15 Jahre nach ihrer Live-Scheibe "From The Cradle To The Stage" kehrt die deutsche Metal-Legende RAGE zum Hannoveraner Label Steamhammer/SPV zurück.

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 13.03.2019   ALMANAC Aschaffenburg, Coloss-Saal 13.03.2019 ALMANAC, die Band um den emsigen Gitarristen Victor Smolski, befindet sich auf Europatournee. Mit verändertem Line Up findet sich der Tross am 13.03.2019 im ehrwürdigen Coloss-Saal Aschaffenburg (soeben mit dem Backstage Award als bester Live-Club Deutschlands prämiert). Neben dem weißrussischem Opener NEW LEVEL

DEVILDRIVER haben angekündigt, in 2019 auf Europatournee zu gehen.

Am 19. April werden FRACTAL UNIVERSE ihr neues Album "Rhizomes of Insanity" über Metal Blade Records veröffentlichen. Die Band hat jetzt die zweite Single "Masterpiece's Parallelism" aus dem Album veröffentlicht.

Nachdem sie ihr neues Album "The Passage Of Existence" letzten September veröffentlicht haben, werden die Florida Death Metal Legenden MONSTROSITY im Mai für eine vollständige Tour nach Europa zurückkehren!

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HomeReviewLugubre – Supreme Ritual Genocide

Lugubre – Supreme Ritual Genocide

Lugubre - Supreme Ritual Genocide

 

 

 

 

 

Wertung:

5.0/7

Info:

VÖ: 16. September 2010

Label: Folter Records

Spielzeit: 00:40:00

Line-Up:

Striid – Gitarren
Asega – Gesang
Swerc – Bass
Fjildslach – Schlagzeug
Tsjuster – Gitarren

Tracklist:

01 – Chaoskult
02 – Enslavement
03 – Mustard Gas Ambrosia
04 – Exterminate
05 – Blade to Blade
06 – Twilight of the Weapon
07 – Via Negativa
08 – Supreme Ritual Genocide
09 – Seperation of the Flesh

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„Hinein ins Bollwerk der Verdammnis!“

Warum LUGUBRE ein derartiges Schattendasein in der schwarzmetallischen Landschaft verbringen, kann mit einer Hand voll weltlicher Umstände wie der dünnen Gig-Dichte, der elendig langen Verschiebung der Veröffentlichungstermine von neuen Platten beziehungsweise des übersättigten, von oberflächlichen Reizen durchtriebenen Mist am Leben erhaltenden Marktes erklärt werden. Am eigentlichen Inhalt, den die hiesigen Friesen bislang herausgebracht haben, scheint es jedenfalls nicht zu liegen – vorausgesetzt natürlich, man erklärt einen geschmacklich gefestigten Genre-Liebhaber zum Maßstab für die weitere Ursachenforschung.

Jener hat nämlich schon seit „Anti-Human Black Metal“ seine Freude an dieser Mannschaft, die ihre Tradition der kompromisslosen Hochgeschwindigkeitszerstörung in Form von „Supreme Ritual Genocide“ weiterführt, gleichzeitig jedoch zugunsten etwas Abwechslung etwas zurückschraubt, um die Streuweite auszudehnen. Statt erbarmungslosen Dauerfeuer setzen gezielte Midtempo-Einschübe zur Detailsäuberung ein, deren Intensität locker mit der des ICE-Grundtons der Platte mithalten kann. An schrillend schreienden [„Twilight Of The Weapon“], majestätisch voranschreitenden [„Blade To Blade“] oder einfach nur geifend aggressiven Riffs mangelt es an keiner Stelle, auch wenn die Rezeptur aufgrund ihrer strikten Vorgabe zum Teil recht linear ausfällt. Ob das wirklich als Kritik verstanden werden soll, wage ich zu bezweifeln; vielmehr gehören LUGUBRE zu der Sorte Bands, die vor Publikum ihr volles Potenzial zur Schau stellen können. Mit dem letzten, elegische Töne anschlagenden Stück „Seperation Of The Flesh“ zeigt man – je nach Sichtweise – entweder ein weiteres stilistisches Standbein für die Zukunft und/oder stellt eine Antithese zum wie üblich „flotten Rausschmeißer“ auf, die insofern Sinn macht, als dass sie zum erneuten Wiederhören lädt, nicht zuletzt jedoch zu den Highlights dieser Scheibe zählt.

Puristen ergötzen sich an der Pracht dieses neunteiligen Feuerwerkes, während weniger enthusiastischen Frontverfechtern die Chance geboten wird, wahlweise auf dem Myspace-Konto der Band einen Eindruck zu gewinnen. „Supreme Ritual Genocide“ macht auch mit etwas Zeitabstand noch eine Menge Spaß und verdrängt Machwerke mittlerweile entbehrlicher Truppen der Marke ENDSTILLE mit einer Menge Herzblut, aber ohne unnötiger Dramatik.

Micha / 09.10.2011

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