[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 19.07.2021 Fans von IRON MAIDEN können sich ab jetzt freuen. Denn Parlophone Records kündigt stolz die Veröffentlichung vom 17. Studioalbum “Senjutsu” am 3. September an. Aufgenommen wurde es in Paris mit dem langjährigen Produzenten Kevin Shirley und mitproduziert von Steve Harris.   Hier das neue Video "The

[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_empty_space height="10"][vc_single_image image="41268" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 5/7 Punkten Info VÖ: 16.07.2021 Label: Napalm Records Spielzeit: 40:21:00 Line-Up Vocals: Attila Dorn Lead & Rythm Guitar: Matthew Greywolf Bass & Rythm Guitar: Charles Greywolf Keyboards: Falk Maria Schlegel Drums: Roel van Helden Tracklist 1. Faster Than The Flame 2. Beast Of Gévaudan 3. Dancing With The Dead 4. Varcolac 5. Alive Or Undead 6. Blood For

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 01.07.2021   Das neue Album der Progressiv-Rocker SONS OF SOUNDS wirft seine Schatten voraus. Der Nachfolger von „Soundsphaera“ wird im Herbst 2021 bei EL PUERTO RECORDS veröffentlicht. Bereits heute geben uns die vier Brüder mit dem neuen Video „Frequency Of Life“ einen Einblick über das neue

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 23.06.2021 Nachdem bereits drei Lyric-Videos als Vorboten für das neue REBELLION-Album "We Are The People" dienten, erscheint heute das offizielle Video zum Song "Liberté, Égalité, Fraternité". Bei dem Clip führte Jan Schneider die Regie, Kamera Dennis Luka.     Seht das Video hier: REBELLION "Liberté, Égalité, Fraternité" REBELLION haben

[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_empty_space height="10"][vc_single_image image="41249" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 7/7 Punkten Info VÖ: 18.06.2021 Label: Nuclear Blast TT Spielzeit: 01:05:04 Line-Up Michael Kiske (vocals) Andi Deris (vocals) Kai Hansen (guitars, vocals) Michael Weikath (guitars) Sascha Gerstner (guitars) Markus Grosskopf (bass) Dani Löble (drums) Tracklist 01 – Out For The Glory 02 – Fear Of The Fallen 03 – Best Time 04 – Mass Pollution 05 – Angels 06 –

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 09.06.2021 AC/DC werden heute um 16 Uhr das offizielle Video zum Track „Witch’s Spell“ veröffentlichen, das mittlerweile vierte Video zum aktuellen Album „Power Up“. „Power Up“ erschien im November 2020 und avancierte nach nur 3 Verkaufswochen zum Album des Jahres und landete in 18 Ländern

HomeReviewCor Scorpii – Ruin

Cor Scorpii – Ruin

Wertung
6.0/7 Punkten


Info
VÖ: 15.06.2018
Label: Dark Essence Records
Spielzeit: 00:53:50


Line-Up
Inge Jonny Lomheim – Bass
Stian Bakketeig – Guitar
Ole Nordsve – Drums
Thomas S. Øvstedal – Vocals
Gaute Refsnes – Vocals, Keyboard
Rune Sjøthun – Guitar


Tracklist
Svart Blod (Hovmod star for fall)
Hjarteorm
Skuggevandrar
Fotefar
Helveteskap
Ri di Mare
Ærelaus
Siste Dans

Amazon

Selbst knapp fünfzehn Jahre nach dem Ableben des WINDIR-Masterminds und Sognametal-Initiators Valfar ist das Interesse an melodisch-folkigem Black Metal aus der Gegend um das verschlafene norwegische Städtchen Sogndal ungebrochen. Auch wenn VREID nach furiosem Start etwas auf dem absteigenden Ast sind, gibt es trotzdem regelmäßigen Nachschub aus der Riege der WINDIR-Nachfolgebands, zuletzt mit dem zweiten MISTUR-Album „In Memoriam“. Auch COR SCORPII, von den drei genannten sicherlich die am wenigsten bekannte Band, haben zehn Jahre nach ihrem fantastischen Debüt endlich ein zweites Album zusammenbekommen.

 

Ein Zweitwerk, das COR SCORPII im melodischen Black Metal weit nach vorne katapultieren sollte.

 

„Ruin“ ist eines von den Alben, bei denen sich das jahrelange Warten lohnt – eines von denen, wo die jahrelange Arbeit in Qualität gipfelt und nicht daraus resultiert, dass den Musikern nichts mehr einfallen mag. Von Minute eins an ist „Svart Blod“ der Opener, der einem mit sehnsüchtigen Keyboards, voranpreschendem Schlagzeug und den stiltypisch über allem singenden Leadgitarren die Freudentränen ins Gesicht treibt. Das Stück bewegt sich, wie 75% des Albums, im sicheren Rahmen dessen, was Sognametal seit jeher ausgemacht hat, mit all seiner majestätischen Aura, dem cleanen Gesang (hier durch Gastsänger eingebracht), den Dynamikwechseln, den wunderschönen mehrstimmigen Melodieläufen und dem unverwechselbaren Gespür dafür, Bilder von Fjorden und Wäldern mit Musik zu malen. In gewissem Maß fühlt sich „Ruin“ tatsächlich, deutlich mehr als die letzten Werke MISTURs oder VREIDs, wie eine stilistische Fortführung von „1184“ an – COR SCORPII belassen ihre Musik rein von Einflüssen aus dem Death oder Thrash Metal und wollen auch nicht unbedingt krampfhaft so klingen, als sei es 2018. Auch „Hjarteorm“, „Skuggevandrar“ oder das im Vorfeld veröffentlichte „Fotefar“ mit einer zu Tränen rührenden Leadmelodie schlagen klar in diese Kerbe.

 

Teile des Albums gehen trotz der Tatsache, dass man „Ruin“ streckenweise nicht von den letzten beiden WINDIR-Alben unterscheiden kann, über den Horizont des späten Valfar hinaus, wagen sich in langsamere und rhythmischere Gefilde vor, arbeiten dezenten weiblichen Folkgesang ein oder unterstützen durch Orchestrierungen Teile, in denen Gitarren und Keyboards nicht dick genug auftragen. Vor allem kurz vor Ende des Albums experimentieren COR SCORPII in den etwas blassen „Helveteskap“ und „Ri di Mare“ und vor allem dem sehr folkig startenden „Æerelaus“, das sich im Verlauf von fünf Minuten nicht recht zwischen heavy Riffing, Orchester und Folkmetal entscheiden mag. Erst auf der Zielgeraden fahren die Musiker mit „Siste dans“ noch einmal ganz groß auf – Orgeln, Akkordeon, verschiedene Gesänge und ein letztes Mal zehn Minuten lang Vollgas vor einem wunderbaren Schlussriff fassen ein überaus gelungenes, wunderbar ausgearbeitetes und emotional ergreifendes Album perfekt zusammen. Es erweist sich mal wieder als richtig, dass es unbezahlbar ist, ein Album so lange reifen zu lassen, bis es das ist, was es sein muss – in diesem Fall ein Zweitwerk, das COR SCORPII im melodischen Black Metal weit nach vorne katapultieren sollte.

 

PS: Ein Wort noch zu dem Cover. Der einzige echte Schwachpunkt von „Ruin“ – stilistisch passt dieses Photoshopmonster aus dem PS4-Kosmos so gar nicht zu dem, was die Platte emotional transportiert. Finde ich jedenfalls.

Florian Dammasch / 15.07.2018

Facebook Kommentare
Share With: