[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 26.01.2021   TEZURA nennt sich eine junge Band aus München. Aktuell stellen die vier Jungs zwei neue Songs vor, hier folgt das Video von "Stray Alone". Gegründet im Winter 2018, machen TEZURA erstmals 2019 mit ihrem Demo „Voices“ auf sich aufmerksam. Im Januar 2021 folgen mit ‚Stray Alone‘

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[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 04.01.2020   Die Musikwelt trauert um Alexi Laiho. Der 41 jährige finnische Sänger und Gitarrist verstarb vor wenigen Tagen, wie das Label Napalm Records heute mitteilte. Mit seiner Band CHILDREN OF BODOM gelang der Sprung in die Heavy Metal-Weltspitze.       Foto: Terhi Ylimäinen [/vc_column_text][vc_text_separator title=""][vc_empty_space height="50"][mkd_button size="medium" target="_self" icon_pack=""

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 14.12.2020   Das Trans-Siberian Orchestra (TSO) wird seine fünf Rock-Opern in Albumform auch in Europa wieder digital erhältlich machen. Ab Freitag, 6. November, ist der Katalog via Streaming und Download auf den gängigen Plattformen erhältlich. Vor dem Hintergrund der alles andere zum Erliegen bringenden Pandemie haben TSO

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text]     Am 22. Januar 2021 wird das Album "The Eagle Will Rise" via PURE STEEL RECORDS auf CD veröffentlicht. Der Vorverkauf beginnt am 08. Januar 2021. Heute wird neben dem Artwork auch die Tracklist vorgestellt. "The Eagle Will Rise" Tracklist: 1. The Eagle Will Rise 2. Invoke The

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 17.11.2020   KISS sind wieder aktiv, und zwar auf dem Getränkemarkt mit der KISS Rum Kollektion, welches den KISS Black Diamond Premium Dark Rum und den KISS Detroit Rock Premium Dark Rum beinhaltet. Beschreibung: KISS Black Diamond Premium Dark Rum hat seinen Namen und Charakter vom Rock Monolith

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Fluisteraars – Asher de Vries, Mink Koops

Spätestens seit URFAUST in aller Munde sind, haben auch die jungen Metalheads der 2010er-Jahre begriffen, dass es eine ernstzunehmende holländische Black Metal-Szene gibt, die sich vor der norwegischen, der griechischen oder auch der französischen nicht zu verstecken braucht. Dennoch ist es den niederländischen Blackies nie so ganz gelungen, für sich selbst eine ähnliche Marke zu schaffen, wie das die besagten Szenen erreicht haben. Nichtsdestotrotz brodelt es in Holland und jedes Jahr erscheinen zahlreiche Alben, die man als Fan dunkler Musik in der Sammlung haben sollte. FLUISTERAARS aus Bennekom im Gelderland gehören auf jeden Fall dazu, haben sie doch einen ganz eigenen Zugang zum Schwarzmetall – die Niederländer malen nämlich mit ihren Instrumenten. Asher de Vries [Bass] und Mink Koops [Gitarre, Drums] klären uns über ihr neues Album „Luwte“ auf und antworten dabei als Einheit, und nicht als Individuen.

Hallo meine Herren und vielen Dank für eure kostbare Zeit! Ich hoffe in den Niederlanden ist alles gut. Was für Musik hört ihr gerade, während ihr diese Fragen beantwortet?

Wir hören gerade GEHENNA.

Musikalisch konzentriert ihr euch auf dem zweiten Album erneut auf schwarzmetallische Soundlandschaften. In einem Interview habe ich diesbezüglich gelesen, dass es euer Ziel ist, die HörerInnen in diesen Landschaften gefangen zu nehmen. Das ist keine einfache Sache. Wann wisst ihr, dass ihr dieses Ziel erreicht habt? Spielt ihr die Musik euren Freunden vor, um diesbezüglich deren Meinung zu hören?

Wir spielen die Musik tatsächlich unseren Freunden vor, aber wir wollen nicht wissen, ob wir ein gewisses Ziel erreicht haben. Unsere Soundlandschaften, die man nicht mit digitalen „Soundscapes“ verwechseln darf, funktionieren ähnlich wie in der Malerei. Wir nehmen unser Instrument und malen dann mit diesem Werkzeug unser Bild. Der große Vorteil beim Malen ist, dass man das Resultat sofort erkennt. Sobald wir etwas komponieren, nehmen wir dies auch immer auf. So können wir uns später alles noch einmal anhören und überprüfen, ob sich immer noch dieselben Gefühle einstellen wie zu jener Zeit, in welcher die Songs geschrieben wurden.

Kürzlich habe ich mit BYRDI gesprochen, einer norwegischen Folk/Ritual-Band. Sie haben mir erzählt, dass sie einfach warten müssen, bis sich die richtige Atmosphäre einstellt und sie ihre Soundlandschaften malen können. Wie sieht das bei euch aus? Könnt ihr euch hinsitzen und ein solches Gefühl aus euch selbst evozieren? Oder kommt es einfach zu euch?

Weder müssen wir unbedingt darauf warten, noch können wir uns einfach hinsetzen und irgendeine Stimmung aus dem Nichts erzeugen. Wir brauchen gewisse Trigger, aber das tun alle Musiker. Wir werden von allen möglichen Formen der Musik inspiriert, außerdem auch von Künstlern, Lebensformen und von der Natur. Um ganz ehrlich zu sein, kennen wir uns schon so lange, dass wir nicht mehr in einer bestimmten Stimmung sein müssen, um Musik zu komponieren. Wir rauchen einfach eine Zigarette, trinken etwas und schauen, wohin uns der Tag führt. Manchmal wird es gut, manchmal nicht.

Euer Label-Manager hat mir erzählt, dass ihr strikt in eurer Muttersprache singt. Das macht es schwierig, eure Texte verstehen zu können. Singt ihr bewusst in eurer Muttersprache? Oder hat es mehr mit einem Gefühl und eurem Geschmack zu tun?

Nun, wir singen viel über lokale Sachen, deshalb wäre es komisch, diese auf Englisch zu besingen und dann einen niederländischen Ort oder Namen in die Lyrics einzubauen, nicht wahr? Ansonsten ist uns das Niederländische einfach viel näher. Warum sollten wir auf Englisch singen, und für wen überhaupt? Für uns?

Reden wir trotzdem etwas über die Lyrics und über das Konzept hinter „Luwte“. Wenn ich richtig liege, dann bedeutet „Luwte“ so etwas wie „Wirbelströmung“, was ein recht interessanter Titel ist. So wie ich die Lyrics verstehe, geht es viel um die Verwandlung von Leben in Tod und um den Wunsch, sich vom Alltag zu lösen und eine andere Form der Existenz zu finden. Stimmt das? Und wenn ja, wie passt das mit dem Albumtitel zusammen?

Haha, wir mussten nachschauen, was „Wirbelströmung“ bedeutet, aber „Luwte“ hat eine andere Bedeutung. Die korrekte Übersetzung ist „windgeschützte Zuflucht“. Es geht also um einen Ort, der Schutz gegen den Sturm bietet und sich außerhalb des Windes befindet. Für uns ist „Luwte“ ein immerwährendes Reich, in welchem wir unseren Gedanken freien Lauf lassen können. Dies wird von Bob Mollema auf der Innenseite der CD und der LP auch grafisch dargestellt.

Kann man euer erstes und euer zweites Album miteinander verbinden? Gibt es eine lyrische Fortsetzung?

Nein. Das sind zwei komplett verschiedene Alben – sowohl von der Musik her als auch von den Lyrics.

Das Cover-Artwork scheint auf den Song „Stille Wateren“ Bezug zu nehmen – repräsentiert dieser Track das Kernkonzept eures Albums? Oder warum habt ihr euch für dieses Artwork entschieden? Was für ein Gefühl evoziert dieses Bild eurer Meinung nach?

Alle vier Songs mit dem Artwork repräsentieren das Kernkonzept. Auf der Kassette und auf der LP wirst du ein anderes Artwork finden. Auch auf dem T-Shirt wird es ein anderes Motiv geben – ein solches wird übrigens zusammen mit der LP im November veröffentlicht. Das Cover der CD führt dazu, dass das Gesamtpaket mysteriös und unbekannt wirkt. Man muss selber herausfinden, was für ein Geheimnis dahintersteckt. Ich kann dazu nur sagen, dass in „Luwte“ alles miteinander zusammenhängt.

In einem Interview, das ihr für „Dromers“ gegeben habt, betont ihr, dass „Dromers“ eine Repräsentation der Gefühle ist, die ihr zu diesem Zeitpunkt hattet. Inwiefern gilt das auch für „Luwte“? Interessanterweise habe ich auch das Gefühl, dass „Luwte“ „fröhlicher“ klingt als „Dromers“. Andere HörerInnen erleben das Album wiederum als düsterer und grimmiger. Wie seht ihr das?

„Luwte“ ist natürlich auch eine Repräsentation unserer momentanen Gefühle, so schreiben wir einfach Musik. Aber es ist lustig, dass du das Wort „fröhlich“ verwendest, denn ich weiß genau, was du meinst. In den Songstrukturen von „Luwte“ findet man viele Durakkorde, die dem Ganzen einen positiven Touch geben. Aber die Gesamtatmosphäre ist eher grimmig. Deshalb interpretieren es die Menschen wohl unterschiedlich.

„Luwte“ ist auch wärmer produziert. Würdet ihr dem zustimmen? Und habt ihr euren Zugang zur Produktion geändert?

Ja, ich stimme zu. Wenn „Luwte“ einen quietschigen oder kreischenden Gitarren-Sound hätte, könnte man sich das nicht 40 Minuten lang anhören.

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass die Black Metal-Szene der Niederlande ziemlich stark ist, aber selten Aufmerksamkeit erregt. Wie stark seid ihr in diese eingebunden? Habt ihr mit vielen anderen Bands aus eurer Region, eurem Land und eurem Genre Kontakt? Oder arbeitet ihr mehr oder weniger alleine vor euch hin?

Die niederländische Black Metal-Szene ist eine Kombination aus jüngeren und älteren Menschen. Wir sind mit den Leuten von WEDERGANGER und MONDVOLLAND befreundet. Unser Netzwerk hat sich also mit ihrigem verbunden. Wir haben so von KJELD, LASTER und URFAUST erfahren, und sie von GALG und LUBBERTDAS. Jeder unterstützt jeden, und jeder besucht auch die Live-Shows des anderen.

Apropos Live-Shows: Plant ihr, welche zu spielen?

Nein.

Letzte Frage: Welches Buch liegt auf eurem Nachtkästchen?

Martin Fowlers „Patterns of Enterprise Application Architecture“.

Vielen Dank für eure Zeit!

Squiggofant / 21.10.2015

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