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HomeReviewJohn Garcia – The Coyote Who Spoke In Tongues

John Garcia – The Coyote Who Spoke In Tongues

John Garcia - The Coyote Who Spoke In Tongues

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 29. Januar 2017

Label: Napalm Records

Spielzeit: 00:45:43

Line-Up:

Acoustic Guitar, Vocals: John Garcia
Acoustic Guitar: Ehren Groban
Percussions: Greg Saenz
Bass: Mike Pygmie

Tracklist:

1. Kylie
2. Green Machine
3. Give Me 250ml
4. The Hollingsworth Session
5. Space Cadet
6. Gardenia
7. El Rodeo
8. Argleben II
9. Court Order

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„Lagerfeuerromantik par excellence“

Der ex-KYUSS, ex-UNIDA etc. Frontmann gibt sich ganz auf seinem neuesten Werke ganz Handzahm. JOHN GARCIA versprüht auf „The Coyote Who Spoke In Tongues“ eine aufs Nötigste reduzierte Lagerfeuerromantik, die nichts anderes benötigt als eine Akustik-Gitarre, einen dezenten Bass und Percussions, sowie als Sahnehäubchen quasi, JOHN GARCIAs neuerdings wieder unwiderstehlich süchtig-machende Stimme. Fertig ist ein Album, welches mit Gefühl, Tiefgang und zig Highlights punktet.

Besonders die Layed-Back Versionen der KYUSS-Klassiker „Green Machine“ (zum Niederknien!), „Space Cadet“, „Gardenia“ und „El Rodeo“ sind in dieser Form einzigartig und huldigen nicht nur eine Kultband der Neunziger, sondern adeln gleichermaßen JOHN GARCIA als einzigartigen Künstler. Aber auch die neuen Stücke (fünf an der Zahl) können gegen die Classics durchaus mithalten. Besonders das intensive ‘Give Me 250ML‘, die verspielte ‘Hollingsworth Session‘ oder ‘Argleben II‘ (der akustische Bruder von GARCIAs 2014er Solo-Album) sind tief unter die Haut gehende, rein von der instrumentalen Seite manchmal gar an Johnny Cash erinnernde, akustisch vorgetragene Kleinode, die weder gekünstelte Härte noch sägende Gitarren von Nöten haben.

„The Coyote Who Spoke In Tongues“ ist jetzt nicht wirklich ein Album um seinen Frust und Groll abzubauen, wem aber manchmal der Sinn nach einer relaxten Stimmung ist, der kann sich mit JOHN GARCIAs neuestem Solowerk herrlich entspannen und einfach die durch die neun dargebotenen Songs hervorgerufene Lagerfeuerromantik genießen.

Reinhold Reither / 22.01.2017

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