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HomeReviewLifelover – Sjukdom

Lifelover – Sjukdom

Lifelover - Sjukdom

 

 

 

 

 

Wertung:

2.0/7

Info:

VÖ: 11. Februar 2011

Label: Prophecy Productions

Spielzeit: 00:56:03

Line-Up:

( ) – Vocals, Lyrics
B – Vocals, Guitars, Bass, Piano, Lyrics
LR – Additional Voice, Lyrics
1853 – Lyrics

Tracklist:

01. Svart Galla
02. Led By Misfortune
03. Expandera
04. Homicidal Tendencies
05. Resignation
06. Doften Av Tomhet
07. Totus Anctus
08. Horans Hora
09. Bitterljuv Kakofoni
10. Becksvart Frustration
11. Nedvaknande
12. Instrumental Ayslum
13. Utdrag
14. Karma

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„Ein seltsames Phänomen“

Man kann es kaum anders sagen: LIFELOVER sind ein seltsames Phänomen. Die seit 2005 aktiven Schweden sorgen für Kniefall und Ehrfurcht in der Dunkelhartwurst-Szene – und das mit eher gemächlichem, depressivem Metal samt rockigen Einflüssen, der sich zumindest noch auf dem Debüt „Pulver” [2006] immer wieder mit dezenten Black Metal-Versatzstücken mischte. Merkwürdigerweise überhören die Follower der Band auf den ersten drei Werken gerne die schwachbrüstigen Produktionen, das einfallslose und monotone Songwriting, den dilettantisch programmierten Drumcomputer und den hohen Nervfaktors des Sängers ( ) [der im wahren Leben Kim Carlsson heißt – sein Pseudonym dürfte er wohl beim gleichbetitelten SIGUR RÓS-Album geklaut haben]. Aber eines muss man der Band bei aller Schelte lassen: Atmosphäre erzeugen, das können sie.

Die letzte EP „Dekadens” [2009] zeigte einen ganz leichten Aufwärtstrend, da hier ein Drummer aus Fleisch und Blut gleich merklich mehr Dynamik und Leben in die sonst eher kargen, langweiligen Stücke brachte. Leider pluckert auf „Sjukdom”, dem vierten Album und Einstand beim neuen Label Prophecy Productions, wieder munter ein Drumcomputer vor sich hin, der die rar gesäten guten Ansätze komplett zunichtemacht. Der Programmierer des Teiles hat keinerlei Gespür für Drumming, so dass die Parts tierisch simpel, banal, unmotiviert [kann ein Computer tatsächlich unmotiviert klingen?] und berechenbar ausgefallen sind. Zu allem Überfluss wurden die Drums auch noch ganz weit vorne im Mix platziert und greifen so hinterhältig LIFELOVERs Stärke, die Atmosphäre, an. Dadurch wirkt das ansonsten gut produzierte „Sjukdom” in den meisten Momenten weder verzweifelt, depressiv oder melancholisch, sondern dümmlich. LIFELOVER haben, ähnlich wie SHINING, eine besondere Aura, die wohl auch die Fans so sehr an dieser Band lieben, aber nüchtern betrachtet sind die Schweden sehr mäßige Musiker, die nur bedingt Ahnung von Arrangements, Songwriting und ihren Instrumenten haben. Wenn die Band songtechnisch mal ins Schwarze trifft, dann scheint das eher Zufall als Können zu sein. Viele Stücke wirken unfreiwillig punkig, fast stümperhaft, die meisten eingestreuten Pianomelodien wären selbst HIM zu billig und das wirklich Schlimme ist, dass das alles nicht klingt, als ob LIFELOVER das so beachsichtigt hätten, sondern so, wie wenn sie es schlichtweg nicht besser könnten. Außerdem kommt hier selten wirklich Bandfeeling auf, „Sjukdom” tönt zu sehr wie ein im Schlafzimmer am Laptop entstandenes Werk. Wenigstens bemüht sich Sänger ( ) zum Glück nicht mehr ganz so aufgesetzt geisteskrank zu klingen, sondern wirkt etwas natürlicher, so dass das oft mehrstimmige Flüstersprechjaul-Konglomerat definitiv passender geworden ist – wenn auch längst nicht gut. Tatsächlich gelungen ist das nichtmetallische „Bitterljuv Kakofoni” – wahrscheinlich weil hier kein echtes Schlagzeug imitiert wird, sondern gleich auf elektronische Beats gesetzt wird. Hier klingen LIFELOVER wirklich atmosphärisch dicht und fast schon ein wenig böse, was man nicht gerade vom Großteils des Materials behaupten kann. Ähnliches gilt auch für „Utdrag”, den zweiten Song ohne Metalcharakter. Man kommt nicht umhin zu sagen, dass die erdrückenden 56 Minuten Spielzeit ungefähr so lange wie zwei Wochen in einer Jauchegrube wirken.

Natürlich wird auch „Sjukdom” trotz seiner eklatanten Macken seine Anhänger finden, aber es ist sehr merkwürdig, dass ausgerechnet eine Band wie LIFELOVER mehr oder weniger zum Kult avanciert. Wirklich viel vorzuweisen haben die Schweden nicht, nur eben einfach gestrickte Songs ohne Originalitätsfaktor, die selbst Fans nach einigen Durchläufen eigentlich langweilig und ermüdend finden müssten. [Michael Siegl]

/ 04.02.2011

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