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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

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HomeReviewAttila – Chaos

Attila – Chaos

Attila - Chaos

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 04. November 2016

Label: SharpTone Records

Spielzeit: 00:38:15

Line-Up:

Chris “Fronz” Fronzak – Vocals
Chris Linck – Guitar
Kalan Blehm – Bass
Sean Heenan – Drums

Tracklist:

01. Ignite
02. Bulletproof
03. Public Apology
04. Obsession
05. Moshpit (feat. Ookay)
06. Rise Up
07. Let’s Get Abducted
08. Legend
09. Queen
10. All Hail Rock and Roll
11. King

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„Mehr dicke Hose geht nicht!“

Die vier Jungs aus Atlanta sind seit über einer Dekade ganz vorne mit dabei, wenn es um ´ne große Klappe, fetten Sound und Proletenklischees geht. Mit „Chaos“, das in Deutschland am 04. November 2016 erscheinen wird, bleiben sie auf ihrem Kurs und hinterlassen eine musikalische Schneise der Verwüstung.

Satter Midtempo-Newmetal gepaart mit Hardcore/Metalcore ist ja nicht erst seit EMMURE und RISE OF THE NORTHSTAR schwer angesagt. Im Vergleich zu älterem ATTILA-Sound, bei dem früher auch gern mal tief gegrunzt und gegrinded wurde und nach einem Breakdown in ein schleppend-stumpfes Downtempo gewechselt wurde, ist der Beat jetzt catchy und weniger düster. Der Newmetal-Geschmack ist bei „Chaos“ deutlich stärker als bei seinen Vorgängern. Die Lyrics und Singalongs hat man schnell drauf und die rotzige Kernaussage spricht sowieso den meisten Hörern aus der Seele: „Scheisst drauf! Wir machen unser eigenes Ding und kümmern uns nicht um das, was andere davon halten!“. Frontmann Chris „Fronz“ Fronzak hat aber auch echt eine Kodderschnauze! Auf insgesamt elf Tracks holt er mit seinen Bandkollegen zu einem Rundumschlag aus. Gleich im Opener „Ignite“ zeigt er an, wo´s langgeht: „Don´t care about what people say“ heisst es da. In „Bulletproof“ motzt er: „Say what you want, nothing can stop me now“. Die Richtung ist also klar vorgegeben. Fronz & Co. lassen sich nicht in die Suppe spucken und diktieren ihren Laden selbst. Mit jeweils knapp über drei Minuten Spielzeit pro Song liefern ATTILA einen passenden Soundtrack, um sich für den Moshpit warmzumachen und sich eine entsprechend angepissete Laune anzulauschen. Doch auch Melodien kommen dabei nicht zu kurz, was man von der kratzbürstigen Miesmuschel am Mikrofon eigentlich gar nicht erwarten würde. Hört man mal in „Legend“ hinein, wird man vom kraftvollen und wirklich gekonnten Gesang sehr überrascht! Kleiner Punkteabzug dafür, dass man im Hörverlauf der elf Songs ein wenig Monotonie nicht ignorieren kann. Das eine oder andere Highlight oder ein „Aha!“-Effekt wären nicht verkehrt gewesen, um die Spieldauer aufregend zu halten.

Alles in allem haben ATTILA mit „Chaos“ ein gewohnt wütendes und haudruffiges Album erschaffen, das Fans und Neulinge gleichermaßen begeistern dürfte. Fäuste hoch! Rocken!

Barbie Beatdown / 28.10.2016

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