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HomeReviewLarman Clamor – Altars To Turn Blood

Larman Clamor – Altars To Turn Blood

Larman Clamor - Altars To Turn Blood

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 04. November 2011

Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 00:25:00

Line-Up:

V. – alles

Tracklist:

01. Altars To Turn Blood
02. Lost Path Through The Mountains
03. Deep In The Tar
04. Woven From Blood
05. Limb Creek Boogie
06. Great Plains Lizard Priest
07. Phantom & Rhinosaur
08. Handful Of Hex
09. Black Sheep

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„Altäre, Blut, Whiskey und Blues“

Bei LARMAN CLAMOR handelt es sich um ein Ein-Mann-Projekt von Alexander von Wieding, alias V., seines Zeichens nicht nur Multiinstrumentalist und Songwriter auf „Altars To Turn Blood“, dem bereits zweiten Album seiner „Band“, sondern auch sein eigener Layouter und Cover-Gestalter.

Gut, insgesamt alles kein großes Wunder, denn wenn man hier mal einen kurzen Blick riskiert, dann kann man schnell feststellen, dass Herr von Wieding ein durchaus begnadeter Zeichner, Cover- bzw. Posterkünstler ist, der u.a. zuletzt für KARMA TO BURN und MONSTER MAGNET designt hat.
Die Musik bzw. vielmehr die schwarze Seele von LARMAN CLAMOR nährt sich von gespenstischem Gospel, Garage und Finsternis, von schwerfälligem Sumpf-Blues [das Whiskey-getränkte, verzerrte „Deep In The Tar“ oder das reduktionistische „Woven From Blood“] und von [Dark/Gothic] Americana [„Handful Of Hex“] und vermengt das alles auch noch auf ziemlich einzigartige und ausgesprochen geschmackvolle Art und Weise mit seiner jeweils ganz eigenen Version von Country, Western, Drone und Psychedelic, Sludge, Stoner und Southern Rock [„Great Plains Lizard Priest“] zwischen ZZ TOP [man höre „Limb Creek Boogie“], 16 HORSEPOWER/WOVENHAND [„Black Sheep“] und EARTH.
Das hat Stil, Atmosphäre und bietet eine gelungene Abwechslung zu handelsüblichem Bluesrock oder gar dem Stoner-Psychedelic-Retro-Einheitsbrei, den man in der letzten Zeit gar nicht so selten vorgesetzt bekommt.

Obendrein passend knochentrocken produziert, könnte LARMAN CLAMOR mit „Altars To Turn Blood“ somit für den einen oder anderen Hörer mit einer Schwäche für Gevatter Blues, Booze und die dunkle Seite der Macht genau den richtigen Soundtrack liefern…

Dirk Konz / 22.03.2012

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