Highlight des Jahres 2005.

Marcus Italiani / 22.08.2005

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