15 Jahre nach ihrer Live-Scheibe "From The Cradle To The Stage" kehrt die deutsche Metal-Legende RAGE zum Hannoveraner Label Steamhammer/SPV zurück.

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DEVILDRIVER haben angekündigt, in 2019 auf Europatournee zu gehen.

Am 19. April werden FRACTAL UNIVERSE ihr neues Album "Rhizomes of Insanity" über Metal Blade Records veröffentlichen. Die Band hat jetzt die zweite Single "Masterpiece's Parallelism" aus dem Album veröffentlicht.

Nachdem sie ihr neues Album "The Passage Of Existence" letzten September veröffentlicht haben, werden die Florida Death Metal Legenden MONSTROSITY im Mai für eine vollständige Tour nach Europa zurückkehren!

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HomeReviewLong Distance Calling | Leech – 090208 [SPLIT-EP]

Long Distance Calling | Leech – 090208 [SPLIT-EP]

Long Distance Calling | Leech - 090208 [SPLIT-EP]

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 26. September 2008

Label: Viva Hate Records

Spielzeit: 00:33:50

Line-Up:

LONG DISTANCE CALLING:
Janosch Rathmer – Drums
Reimut van Bonn – Ambience
Jan Hoffmann – Bass
Florian Füntmann – Guitar
David Jordan – Guitar

LEECH:
Urs Meyer – Guitars, Piano
Marcel Meyer – Guitars, Piano
Serge Olar – Drums, Percussion
Tobias Schläfli – Synths, Sounds
Dave Hofmann – Bass, Guitar

Tracklist:

LONG DISTANCE CALLING
01. Metulsky Curse Revisited
02. Black Bird Vs. Red Bug

03. Intermission

LEECH
04. Oktober
05. Inspiral

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„Brüder im Post-Rock-Geiste“

Mit LONG DISTANCE CALLING aus Deutschland und LEECH aus der Schweiz haben sich zwei Bands gefunden, die man durchaus als musikalische Brüder im Geiste bezeichnen könnte. Beide zelebrieren den rein instrumentalen Post Rock in seinen vielschichtigen Ausprägungen, sodass sich die beiden Gruppen im Rahmen eines gemeinsamen Konzerts im Alpenland kennen lernten. Man verstand sich auf Anhieb, sodass das Resultat nun in der Split-EP „090208“ besteht.

In den knapp 34 Minuten der EP stellen beide Bands jeweils zwei Songs vor, wobei LONG DISTANCE CALLING, die den Anfang machen, mit „Metulsky Curse Revisited“ und „Black Bird Vs. Red Bug“ überarbeitete Versionen von Liedern beigesteuert haben, die bereits auf der längst vergriffenen, da auf nur 300 Exemplare limitierten Eigenproduktion „Dmnstrtn“ vertreten waren. Die wenigsten werden dieses Teil im Schrank stehen haben, sodass diese beiden Tracks für die meisten Fans schlichtweg neu sein dürften und daher auf alle Fälle ihre Daseinsberechtigung haben. Trotzdem wäre ein komplett neuer Song als Vorgeschmack auf den Nachfolger des brillanten „Satellite Bay“ keine schlechte Idee gewesen, aber dafür entschädigt die bestechende Qualität der beiden Songs, die etwas mehr rocken und grooven als das Material des Debüts, aber nicht minder düster sind. Dynamik steht nach wie vor an allererster Stelle, sodass die Lieder kurzweilig, auf den Punkt gespielt und wie aus einem Guss wirken, und dass LONG DISTANCE CALLING ihre Hausaufgaben gemacht haben, ist sowieso schon lange kein Geheimnis mehr. Sehr fein!

Die Eidgenossen von LEECH hingegen gibt es – von einigen Pausen abgesehen – schon seit über zehn Jahren, sodass sie bereits auf drei Veröffentlichungen zurückblicken können. Das vierte Album, „The Stolen View“, erschien in der Schweiz bereits letztes Jahr und wird in Deutschland nun ab Oktober 2008 über Viva Hate Records erhältlich sein. Auch hier stehen epische Kompositionen im Vordergrund, wobei vor allem das 13-minütige „Inspiral“ durch seine Wendungen und Laut-Leise-Dynamik zu fesseln weiß. Die Jungs verstehen ihr Handwerk und man merkt ihnen die langjährige Erfahrung an, sodass sowohl „Oktober“ als auch „Inspiral“ definitiv Bock auf „The Stolen View“ und die gemeinsamen Konzerte mit LONG DISTANCE CALLING machen.

Fazit: „090208“ ist eine interessante und gelungene Idee, zwei Bands mit einer ähnlichen Denkweise auf einer gemeinsamen Veröffentlichung zusammenfinden zu lassen, während sowohl LEECH als auch LONG DISTANCE CALLING zudem über einen ganz eigenen Sound sowie individuelle Facetten – als Beispiel sei der Einsatz der Synthesizer bzw. Samples genannt – verfügen. Wer die eine Band mag, wird sicherlich auch mit der anderen gut klarkommen und somit vielleicht etwas Neues für sich entdecken können – und das ist schließlich der Sinn und Zweck einer Split-Veröffentlichung. Alles in allem also eine prima Sache mit ausgezeichneten Songs!

Alexander Eitner / 19.09.2008

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