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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 27.03.2020   Die neu formierte Formation SUNCZAR veröffentlicht heute, am 27.03.2020 ihre neue EP. Aufgenommen, gemixt und gemastert wurde "The Unveiling" im Konoba Studio Frankfurt. Erst kürzlich wurde das Video zur Hymne "Back To Shadows" präsentiert, heute nun ist die komplette EP sowohl digital als auch

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] Foto: Nuclear Blast   Das neue NIGHTWISH Album heißt "Human // Nature" und erscheint am 10.04.2020 über Nuclear Blast. Unser Redakteur durfte in einem Hamburger Hotel in der Nähe vom Heiligengeistfeld erscheinen und mit Floor Jansen sowie mit Troy Donockley ein Gespräch über eben jenes neue

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Creature – A.B.

Mit „Helioskron‘“ haben die deutschen Schwarzwurzler von CREATURE bereits ihr viertes Album veröffentlicht und damit wohl den Sprung aus dem Untergrund geschafft. Nicht nur finden die fünf Mann starke Horde in zahlreichen Magazinen und Online-Fanzines Erwähnung, sondern ihr Album „Helioskron‘“ ist auch eine richtig starke Scheibe geworden, auf welcher klassischer Black Metal mit Melodien verziert wird, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Wenn dann dazu noch eine ordentliche Prise Egoismus und totale Beajhung des Selbst kommt, dann kann man ruhig davon sprechen, dass man es hier mit einem gewaltigen Gesamtpaket zu tun hat. Auch Frontmann Barth sieht die Verbindung von Musik und Ideologie im Black Metal als geradezu essentiell an; doch das ist nur ein Punkt, der im untenstehenden Interview besprochen wurde!

Hallo Barth! Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, Dich mit meinen Fragen auseinanderzusetzen! Wie läuft’s mit den Weihnachtsvorbereitungen, oder versuchst Du dem Rummel lieber völlig aus dem Weg zu gehen?

Hallo. !ir arbeiten gerade an einem Entwurf zu unserm neuen T-Shirt, ansonsten gehen wir entspannt auf das Jahresende zu. Wir sind keine Freunde religiöser Gebräuche, daher stören wir uns nicht an irgendwelchen Vorbereitungen und können uns ganz deinen Fragen widmen.

Ich muss gestehen, dass „Helioskron‘“ das erste Album ist, das ich von euch gehört habe. Aber dafür hat es dieses auch gleich in meine persönlichen Highlights des Jahres 2013 geschafft – Gratulation zu diesem tollen Werk!
Könntest Du mir und unseren LeserInnen ein bisschen was darüber erzählen, was „Helioskron‘“ von den anderen Alben eurer Bandgeschichte unterscheidet und welchen Wert dieses vierte Album für euch hat, das euch ja doch etwas aus dem Untergrund zu holen scheint?

Danke! Jeder der uns schon von früher kennt, wird auch auf „Helioskron´“ den typischen CREATURE-Musikstil wieder finden, den wir mit jedem neuen Werk verfeinern und durch neue Akzente variieren. Für uns stellt jedes neue Werk einen Höhepunkt dar und spiegelt unser momentanes Optimum wieder. Wir haben mit „Helioskron´“ wieder ein Konzeptalbum geschaffen, um dem Album mehr Tiefe zu geben. Dazu haben wir im Vergleich zu „Feindtbild“, das sehr kompromisslos und brachial war, mit „Helioskron´“ nun ein Album mit mehr Atmosphäre und groovigen Parts komponiert. Es ist uns gelungen, ein starkes Geflecht aus Text, Bild und Musik zu erschaffen. Wir sind zufrieden mit unserem Werk.
Die öffentlichen Resonanzen unseres Albums haben wir hauptsächlich unserem Label Ketzer Records und der Kooperation mit Einheit sowie In Fiction zu verdanken, die uns bestens unterstützen.

„Feindtbild“ ist, wenn ich richtig liege, im Jahre 2008 noch bei dem sehr kleinen Label „Eichenthron“ erschienen. Wie kam es dazu, dass ihr jetzt bei Ketzer Records/Einheit Produktionen gelandet seid? Hat da die RockHard Auszeichnung eine große Rolle gespielt?

Für unseren damaligen Stand war Eichenthron das richtige Label für „Feindtbild“, doch für „Helioskron´“ hatten wir noch mal größere Ansprüche, die uns Eichenthron nicht hätte bieten können. Zumal wir beidseitig nur für dieses eine Release zusammen arbeiten wollten. Also haben wir uns anhand einer Promo CD bei ein paar ausgesuchten Label beworben.
Die spätere Entscheidung für Ketzer viel uns dann allerdings nicht schwer, da er alle unsere Forderungen erfüllt hat. Die Auszeichnung als „Demo des Monats“ im Juni vom Rock Hard hat dabei aber keine Rolle gespielt.

Lass uns einmal etwas über den Inhalt von „Helioskron‘“ sprechen – in einem anderen Interview habe ich gelesen, dass das ganze Album die Bedeutung und die Wichtigkeit des egoistischen Handelns betont, da solch ein Handeln einen zum Erfolg führt. Letztendlich ist dies ja ein klassisch satanisches/“nietzscheanisches“ Thema, das sich durch den Black Metal durchzieht. Selten allerdings wird es so direkt und authentisch wiedergegeben wie auf „Helioskron‘“ – inwiefern steckt dahinter tatsächlich eine ideologische Weltsicht? Oder geht es mehr oder weniger eher um Alltagserfahrungen, die einfach nahelegen, dass in der Welt schlicht und einfach der Stärkere gewinnt und christliche Moral keinen Platz hat?

Es ist ja allgemein ein gewisser Prozess den man durchlebt, bis man sich selbst der Situation klar wird, wie die Sache laufen sollte und wie nicht. Nur die eigenen Erfahrungen können uns bei dieser Entscheidung helfen. Für uns ist es also durchaus eine Weltansicht an der wir festhalten, da sie für uns erfolgreich ist. Die christlicher Moral zielt eher in die gegenläufige Richtung. Demut ist in unseren Augen das schlimmste Gift, das man sich selbst verabreichen kann!

Im Track „AEon“ hören wir – unter anderem – „Tod den Schwachen, Reichtum den Starken“ [eine Zeile, die sich auch auf euren T-Shirts wiederfindet]. Leider kenne ich mich mit dem Ikaros-Mythos zu wenig aus, aber ich dachte immer, dass Ikaros eher als eine tragische Figur gesehen werden muss, der zu viel wollte und dafür bestraft wurde. Auf einer gewissen Ebene könnte man diese Sage schon fast christlich auslegen. Inwiefern ist Ikaros insofern eine passende Figur, um die Vorzüge egoistischen Handelns zu betonen?

Richtig, Ikaros ist die besagte tragische Figur. Daran ändert sich auch in unserer Erzählung nichts, Ikaros wird sterben. Doch ist es keine Bestrafung, die er erfährt, sondern das Leben hat nun mal kein „happy end“. Am Ende steht der Tod, alles Wichtige geschieht davor.
Die eigentlichen Gründe warum Ikaros seinen Weg verlässt, sind aus dem Original nicht zu entnehmen und genau hier beginnt unsere Interpretation des Mythos. Die Motivation unseres Ikaros ist also nicht der Leichtsinn und der Übermut. Wir sehen in ihm eine zielstrebige Person, die nur sein eigenes Interesse verfolgt und sich auch nicht von anderen aufhalten lässt. Er steigt nach oben, um nach Helios‘ Krone zu greifen, um sich selbst zum Gott zu machen. Von diesem Standpunkt aus gesehen erfüllt die Figur bestens die Rolle des Egoisten.
Das LaVeysche Zitat unterstreicht nochmals diese Handlungsweise. Ikaros wird sein Ziel erreichen und die Helios Krone erhalten, weil er Mut und Stärke bewiesen hat, selbst zu entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Mit Schwäche setzten wir Selbstlosigkeit, Zurückhaltung, Uneigennützigkeit, Rücksicht, Demut und Mäßigung gleich.

Man hat manchmal das Gefühl, dass die Botschaft des Albums fast so wichtig ist wie die eigentliche Musik – also, dass die Musik hier tatsächlich auch verwendet wird, um etwas zu verbreiten und um etwas auszudrücken. Würdest Du diesem Statement zustimmen? War dementsprechend das lyrische Konzept auch schon klar, als ihr mit dem Songwriting angefangen habt?

Wir sind recht negativ überrascht, dass du eine solche Frage stellst! Ist für dich Musik nur Sinnfreies neben her?! Wir sehen Black Metal, genauso wie es beim Rock´n´Roll war, als Rebellion gegen bestehende Konventionen. Ein Aufruf zum Handeln und Nachdenken über gewisse Themen. Wir sind keine Clowns, die zu eurer Unterhaltung herum tanzen. Eine Band die nichts zu sagen hat, sollte sich auflösen! Also verdammt noch mal! Natürlich ist die Botschaft mit dem richtigen Soundgewand das wichtigste!
Dementsprechend steckt hinter unserem Album sorgfältige Planung, beginnend mit dem thematischen Inhalt über die musikalische Stimmung und das alles innerhalb der schwarzmetallischen Traditionen.

Interessant ist in diesem Kontext auch, dass der Albumtitel „Helioskron‘“ groß auf dem Cover zu sehen ist und euer Bandname und euer Bandlogo dagegen am unteren Rand etwas zu verschwinden drohen. Hat dies eine spezielle Bedeutung – wolltet ihr als Band hinter dem Werk zurücktreten? Oder hatte das rein ästhetische Gründe?

Nein. Das Wort und der Erzähler sind nicht voneinander zu trennen und sind somit gleichwertig. Doch die Aussage des Titels rechtfertigt die Wichtigkeit auf dem Cover.

Mit „Flammenhunger“ ist euch meiner Meinung nach einer der besten Black Metal Songs dieses Jahres gelungen – aggressiv, treibend, dynamisch und dennoch melodiös. Könntest Du etwas über das Songwriting zu diesem Track erzählen? Und gehört dieser auch zu Deinen persönlichen Lieblingen auf diesem Album?

Mit „Flammenhunger“, als sechstes Lied auf dem Album, befinden wir uns mit auf dem Höhepunkt unseres thematischen Konzeptes und so ist es auch ein musikalischer Höhepunkt. Wir sind aber mit allen Liedern gleichermaßen zufrieden, da jedes Lied seine Aufgabe im Gesamtszenario bestens erfüllt. Dennoch hat jeder auch seinen eigenen Favoriten. Das Songwriting unterscheidet sich von der Herangehensweise nicht von den anderen Liedern. Im Grunde entstehen die ersten Songfragmente meistens zuhause am heimischen Rechner. Der Text liegt bereits als grober Umriss vor und so bekommen die Songs zu letzt ihren Feinschliff im Proberaum.

Im Verhältnis zu den restlichen Liedern auf „Helioskron‘“ ist man etwas überrascht, wenn man das Intro „Nadir“ und den Anfang des ersten Songs „Aurora“ hört – die unheimliche Atmosphäre baut sich sehr langsam auf und der oder die HörerIn wird regelrecht in das Album eingesaugt, bevor der Sturm über einen losbricht. Habt ihr euch viele Gedanken darüber gemacht, wie ihr das Album aufbauen wollt – also welcher Song an welchem Platz stehen muss?

Wir haben auf „Helioskron´“ nichts dem Zufall überlassen und wussten dank unserer Planungen genau, was einmal dabei heraus kommen soll. Wer die Texte kennt, wird auch schnell verstehen, warum der Anfang noch etwas ruhiger ist. In Aurora [lat. Morgenröte] behandeln wir das Erwachen unseres Protagonisten aus seinem geistigen Schlaf.

Auch wenn ihr durchaus einige traditionelle Black Metal Parts in eurer Musik habt, merkt man natürlich auch den Einfluss anderer Musiksparten und –szenen. Könntest Du uns etwas darüber aufklären, welche Bands oder Musikrichtungen für euch besonders inspirierend sind? Und wie wichtig ist generell der Black Metal noch für die Existenz von CREATURE?

CREATURE ist und bleibt eine reine Black Metal Band. Wir haben schon immer Musik geschrieben mit der wir uns auch identifizieren können und spielen Black Metal so wie er für uns 2013 zu klingen hat, ohne auf die Traditionen zu verzichten! Die musikalischen Einflüsse unterscheiden sich von Person zu Person. Doch verbindet uns der norwegische BM der frühen 90er. Abgesehen davon hat jeder in der Band weitere musikalische Vorlieben außerhalb des Metal-Genres. Aber wir glauben nicht das nur die Musik uns beeinflusst, jeder Einzelne hat seinen eigenen Hintergrund der ihn zum Metal gebracht hat und der ihn inspiriert.

Gestern habt ihr zum ersten Mal eure neue CD live präsentiert – wie zufrieden seid ihr mit dem Auftritt gewesen? Und darf man generell hoffen, dass ihr in Zukunft öfter auf Tour sein werdet und vielleicht auch einmal in Österreich vorbeischauen werdet?

Wir sind mit dem Release-Konzert in Aalen sehr zufrieden und bedanken uns für die treuen Anhänger die so zahlreich erschienen sind und uns bei diesem Heimspiel unterstützt haben. CREATURE war schon immer eine Live-Band und nun, nach dem das Album veröffentlicht ist, werden wir nichts auslassen, um „Helioskron´“ live zu manifestieren. Folgende Konzerte sind bereits bestätigt: 14.12 Teutonische Schatten, 25.04 Ragnarök Festival, 09.05. Bavarian Battle und 15.08. Barther Metal Open Air. Weiter Konzerte sind in Planung und durch unsere Booking Agentur „In Fiction Entertainment“ werden wir sicherlich auch europaweit aktiv sein. Anfragen an www.in-fiction.eu

Besteht die Chance, dass ihr eure alten Alben via Ketzer Records neu veröffentlichen werdet, so dass diese für Fans von euch leichter zugänglich sein werden?

Wir haben uns bisher keine Gedanken darüber gemacht, die alten Alben nochmals neu auf den Markt zu bringen. Nebenbei sind alle bis auf das kürzlich ausverkaufte „Der Ursprung“ noch erhältlich! Wer bei diversen Versänden nicht mehr fündig wird, kann uns gerne auch direkt kontaktieren. Ansonsten verweisen wir noch auf unseren eigenen Shop bei Skullmerch. Nur eins ist sicher: „Der Ursprung“ wird in seiner aktuellen Form, aus rechtlichen Gründen, nicht mehr re-released werden können.

Wie in jedem Interview, das ich führe, hätte ich gerne, dass Du uns den Namen einer Underground-Band gibst, die Du kürzlich entdeckt hast und die man unterstützen sollte!

Meine aktuellste Entdeckung sind die schwedischen Metaller von BOMBUS. Allerdings ob sie noch als Underground-Gruppe zu sehen sind ist ungewiss. Sie sind auf jeden Fall eine Hörprobe wert!

Noch einmal vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast. Ich hoffe, meine Fragen waren nicht zu langweilig. Ich wünsche Dir alles Gute für Dich persönlich und natürlich für CREATURE. Ich hoffe, euch bald einmal live sehen zu können. Die letzten Worte gehören Dir.

Vielen Dank Metalnews und dir Jonathan für das Interesse an CREATURE. Wir hoffen, dass du deine Einstellung zur Musik als reines Entertainment nochmals überdenkst und freuen uns dich in naher Zukunft bei einem Konzert in Österreich zu begrüßen. An alle anderen, findet uns unter: Homepage oder Facebook und greift mit uns nach Helioskron´.

Squiggofant / 17.12.2013

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