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HomeReviewKorpiklaani – Noita

Korpiklaani – Noita

Korpiklaani - Noita

 

 

 

 

 

Wertung:

4.5/7

Info:

VÖ: 01. Mai 2015

Label: Nuclear Blast

Spielzeit: 00:44:06

Line-Up:

Jonne Järvelä – Vocals, Guitars, Percussion
Tuomas Rounakari – Fiddle
Sami Perttula – Accordion
Jarkko Aaltonen – Bass
Cane Savijärvi – Guitar
Matson Johansson – Drums

Tracklist:

01. Viinamäen Mies
02. Pilli On Pajusta Tehty
03. Lempo
04. Sahti
05. Luontoni
06. Minä Näin Vedessä Neidon
07. Jouni Jouni
08. Kylästä Keväinen Kehto
09. Ämmänhauta
10. Sen Verran Minäkin Noita

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„Solide Kost mit den typischen Highlights“

Schon seit einigen Jahren ist die Musik der aus Finnland stammenden KORPIKLAANI ein Garant für flotten Folk-Metal mit Party Einschlag. Dafür lieben ihre Fans die trinkfeste Bande einfach und verschaffen KORPIKLAANI regelmäßig Charteintritte – auch in Deutschland. Thematisch behandeln die Finnen oft Mytholigien und das Feiern an sich ab, was auch zu ihrer Musik einfach super passt. Und auch das neue Album „Noita“ schlägt in die gleiche Kerbe wie „Tervaskanto“, „Manala“ oder „Karkelo“.

Typisch für Werke von KORPIKLAANI ist mit Sicherheit der Opener, der immer flott ist und gute Laune verbreitet. So kann auch „Viinamäen Mies“ mit diesen Eigenschaften aufwarten und siehe da, die Stimmung geht direkt nach oben. KORPIKLAANI wären nicht KORPIKLAANI, wenn nicht Gitarre, Fidel und die übrige Rhytmusfraktion in einer tollen Symbiose einher gehen würden. Auf „Noita“ vereint die Band ihre Trademarks einmal mehr, und wieder werden keine Experimente gewagt. Ob der Fan von dieser Band Experimente erwartet steht dabei auf einem anderen Blatt. Spielt an dieser Stelle auch keine große Rolle, denn Stücke wie „Pilli On Pajusta Tehty“, „Sahti“, „Jouni Jouni“ (cooler Hard Rock!), „Lempo“ oder „Ämmänhauta“ lassen gleich die Trinkhörner in den Himmel schweben und nach Met schreien. Dass Sänger und Gitarrist Jonne Järvelä zu einem der charismatischsten Frontmann der Szene darstellt, ist auch auf Platte hörbar, denn seine Stimme ist durchaus markant. Die übrigen Musiker machen natürlich ebenfalls wie gehabt einen klasse Job. Schön ist auch zu hören, dass die Musik von KORPIKLAANI nie langweilig wird. Die Band achtet auf Abwechslung – zumindest im Rahmen ihrer musikalischen Möglichkeiten, was nicht negativ gemeint ist. Aufgenommen wurde die Scheibe wieder bei Aksu Hanttu in den Petrax Studios und nicht, wie manch eine vermuten würde, irgendwo im Wald. Der Sound ist jedenfalls sehr stark, auch wenn man eine Portion mehr Rotz hätte durchgehen lassen können. Es hätte den teils punkigen Nummern nicht schlecht zu Gesicht gestanden.

KORPIKLAANI bringen ihren Fans das, was sie hören wollen: Tanzbaren Folk-Metal, der für alle trinkfesten Rocker da draußen ein Freudenfest sein dürfte – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ingo Nentwig / 28.04.2015

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