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Corpus Christii – N.H.

Dunkelheit gibt es nicht nur in den Nordländern, sondern auch im Süden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Portugiesen von CORPUS CHRISTII, die schon seit 15 Jahren Alben veröffentlichen. Das letzte Werk „Luciferian Frequencies“ (2011) ist sogar via Candlelight erscheinen. Für das neueste Album „PaleMoon“, das am 30. März in die Läden kommen wird, hat man sich aber wieder auf die eigenen Wurzeln besinnt, und einen Vertrag mit Folter Records abgeschlossen. Mastermind N.H. hat mit Metalnews über das neue Album und die lange Bandgeschichte gesprochen.

Hallo N.H. und vielen Dank für Deine Zeit! Was für Musik hörst Du gerade, während Du meine Fragen beantwortest?

Nichts, bei mir herrscht totale Stille. Die letzten Wochen waren immer so. Nur hin und wieder höre ich mir die neuen CORPUS CHRISTII-Songs an, weil ich anfangen muss, die Tracks für Live-Auftritte zu proben.

Musikalisch klingt „PaleMoon“ ziemlich anders als „Luciferian Frequencies“. „PaleMoon“ ist ziemlich direkt und der Sound ist klarer und weniger roh [vor allem, was die Drums betrifft]. Würdest Du solch einem Statement zustimmen?

Ich musste einfach ein etwas simpleres Album machen. Diese komplizierten Sachen haben begonnen, mich zu langweilen. Ich bin mit hasserfüllten und grimmigen Black Metal-Scheiben aufgewachsen, die mir alles bedeutet haben. Ich wollte also wieder zu meinen Wurzeln zurückkehren. Sagen wir mal, es ist eher ein Punk-Zugang – direkt und auf den Punkt. Manchmal ist es besser, simpel zu bleiben.

Auf dem Album finden sich wenige Effekte. Es ist ein sehr direktes Album, das ziemlich grimm und roh ausgefallen ist. Wenn man viele Effekte verwendet, dann geht die Rohheit einer Scheibe verloren. Die Musik sollte rein und direkt sein. Keine Blödeleien und keine Effekte. Die Musik sollte für sich selbst sprechen, man muss sie nicht „anzuckern“.

Hat sich Dein Zugang von „Luciferian Frequencies“ zu „PaleMoon“ verändert? Hast Du die Songs anders geschrieben? Bzw. warst Du in einer anderen Stimmung, als Du sie komponiert hast?

Beide Alben waren fertig, als ich ins Studio gegangen bin. Wir haben auch eine Vorpoduktion durchgeführt. Das hängt damit zusammen, dass ich bei beiden Alben weniger Zeit im Studio zur Verfügung hatte, also musste ich gut vorbereitet da rein gehen. Lediglich die Bass- und die Gesangslinien wurden im Studio kreiert. Aber das ist eigentlich alles, was sich an den beiden Alben ähnelt. Musikalisch sind sie wirklich sehr verschieden. Aber jede Person, die CORPUS CHRISTII kennt, wird sehen und fühlen, dass es sich hier um ein CORPUS CHRISTII-Album handelt. Ich erschaffe immer denselben Vibe und die gleiche Intensität.

Wenn ich richtig liege, dann hört man auf „PaleMoon“ einen anderen Drummer als auf „Luciferian Frequencies“. Drummer G.R. hat Menthor abgelöst. Wie hat das den Sound von CORPUS CHRISTII verändert? Schreibst Du die Drum-Lines selbst oder kann der Drummer da auch improvisieren und die Musik abändern?

Sie haben einen unterschiedlichen Spielstil und das merkt man. G.R. ist eher Old-School und keine Maschine wie Menthor. Während der Vorproduktion habe ich G.R. gesagt, was er tun soll und das hat er gemacht. Das war’s eigentlich schon. Aber natürlich hat er ein paar Ideen eingebracht.

Eine vielleicht blöde Frage, aber gibt es einen spezifischen Grund, warum „PaleMoon“ im Albumnamen zusammen geschrieben wird?

Ich habe da wirklich keine intelligente Antwort auf Lager. Das ist einfach ein Name, den ich seit zehn Jahren in meinem Hirn habe. Er fällt mir immer wieder ein. Ich bin ein ziemlich visueller Typ, wenn es um Ideen geht und so versuche ich immer, diese dann auch zu verwirklichen.

Man findet auf YouTube kleinere Videos von euch im Studio. Wie lange habt ihr insgesamt gebraucht, um „PaleMoon“ aufzunehmen?

Ich glaube insgesamt haben wir nur neun Tage im Studio verbracht, und das inkludiert das Abmischen und das Mastering. Also ja, da muss man natürlich gut vorbereitet rein gehen. Das war essentiell. Glücklicherweise haben wir auch da geschlafen, also konnten wir in der Nacht an den Details arbeiten, wenn der Produzent draußen war. Wir haben sogar einen ganzen Track im Studio neu arrangiert. Ich war mit ihm einfach nicht glücklich. Es war interessant, das in einer schlaflosen Nacht zu machen. Ich liebe es, spontan Dinge zu tun.

In einem kleinen Video erwähnst Du, dass billiger Rotwein die wichtigste Inspirationsquelle für das neue Album „PaleMoon“ war. Erzähl uns etwas über Deinen Lieblings-Rotwein. Interessierst Du Dich generell für Wein? Und welchen hältst Du für den besten Portwein?

Das war natürlich nur ein Spaßvideo. Wir albern gerne etwas herum, um den Stress abzubauen, der entsteht, wenn man im Studio gefangen ist. Aber ja, ich mag Rotwein sehr gerne. Ich probiere da alle möglichen Sorten, vom billigsten Scheiß bis zu den teuren Weinen. Außerdem kriegen wir in Portugal Weine, die Preise gewonnen haben, für nur drei oder vier Euro. Ich bin also im richtigen Land zu Hause, haha. Mit Portwein kann ich allerdings nichts anfangen, sorry.

Bitte erzähl uns etwas über die Lyrics oder über das lyrische Konzept [wenn es eines gibt] von „PaleMoon“? Wie wichtig sind die Lyrics für CORPUS CHRISTII? Entsteht zuerst die Musik?

Ich muss zugeben, dass ich mir dieses Mal schwer getan habe, die Lyrics zu schreiben. Das hängt damit zusammen, dass es eine grimmige Black Metal-Scheibe geworden ist, aber ich einfach nichts mehr mit diesem seelenlosen „Hail Satan!“-Zeug anfangen kann. Außerdem habe ich – weil ich so viele Bands habe – schon so viele Lyrics geschrieben, dass es immer schwieriger und schwieriger wird. Also habe ich einen guten Freund von mir gefragt, der noch aus den alten Tagen des Black Metal stammt, ob er mir helfen könnte. Ich habe ihm gesagt, was ich wollte und er hat das erledigt. Er hat sie allerdings auf Portugiesisch geschrieben und als ich sie dann ins Englische übersetzt habe, habe ich noch ein paar meiner Ansichten hinzugefügt und manche Dinge verzerrt. Er hat sogar gemeint, dass er die Lyrics fast nicht wiedererkannt hat, als ich mit ihnen fertig war. Also habe ich wohl recht viele Dinge hinzugefügt.

Viele der Texte drehen sich um eine philosophische Perspektive auf den Satanismus und es geht darum, wie Menschen mit der Welt umgehen können. Manchmal klingt das sehr simpel, aber meistens gibt es dahinter noch eine andere Bedeutung. Ich bin eine sehr komplizierte Person und ich sehe die Sachen nie auf eine einfache Art und Weise. Es gibt also immer einen Mehrwert hinter den „simplen“ Wörtern, die ich verwenden muss.

„Luciferian Frequencies“ wurde via Candlelight Records veröffentlicht, aber „PaleMoon“ nun via Folter Records. Bist Du mit Candlelight nicht klargekommen? Oder wolltest Du einfach auf ein kleineres Label, in dem Du ein größerer und wichtigerer Act bist?

Es gab große Konflikte mit Candlelight. Vielleicht lag das an mir, aber es hat einfach nicht gepasst. Und, nun ja, sie haben den Vertrag nicht erfüllt. Wir waren einfach eine weitere Band, so wie jeder Kunde bei McDonalds abgefertigt wird.

Ich bin sehr glücklich, dass wir bei Folter gelandet sind. Da gibt es einen gegenseitigen Respekt und wir kommen gut klar und reden oft. Das ist wichtig für mich.

„Luciferian Frequencies“ wird nun auch auf Vinyl erscheinen. Wie wichtig sind Dir Vinyl-Versionen? Bist Du ein Vinyl-Fetischist?

Das ist sehr wichtig für mich. CDs werden irgendwann verschwinden, aber Vinyl wird bleiben. Und ich liebe das Format. Ich bin damit aufgewachsen. Es ist also sehr wichtig für mich, dieses Format am Leben zu erhalten. Und ja, ich habe eine ziemlich große Vinyl-Sammlung.

Im April geht ihr zusammen mit THE STONE auf eine Double-Headliner Tour. Wie schwierig ist es heutzutage, eine Underground-Tour zu organisieren? Ist es schwierig, sie zu finanzieren oder kriegt ihr etwas Geld raus?

Das ist ziemlich hart geworden. Ich glaube, dass es in ein paar Jahren fast unmöglich sein wird. Es geht nur darum, kein Geld zu verlieren. Geld damit zu verdienen, ist jetzt schon fast unmöglich. Die letzten Jahre gab es viel zu viele Festivals und das ist nun das, was die Leute wollen. Aber ich habe kleinere Gigs, längere Sets und Menschen, die nahe an der Bühne stehen, viel lieber. Unsere Tour hat sich von drei geplanten Wochen auf gerade einmal 10 Dates verkürzt. Daran sieht man, wie hart es geworden ist. Vor fünf Jahren war das viel einfacher. Es scheint so, als wären die letzten Tage der kleineren Bands angebrochen. Einige Sachen werden verschwinden. Und erst dann werden die Leute anfangen, das zu vermissen und sagen „Oooh, wie Schade“. Die Menschen realisieren etwas erst dann, wenn es zu spät ist.

Wenn Du die Musik von THE STONE beschreiben müsstest, was würdest Du sagen? Und was sind Deiner Meinung nach die besten Elemente der Musik von THE STONE?

Wir sind gute Freunde und waren in der Vergangenheit auch schon gemeinsam unterwegs. Aber ich kannte die Band schon, bevor ich sie getroffen habe. Und ich war schon da ein Fan.

Ich denke wirklich, dass sie einige der besten direkten Black Metal-Riffs der Szene haben. Wenn THE STONE aus Skandinavien stammen würden, dann wären sie bekannter. Das gilt auch für CORPUS CHRISTII.

In einem Interview, das Du vor ein paar Jahren gegeben hast, habe ich gelesen, dass es Dein Ziel ist, ein astraler Alchemist zu werden und das Licht zu erreichen. Könntest Du das etwas ausführen? Und wie zeigt sich das in der Musik und den Texten von „PaleMoon“?

Da möchte ich wirklich nicht mehr darüber reden, aber es bleibt bei dem, was ich damals schon gesagt habe. Ich sehe keinen Grund mehr, meine inneren Gedanken und meine Philosophie zu teilen. Ich habe mich früher schon viel zu oft ausgeliefert.

Euch gibt es seit 1998 und ihr habt in den letzten Jahren einige Alben veröffentlicht. Könntest Du uns zu jedem Album ein paar Worte sagen? Wie siehst Du die Scheiben nun im Jahre 2015?

„Saeculum Domini“

Der Anfang von allem, eine wahre Reise. Das war hart und ich bin stolz darauf, dass ich immer noch hier bin und das tue, was ich mache.

„The Fire God“

Ich habe gelernt, wie man besser spielt und nun ja, vielleicht wollte ich das etwas zu sehr zeigen. Aber ich habe nicht einmal damit gerechnet, ein Album machen zu können. Als ich dann beim zweiten war, konnte ich das kaum fassen.

„Tormented Belief“

Ein sehr persönliches und tiefes Album. Ein Album, das einige Dinge für CORPUS CHRISTII verändert hat. Ich wollte damals die Band auflösen und die Scheibe sollte nur auf Vinyl erscheinen. Aber dank Undercover Records wurde sie auch auf CD veröffentlicht und auf einmal passierten wieder Dinge mit der Band.

„The Torment Continues“

Ein schwieriges Album und ein harte Periode. Ich wollte nur, dass LSK ins Studio geht, um die Bass-Linien einzuspielen. Es war alles geplant, aber dann ging so einiges schief.

„Rising“

Eine sehr starke Periode für die Band. Es lief gut. Ich war sehr inspiriert und wusste, dass einige gute Dinge kommen würden. Ein sehr komplexes, aber sehr komplettes Album.

„Luciferian Frequencies”

Da waren wir etwas gehetzt. Bei „Rising“ hat alle so gut geklappt und ich hatte Angst, dass dieses Album nicht so gut sein würde. Aber nach zwei Tagen im Studio hat mich das nicht mehr interessiert. Ich habe einfach das gemacht, was in meinem Herzen war und der Rest hat mich nicht interessiert. Und ja, ich bin wirklich zufrieden mit der Scheibe.

„PaleMoon“

Es war Zeit, auf alles zu scheißen. Kein Druck, kein Stress, einfach alles so, wie ich es wollte. Wenn es Leuten gefällt, gut, wenn nicht, dann scheiß drauf. Wir kehren zurück in den Underground und konzentrieren uns auf den reinen Kern der Musik.

Letzte Frage: Habt ihr euren eigenen Proberaum? Und wenn ja, was ist das coolste Ding, das man darin finden kann [z.B. ein Poster, eine Flagge, ein zerstörter Kühlschrank et cetera]?

Wir hatten unseren eigenen Raum, aber ich habe ihn verloren. Nun teilen wir uns den Proberaum mit einer recht bekannten lokalen Hardcore-Band, die 31 heißt. Es ist eigentlich ihr Raum, also stehen da nur meine Instrumente rum, aber es gibt keine Dekoration von mir. Aber ja, wir haben eine Sexpuppe und immer wenn ich sie anschaue, dann frage ich mich, wer sie schon gefickt hat, haha.

Wir werden allerdings bald in einen größeren Raum umziehen, also hoffe ich, dass ich dort eine eigene Wand habe, die ich verzieren kann.

Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Mühe! Ich wünsche Dir und CORPUS CHRISTII nur das Beste! Die letzten Worte an unsere LeserInnen gehören Dir!

Danke!

Squiggofant / 16.03.2015

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