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HomeReviewGama Bomb – Speed Between The Lines
Das Cover des Gama Bomb-Albums "Speed Between The Lines"

Gama Bomb – Speed Between The Lines

Das Cover des Gama Bomb-Albums "Speed Between The Lines"

Wertung
5.5/7 Punkten


Info
VÖ: 12.10.2018
Label: AFM Records
Spielzeit: 00:34:56


Line-Up
Philly Byrne – Vocals
Domo Dixon – Guitar
John Roche – Guitar
Joe McGuigan – Bass
Paul Caffrey – Drums


Tracklist
Give Me Leather
A Hanging
666teen
Bring Out The Monster
R.I.P. U
Motorgeist
Alt-Reich
Stay Rotten
We R Going 2 Eat U
Kurt Russell
World Gone To Hell
Faceblaster

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Weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung inzwischen von Kollegen wie WARBRINGER oder ANGELUS APATRIDA überholt wurden, gerät gerne in Vergessenheit, dass GAMA BOMB eine der ersten Bands der wieder erstarkten Thrash Metal-Bewegung waren. Seit die Iren 2005 mit ihrem ersten Album „Survival Of The Fastest“debütierten, arbeiteten sie sich dank unermüdlichem Einsatz über das britische Indie-Label Earache bis zum Global Player AFM Records hoch – und sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Mit „Speed Between The Lines“ haben GAMA BOMB nun schon ihr sechstes Album am Start.

 

„GAMA BOMB besinnen sich auf ihrer sechsten Platte auf ihre Anfangstage und liefern ein ebenso ungestümes wie authentisches und höllisch spaßiges Thrash Metal-Album ab.“

 

Den Vorwurf, sie hätten auf ihrem letzten Album „Untouchable Glory“ mit angezogener Handbremse musiziert und würden zunehmend zu einer „ernsten“ Band werden, wollten GAMA BOMB offenbar nicht auf sich sitzen lassen, denn auf „Speed Between The Lines“ suchen [und finden] die Iren den Weg zurück zu ihren Wurzeln: Schon mit dem halsbrecherischen Opener „Give Me Leather“ und dem nachfolgenden „A Hanging“ präsentieren sich die Burschen aus Newry furioser und angriffslustiger als auf ihrer kompletten letzten Platte – die Kombination aus ultrapräzisem Hochgeschwindigkeits-Riffing und dem manischen Gesang von Frontmann Philly Byrne ist es schließlich, die den typischen GAMA BOMB-Sound ausmacht und die man auf der letzten Veröffentlichung der Mannschaft schmerzlich vermissen musste. Nicht so auf „Speed Between The Lines“, denn mit rasiermesserscharfem Thrash wie in „R.I.P. U“, „Faceblaster“ oder dem musikalischen Denkmal für Actionfilm-Star Kurt Russell klingen die irischen Dreschflegel endlich wieder wie zu Zeiten von „Tales From The Grave In Space“ und dieser Sound steht ihnen schlicht am besten zu Gesicht. Wie etwa „Alt Reich“ zeigt, erinnert das in seiner Rotzigkeit mithin an MUNICIPAL WASTE, allerdings mit längeren Songs und weitaus anspruchsvolleren Leadgitarren, wobei letztere auf „Speed Between The Lines“ nicht weniger als spektakulär ausfallen. In Nummen wie „Bring Out The Monster“ oder „Stay Rotten“ agieren GAMA BOMB vielleicht etwas zu sehr nach Schema F und arbeiten schlicht die Eckpunkte ihrer Stilrichtung ab und Hooks und Eingängigkeit sucht man auf einer Platte wie dieser natürlich auch vergebens, allerdings hört man den Iren die Spielfreude in jedem Ton an. Mit dem rockig-punkigen „666teen“ sowie dem an die ungestüme Wildheit von Platten wie „Kill ‚Em All“ erinnernden „Motorgeist“ haben GAMA BOMB hier obendrein zwei mitgröltaugliche Hymnen im Angebot, die in künftigen Live-Sets der Truppe auf keinen Fall fehlen dürfen. Und weil man sich für die Produktion erneut an einen gewissen Scott Atkins gewandt hat, der seit „Citzen Brain“ für den richtigen Sound im Hause GAMA BOMB sorgt, kommt „Speed Between The Lines“ auch mit den nötigen Druck aus den Boxen – wenn Thrash Metal, dann bitte so!

 

Großartige Neuerungen sollte man von einem Album wie „Speed Between The Lines“ nicht erwarten – ganz im Gegenteil: GAMA BOMB besinnen sich auf ihrer sechsten Platte dankenswerterweise auf ihre Anfangstage und liefern ein ebenso ungestümes wie authentisches und obendrein höllisch spaßiges Thrash Metal-Album ab. Dabei scheinen die Thrasher aus Nordirland keinerlei Interesse an stilistischen Experimenten zu haben, sondern hauen ihrer Hörerschaft ein messerscharfes High Speed-Riff nach dem anderen um die Ohren und garnieren das Ganze mit Leadgitarrenarbeit auf allerhöchstem Niveau. Originell ist das mit Sicherheit nicht, aber es macht von Anfang bis Ende einen Heidenspaß.

Thomas Meyns / 12.10.2018

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