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HomeReviewCentinex – Doomsday Rituals

Centinex – Doomsday Rituals

Centinex - Doomsday Rituals

 

 

 

 

 

Wertung:

3.0/7

Info:

VÖ: 08. Juli 2016

Label: Agonia Records

Spielzeit: 00:32:10

Line-Up:

Alexander Högbom – Vocals
Sverker Widgren – Guitar
Martin Schulman – Bass
Kennet Englund – Drums

Tracklist:

01. Flesh Passion
02. From Intact To Broken
03. Dismemberment Supreme
04. Generation Of Flies
05. The Shameful Few
06. Doomsday
07. Exist To Feed
08. Death Decay Murder
09. Sentenced To Suffer
10. Faceless

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„Bitte mal die Handbremse lösen“

„World Declension“ war 2006 ein echter Hinhörer. Ein starkes Stück Schweden Death, das durchweg Aufmerksamkeit einforderte, einen mit der technischen Versiertheit der Band, dem durchweg hohen Aggressionslevel und dem griffigen Songwriting einfach packte. Dann löste sich die Band auf.

Ihre Wiedergeburt fiel mit „Redeeming The Filth“ vor zwei Jahren schon eher enttäuschend aus. Und leider wird diese Linie auf „Doomsday Rituals“ fortgeführt. Biederer Midtempo-Death Metal ohne die so wichtigen zündenden Ideen wird kredenzt. Natürlich kann man sich das alles fein anhören – vor allem auch deshalb, weil man alles schon mal irgendwo gehört hat und die Gewöhnungsphase praktisch nicht stattfindet.
Doch damit wird die Scheibe eben auch nach drei Songs ziemlich langweilig. Ab und an wünscht man sich einfach, dass die Jungs mal das Gaspedal durchtreten und ein paar schmissige Licks aus dem Ärmel ziehen, statt immer nur die altbekannten Riffs durchzunudeln. Einzig das starke „Sentenced To Suffer“ fällt in dieser Hinsicht positiv aus dem Rahmen, weil man das Tempo hier mal ein wenig anzieht, einen tollen, eingängigen Chorus geschrieben hat und auch im Mittelteil mit wechselnder Rhythmik einen etwas ambitionierteren Ansatz verfolgt. Insgesamt einfach ein guter Song – davon hätte es gerne mehr geben dürfen.

Wie gesagt: Man kann sich das Album gut anhören. Umhauen tut’s mich nicht. Leute, die auch die schwächeren Alben von SIX FEET UNDER oder DEBAUCHERY vergöttern, werden dennoch ihre helle Freude an der Scheibe haben. Alle anderen sollten erst mal vorsichtig reinhören.

Marcus Italiani / 09.07.2016

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