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HomeInterviewsEnforcer – Olof

Enforcer – Olof

Seit sie vor sieben Jahren mit ihrem Debüt „Into The Night“ starteten kennen die Schweden ENFORCER nur den Weg nach oben. Keiner anderen jungen Band gelingt es derzeit so gut, klassischen Heavy Metal mit immer neuen, unverbrauchten Ideen zu verbinden und dann auch noch derart überzeugend rüberzubringen. Inzwischen hat es die Truppe aus Stockholm geschafft, beim Label-Giganten Nuclear Blast unterzukommen und veröffentlichte mit „From Beyond“ bereits die zweite Platte im angesehensten Stall der Metal-Welt. Wir sprachen mit Frontmann Olof Wikstrand über die neuesten Entwicklungen im Hause ENFORCER.

Hallo Olof und vielen Dank, dass Du Dir etwas Zeit für uns nimmst! Es ist jetzt ziemlich genau zwei Jahre her, dass mit „Death By Fire“ Euer letztes Album erschienen ist. Was war seitdem bei Euch los?

Da ist so einiges passiert! Wir sind mehrfach um die Welt getourt und dann haben wir noch eine weitere Platte gemacht – es war also ganz schön was los…

Nach sieben Jahren im Geschäft und zwei Alben bei Nuclear Blast kann man Euch wohl kaum noch als „Newcomer“ bezeichnen. Wie fühlt es sich an, als etablierte Band zu gelten?

Ja, das ist ziemlich schrägt. Ich selbst betrachte uns eigentlich immer noch als Newcomer. Vielleicht ist das so ein Generationen-Ding, weil wir ja so viel jünger sind als alle anderen.

Mit „From Beyond“ ist gerade Euer neuestes Album erschienen. Wie würdest Du die Platte beschreiben?

Ich würde sagen, wir sind auf dem neuen Album den Weg weitergegangen, den wir mit „Death By Fire“ erstmals beschritten haben. Allerdings haben wir da sehr viel gleichzeitig verändern. „From Beyond“ ist schneller, es ist auch ein aggressiveres Album, aber gleichzeitig ist es auch härter. Es gibt darauf eigentlich mehr von allem, ohne, dass wir unsere Identität aufgegeben haben.

Würdest Du sagen, dass die Platte auch düsterer ausfällt?

Ja, da stimme ich Euch zu. Wir hatten es uns ganz allgemein vorgenommen, ein Album zu machen, das eine tiefgründigere und melancholischere Seite hat und das insgesamt atmosphärischer ausfällt. Mir persönlich gefällt dieses Feeling sehr. Da stecken dann sehr viele Moll-Tonarten drin [lacht].

Wann habt Ihr mit dem Songwriting für „From Beyond“ begonnen?

Ich denke, wir schreiben eigentlich immer Songs. Ich bastle den ganzen Tag an irgendwelchen Melodien herum oder spiele im Kopf Ideen durch. Aber ich glaube, wir haben so etwa im März vergangenen Jahres begonnen, konkret Ideen für ein neues Album zusammenzutragen. Das ist also noch gar nicht so lange her [lacht]. Der erste fertige Song war „Destroyer“ und der entstand etwa zur gleichen Zeit, zu der „Death By Fire“ erschienen ist. Aber im März haben wir so richtig mit der Arbeit am nächsten Album begonnen. Ich glaube, wir haben die gesamte Platte in der Zeit von März bis Juni 2014 geschrieben. Dann waren wir praktisch durchgehend auf Tour und sind Anfang August ins Studio gegangen. Das hat mit einer Pause für eine kleine Tour etwa drei Monate gedauert.

Du nimmst die Produktion Eurer Alben ja immer selbst in die Hand. Was hat das für Vorteile gegenüber der Arbeit mit einem Produzenten?

Naja, es wird dann eben gut [lacht]. Wir haben einmal mit einem externen Produzenten gearbeitet und das war auch nicht unbedingt schlecht, aber ich fühle mich besser, wenn ich die Dinge komplett selbst in die Hand nehme. Dann bekomme ich zu 100 Prozent das Ergebnis, dass ich mir vorgestellt habe und nicht bloß zu 99. Und dann geht es mir auch immer um den Sound: Ich habe in den letzten fünf Jahren nicht ein einziges Album gehört, das auch nur annähernd gut klingt. Und ich will eine Platte machen, die gut klingt – darum haben wir beschlossen, dass wir es lieber selbst machen. Ich habe den Eindruck, dass keiner mehr weiß, wie man guten Sound produziert. Das ist einfach nicht mehr angesagt und darum ist dieses Wissen einfach verloren gegangen.

Was macht Ihr denn anders?

Naja, unsere Musik lebt noch von einer gewissen Dynamik. Wenn wir einen langsameren oder dezenteren Gitarrenpart aufnehmen, dann ist der naturgemäß auch ein bisschen leiser. Es ist einfach nicht so übermäßig komprimiert und von irgendwelchen Limitern kontrolliert, wie es bei Metal-Produktionen heutzutage der Fall ist. Die entstehen größtenteils am Computer und haben keine Seele mehr. Wir möchten in unserer Musik die Dynamik und das Feeling erhalten. Es soll groß klingen. Das macht heutzutage einfach keiner mehr. Alle Metal-Alben der letzten 25 Jahre waren vollkommen totproduziert bis zu einem Punkt, an dem die Musik verkommt. Die Produktion von Musik ist eine Kunst, die vor langer Zeit verloren gegangen ist. Und es kommt mir vor, als seien wir die Einzigen, denen das auffällt.

Du hast Dich ja auch um den Sound des neuen Albums von METAL INQUISITOR gekümmert. Der erinnert sehr an ENFORCER…

Das ist eine geile Platte! Ja, die habe ich gemischt und gemastert und da gab es bestimmt ein paar Ähnlichkeiten, aber wenn es um diesen Sound geht, gibt es keine Möglichkeit, ihn zu „klonen“. Die Jungs haben einen bestimmten Verstärker verwendet und der klingt eben, wie er klingt. Also ist es nicht an mir, ihnen ihren Gitarrensound zu geben – sie geben ihn mir, wenn sie ihre Gitarren aufnehmen. Und das haben sie echt absolut professionell gemacht, denn das klingt alles super.

Wenn sich die Produktionsstandards in den letzten Jahren so sehr zu Deiner Unzufriedenheit verändert haben, hören wir ENFORCER dann am besten auf Schallplatte?

Das ist egal. Unsere Musik soll auf jedem Medium gut klingen. Die meisten Bands, die ihre Alben heutzutage auf Vinyl veröffentlichen, tun das nur, um Sammlerstücke verkaufen zu können, die sich die Leute dann an die Wand hängen können. Ich finde das ziemlich lächerlich. Bands – oder Plattenfirmen – pressen diese totkomprimierten Soundfiles auf Vinyl und dann klingen die scheiße, weil man am Computer einfach nicht so mischen kann, dass die Klangeigenschaften von Schallplatten zur Geltung kommen. 99 Prozent der derzeit veröffentlichten Vinyl-Alben klingen verzerrt. Hört Euch also zeitgenössische Musik lieber auf CD an. Für ENFORCER gilt das allerdings nicht, weil wir das wissen und unsere Alben für die Vinyl-Versionen separat abmischen.

Einer der auffälligsten Songs auf „From Beyond“ ist „Below The Slumber“, weil er sich so sehr von Eurem früheren Material unterscheidet. Wie ist er entstanden?

Ich glaube, das war einer der letzten Songs, die wir für die Platte geschrieben haben. Wenn man sich mit der Richtung, die ein Album einschlagen soll, sicherer fühlt, kann man auch mehr damit herum experimentieren. Wir haben also gar nicht wirklich darüber nachgedacht, ob der Song nun großartig anders ist oder nicht, sondern einfach das gemacht, was sich richtig angefühlt hat. Darum betrachte ich „Below The Slumber“ auch nicht als spezieller als den Rest des neuen Materials, weil er auf ganz natürliche Weise entstanden ist. Es muss nur die Atmosphäre stimmen. Wenn man ein Album schreibt, ist das so wie ein Bild zu malen. Jeder einzelne Strich ist wichtig, aber es muss auch alles in der Gesamtheit harmonieren. Und dieser Song macht den Gesamteindruck um ein Vielfaches größer.

Bisher befand sich auf jedem ENFORCER-Album ein Instrumental. Was macht Songs ohne Gesang so attraktiv für Euch?

Ich glaube nicht, dass es uns darum geht. Wir könnten ein Instrumental theoretisch auch weglassen oder ein komplettes Album nur mit solchen Kompositionen machen. Wir denken da nie großartig drüber nach. Wenn wir einen Haufen Riffs haben, die uns wirklich gut gefallen, dann machen wir da eben was draus. Aber das ist nie geplant. Auf dem letzten Album gab es gleich drei Instrumentalstücke und diesmal ist es eben nur eines.

Wir sprachen ja bereits über die düstere Atmosphäre von „From Beyond“. Habt Ihr die Texte auch mehr in diese Richtung geführt?

Nicht wirklich. Ich denke, die Texte gehen in eine ganz ähnliche Richtung wie auf dem „Death By Fire“-Album. Eigentlich schreiben wir sowieso immer Texte dieser Art. Auf unseren ersten beiden Platten haben wir vielleicht noch ein bisschen mehr experimentiert und da waren wir noch nicht so konsequent in der textlichen Ausrichtung. Aber wir haben nicht gesagt, dass wir unbedingt in eine bestimmte Richtung gehen wollen – das ist einfach Teil von uns und er Art, wie wir uns audrücken.

Schreibst Du die Texte oder macht Ihr das gemeinsam?

Das funktioniert bei uns ein bisschen anders. Wir setzen uns zusammen und tauschen vielleicht nicht Themen, aber zumindest die grundlegenden Ideen eines Textes aus. Eigentlich kann daraus jeder von uns einen Text machen. Zunächst gibt es eigentlich nur einen Titel und eine Melodie und der Rest des Textes wird dann an den Song angepasst. Es kann aber auch andersherum laufen und der Song wird an den Text angepasst [lacht]. Wir sind da flexibel.

ENFORCER sind eine wirklich starke Live-Band – wird es nach vier Alben langsam Zeit für ein Live-Album?

Wir haben sogar etwas in diese Richtung in der Mache! Es wird sich noch zeigen, wie sich das am Ende entwickelt, aber wir haben einige der Konzerte der letzten „Death By Fire“-Tour aufgenommen. Ich denke, wir werden angesichts unseres zehnjährigen Bestehens in diesem Jahr etwas damit machen. Was genau das wird, ist noch nicht ganz klar, aber wir arbeiten im Moment daran. Das schließt jedenfalls sowohl Ton als auch Bild ein.

Du hast Dich bereits umfassend zu den veränderten Praktiken bei Studio-Aufnahmen geäußert. Wie betrachtest Du heutige Live-Aufnahmen. Sind das „Fälschungen“ aus dem Studio?

Das waren Live-Aufnahmen schon immer. Selbst wenn man sich Videos aus den 70ern und 80ern ansieht, fällt auf, dass der Gitarrist mit seinen Fingern etwas anders macht, als man am Ende hört. Aber als jemand, der auch als Studiotechniker arbeitet, weiß ich, dass es unmöglich ist, Live-Sound zu rekonstruieren. Hört Euch mal einen Mitschnitt aus den 70ern an und da ist dann zwischen den Songs dieses riesige Publikum zu hören – es gibt auf der Welt kein Mikrofon, das das einfangen könnte. Das ist technisch einfach unmöglich. All sowas kommt also hinterher rein. Das gleiche gilt für Gitarrensoli: Die werden immer im Studio nochmal eingespielt. Selbst vor 20 oder 30 Jahren haben die das so gemacht. Und wenn man das erstmal weiß, fällt es einem überall auf. Das ist auch überhaupt nicht verkehrt. Bei einem Live-Auftritt gibt es so viele andere Aspekte, wie das Aussehen, das Feeling, den Schweiß und die Intimität einer solchen Show, mit denen man etwas machen kann. All das macht eine Show aus und das sollte man einfangen. Ich will auch gar nicht sagen, dass wir da eine Ausnahme wären – wir haben mit dem Mix noch nicht einmal angefangen. Wir müssen also erst herausfinden, was für uns der beste Weg ist.

Damit sind wir schon am Ende angekommen – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Hört Euch „From Beyond“ an und dann sehen wir uns auf der Tour!

Vielen Dank!

Metalviech / 17.03.2015

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