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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

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HomeReviewCavalera Conspiracy – Psychosis

Cavalera Conspiracy – Psychosis

Cavalera Conspiracy - Psychosis

 

 

 

 

 

Wertung:

4.0/7

Info:

VÖ: 17. November 2017

Label: Napalm Records

Spielzeit: 00:41:07

Line-Up:

Max Cavalera – Vocals, Guitar
Marc Rizzo – Guitar
Arthur Rizk – Bass, Keyboard
Iggor Cavalera – Drums

Tracklist:

01. Insane
02. Terror Tactics
03. Impalement Execution
04. Spectral War
05. Crom
06. Hellfire
07. Judas Pariah
08. Psychosis
09. Excruciating

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„Wenn der Zuckerhut abflacht“

Max Cavalera ist nicht weniger als einer der großen Alten der internationalen Metal-Gemeinde: Mit SEPULTURA und später SOULFLY leistete der Mann einen wesentlichen Beitrag zum Genre, ohne den es Bands wie EKTOMORF nie gegeben hätte und hat seine Finger noch in einer Vielzahl weiterer Projekte. Vor knapp zehn Jahren versöhnte sich Mr. Cavalera dann endlich mit seinem trommelnden Bruder Iggor, was vor allem für alt-eingesessene SEPULTURA-Fans die beste Nachricht gewesen sein dürfte. Ein Wiedervereinigung der klassischen Besetzung der legendären Thrasher wird es nicht geben, aber dafür veröffentlichen CAVALERA CONSPIRACY mit „Psychosis“ ihr mittlerweile viertes Album.

Mit „Psychosis“ haben sich die Gebrüder Cavalera ja angeblich vorgenommen, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Und während diese Platte durchaus ein recht hartes und – im Gegensatz zum Schaffen von beispielsweise SOULFLY – gradliniges Thrash Metal-Brett geworden ist, erreicht das Bruderpaar auch mit seiner neuesten Platte nicht das Niveau eines Jahrhundertwerkes wie „Arise“. Dafür ist bereits das simple Brachialo-Riffing nebst Uff-Da-Drumming des Openers „Insane“ etwas zu plump – hilft auch nix, dass Herr Cavalera hier von „Embryonic Death“ redet, was wohl als Kopfnicken in Richtung „Dead Embryonic Cells“ zu verstehen ist. Das nachfolgende „Terror Tactics“ fährt mit seinem schiebenden Groove zunächst direkt in den Taktfuß und stößt den Hörer später mit einem unerklärlichen Bruch vor den Kopf und das von fiebrigen Industrial-Klängen getragene „Hellfire“ wird von den meisten Thrashern vermutlich nach dem ersten Hören künftig übersprungen werden. Insgesamt agieren die Cavalera-Burschen gerade im Hinblick auf das Songwriting von „Psychosis“ etwas flach: Einerseits ist es zu begrüßen, dass CAVALERA CONSPIRACY ohne den Tribal-Mumpitz auskommen, den der Bandkopf etwa bei SOULFLY nur allzu gern mit einfließen lässt, der Wunsch nach mehr Gradlinigkeit führt auf dieser Platte jedoch vor allem zu reichlich eindimensionalen Songs, die mit wenigen Riffs aufwarten, oft nach dem gleichen Muster gestrickt sind und so wie bloße Blaupausen des Cavalera-typischen Thrash Metals wirken. Das ist sicher nicht schlecht, wirklich aufregend ist es aber leider auch nicht. Und wenn sie dann doch von der Muse geküsst wurden, manifestiert sich das auf „Psychosis“ anstelle von knackigen Thrash Metal-Songs leider vornehmlich in progressiven Klangexperimenten, die oft mit den bisherigen Strukturen der Songs brechen – das ist ein- oder zweimal sicher nicht verkehrt, kommt es in der Mehrzahl der Songs vor, steht es einem flüssigen Hörerlebnis allerdings im Wege. Wirklich gut sind CAVALERA CONSPIRACY auf „Psychosis“ etwa in „Impalement Exection“, das sein wuchtiges Mainriff im Intro mit ebenso abgefahrenen wie atmosphärischen Synthies paart oder auch dem zäh ansetzenden „Crom“, das zunächst gar düster-doomig anmutet und sodann zu einer echten Abrissbirne avanciert.

Es ist wirklich erfreulich, dass es sich bei CAVALERA CONSPIRACY um eine echte Band und nicht nur ein zeitlich begrenztes Projekt als Methadon zur inzwischen auszuschließenden SEPULTURA-Reunion handelt. Da „Psychosis“ als neuestes Album die Fortführung dieser Band ist, hat auch diese Platte von Haus aus eine nicht zu unterschätzende Daseinsberechtigung – es muss jedoch auch festgehalten werden, dass CAVALERA CONSPIRACY schon deutlich spannendere Alben gemacht haben. Auf ihrem vierten Output scheinen die Gebrüder Cavalera vornehmlich auf Nummer sicher zu spielen und versuchen, ihren Ideenmangel mit schrägen Klangexperimenten zu kaschieren – keine schlechte Platte, aber diesmal auch nicht weltbewegend.

Thomas Meyns / 13.01.2018

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