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HomeReviewDarkness Divided – Written In Blood

Darkness Divided – Written In Blood

Darkness Divided - Written In Blood

 

 

 

 

 

Wertung:

1.0/7

Info:

VÖ: 22. August 2014

Label: Victory Records

Spielzeit: 00:33:34

Line-Up:

Gerard Mora – Vocals
Israel Hernandez – Drums
Christopher Mora – Guitar
Joseph Mora – Bass

Tracklist:

01. Severance
02. The Shepherd’s Hands
03. A Well Run Dry
04. The Hands That Bled
05. The Descent
06. Eternal Thirst
07. Withering Kingdom
08. Remnants
09. The Will Of Man
10. Interlude
11. Divine Mercy

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„Warum?“

Eigentlich sagen die Genre-Tags schon alles aus. DARKNESS DIVIDED spielen Jahre nach dem Hype des modernen Metalcores immer noch eben jenen. Das Genre hat schon damals nur bedingt langfristig begeistern können, denn nur noch die wenigsten Formationen gibt es nach wie vor noch. Aktuellere Bands sind inzwischen dem berüchtigten „Djent“ verfallen (die Liste ist endlos…). Keiner interessiert sich mehr für den Stil von vor 10 Jahren; umso schlimmer ist es, wenn dieser nicht mal ordentlich ausgeführt wird.

Was hören wir hier? Stumpfes Gechugge, sterile Drums und hin und wieder ein paar Leads. Das ist Kram, den man vor gut einem Jahrzehnt als „kann man hören“ bis „geht so“ betitelt hätte, aber ich muss das im Kontext sehen und da ist dieses Konzept einfach bis zum Ende ausgelutscht. Man hört Anleihen von WE CAME AS ROMANS oder BORN OF OSIRIS und manchmal sogar Synth-Einbettungen, die als B-Sides von WINDS OF PLAGUE hätten dienen können. Während letztere ihr Image jedoch fast schon mit einem kompletten Augenzwinkern durchgezogen haben, meinen das DARKNESS DIVIDED in jeder Hinsicht ernst. Euch gefallen all diese Bands nicht? Dann könnt ihr euch vielleicht ein Bild machen, wenn ich hierbei maximal von einem gesichtslosen Surrogat von denen sprechen kann.
Hängen bleibt musikalisch entsprechend wenig, auch wenn sich der Shouter bemüht mit gelegentlichen Clean-Hooks zu überzeugen. Ich muss nicht erwähnen, dass ihm das überhaupt nicht gelingt.
Selbst wenn man mal den schwierigeren Weg geht und versucht aus den Gitarren mehr als nur Durchschnittskost herauszukitzeln, endet das Ganze trotzdem in einem Breakdown-Fest, welches einem nur Kopfschmerzen bereitet. Das einzig Positive, das ich dem Album anrechnen kann, ist die Kürze. Auch ist komischerweise der religiöse Unterton in den Lyrics ein vergleichsweise vernachlässigbares Problem, denn wie bereits ausgeführt, gibt es zu viele andere Makel.

Es ist schade, dass sich Victory Records dazu entschieden haben so eine Totgeburt in die Welt zu setzen, denn auch von ihnen ist man normalerweise mehr Geschmack gewohnt. Die kleinen Mädchen dürfen zugreifen, ansonsten könnte ich keinem mit gutem Gewissen zu diesem Werk der Belanglosigkeit raten.

Hati / 15.08.2014

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