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HomeReviewKontinuum – Kyrr

Kontinuum – Kyrr

Kontinuum - Kyrr

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 20. April 2015

Label: Candlelight Records

Spielzeit: 00:43:04

Line-Up:

Engilbert Hauksson – Bass
Thorlakur Thor Gudmundsson – Gitarre
Ingi Pór Pálsson – Gitarre
Birgir Thorgeirsson – Gesang, Gitarre
Kristján Einar Guðmundsson – Drums

Tracklist:

01. Breathe
02. Í Huldusal
03. Hliðargötu-Heimsveldi
04. Kyrr
05. Undir þunnu Skinni
06. Lone
07. In Shallow Seas
08. Red Stream

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„Erneut Eigenständiges aus Island“

Die Isländer von KONTINUUM haben das große Glück [und Pech] nahezu gleichzeitig mit SÓLSTAFIR diese Mischung aus psychedelischem Post Rock und Metal „begründet“ zu haben. Bei SÓLSTAFIR begann das Ganze 2009 mit „Köld“, aber erst mit dem 2011 erschienenen „Svartir Sandar“ konnte man damit im Mainstream landen. KONTINUUM veröffentlichten ihr Debüt „Earth Blood Magic“ 2012 und wurden schon damals oft mit ihren Landsleuten verglichen, was teils berechtigt, teils aber auch an den Haaren herbeigezogen war. KONTINUUM musizierten direkter und in „klassischeren“ Songstrukturen. Nun, drei Jahre nach „Earth Blood Magic“, erscheint der Nachfolger „Kyrr“, was übersetzt wohl so viel wie „ruhig, unbewegt“ bedeutet.

Ein interessanter Name mit einem noch interessanteren Cover-Artwork, das aber rein von der musikalischen Ebene eher Verwunderung auslöst. Denn KONTINUUM präsentieren sich auf ihrem zweiten Album zwar sanfter, etwas polierter und – Achtung, jetzt kommt das böse Wort – „gereifter“, aber ruhig und unbewegt ist „Kyrr“ keineswegs und eine eisige Atmosphäre wie jene auf dem Cover erschafft man auch nicht. Vielmehr hat man mit dem Opener „Breathe“ eine schöne Pop-Single auf Lager, die teilweise von PLACEBO stammen könnte und auch die Einflüsse von JOY DIVISION offenlegt. Wer das für widersprüchlich hält, sollte sich den Song anhören. „Hliðargötu-Heimsveldi“ ist ein zu Tränen rührender Song, dessen Tempo zwar variiert, aber auch in den schnelleren Passagen nichts von seiner Traurigkeit einbüßt. Ein absolutes Highlight der Scheibe! Der Titeltrack selbst rockt hingegen ziemlich und scheut sich auch vor groovigen Elementen nicht. Und „Lone“ ist, passend zum Titel, recht minimalistisch und schon fast depressiv ausgefallen. Durch alle Songs ziehen sich außerdem die typisch langgezogenen Soundlandschaften, die sich nach und nach vor dem inneren Augen entfalten und einen in den meisten Fällen wohlig umarmen – wenig böse Gedanken, wenig Wut, wenig Tod; Melancholie und innere Ruhe dominieren. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, denn „In Shallow Seas“ geht ordentlich ab und weist donnernde Drums auf. Trotzdem: Gerade in diesen Soundlandschaften ähnelt man natürlich SÓLSTAFIR, auch wenn deren Einfluss ansonsten gar nicht so deutlich zu erkennen ist. Ja, KONTINUUM haben auf „Kyrr“ vielmehr einen eigenen Sound entwickelt, für den sie sich zwar genau wie SÓLSTAFIR verschiedener Post Rock-, Pop- und Metal-Stilen bedienen, aber daraus eben etwas Eigenständiges zaubern. Bands wie PLACEBO und JOY DIVISION wurden schon genannt, verschiedene atmosphärische Black Metal Bands à la FEN fallen einem auch noch ein, und zu guter Letzt dürften auch GOD IS AN ASTRONAUT und Konsorten auf den Plattentellernder vier Isländer rotieren. Bei so einer Mischung ist es natürlich essentiell, dass das Album mehr ist als die Summe seiner Teile, und das ist bei „Kyrr“ der Fall. Noch sitzt zwar nicht jeder Song – „In Shallow Seas“ z.B. ist nicht sonderlich spannend – und je mehr Bands mit diesen langgezogenen Soundlandschaften hantieren, desto mehr hat man das Gefühl, dass man diese langsam kennt, aber das ändert zumindest momentan noch nichts daran, dass KONTINUUM hier Songs erschaffen haben, die einen direkt ins Herz treffen. Eine warme und organische Produktion tut ihr übrigens, um aus „Kyrr“ eine verträumte Frühlings-Scheibe zu machen.

Wem ALCEST zu fröhlich, SÓLSTAFIR zu ausschweifend und PLACEBO zu poppig sind, der soll ich „Kyrr“ auf jeden Fall anhören, er oder sie könnte hier seine oder ihre neue Lieblingsplatte finden. Aber eigentlich sollten hier alle Fans träumerischer Musik zugreifen, denn KONTINUUM agieren trotz kleinerer Mängel herrlich atmosphärisch und gefühlvoll. Am besten während dem Sonnenaufgang oder –untergang anhören. Die Wirkung ist beeindruckend!

Jonathan Jancsary / 19.04.2015

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