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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41165" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 4,5/7 Punkten Info VÖ: 10.07.2020 Label: Metal Unlimited Line-Up Torsten Pfundt(Apex Cordis) –Vocals Thomas Mielke (Ceyx) - Guitar Max Engel (Stultus Obscuram) - Guitar Marc Kirchhof (Aries) - Bass Lucas Zacharias(Saggitarius) - Drums Tracklist 1.Addicted 2.Ectopia Cordis 3.Breathing 4.Drowning 5.Hurriyya 6.Code ofSilence 7.Wrath 8.Delusion 9.Fate 10.Digital Cannibals 11.Socialution 12.Egolog 13.Power to My Words [feat. Cohiba Boyzz] [/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][vc_column width="3/4"][vc_column_text]Berlin ist schon immer anders gewesen. Auch die kulturelle

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Morgoth – Sebastian Swart

Nach nahezu 19 Jahren Full-Length-Veröffentlichungspause melden sich die deutschen Deather MORGOTH nun doch mit einem Comeback-Album zurück, nachdem die Jungs in den letzten Jahren bereits ausgiebig Konzerte und Festivals gespielt haben. Gitarrist Sebastian Swart äußert sich im Interview unter anderem zu „Ungod“ und zum Sängerwechsel bei MORGOTH. Doch lest selbst…

Hi Sebastian! Wie geht’s Euch? Wie läuft’s kurz vor dem Erscheinen Eures Comeback-Albums „Ungod“?

Hi, soweit alles in Ordnung. Wir kommen wieder ins normale Fahrwasser und haben uns bis vor Kurzem auf unser erstes Konzert in Norwegen auf dem Blastfest in Bergen vorbereitet. Außerdem läuft auch die Planung für unsere Release-Shows Ende März auf vollen Touren. Das Album ist im Kasten, und wir starten mit der Promo. Also immer was zu tun.

Wann hat sich herauskristallisiert, dass es nicht „nur“ bei den Reunion-Shows bleiben wird, sondern auch neues Material geschrieben werden soll? Ursprünglich hattet Ihr ein neues Album ja eher ausgeschlossen, aber das Schöne ist ja, dass man niemals nie sagen soll. 🙂 Wie verliefen dann das Songwriting und der Studioaufenthalt?

In der Tat war bis Ende 2012 kein neues Album geplant. Im Grunde war ja nur geplant, 2011 ein paar Festivals zu spielen und dann wieder die Koffer zu packen. Aber irgendwie rollte der Zug weiter und die Fahrt machte Spaß. Der finale Entschluss, es mit einem neuen Album nochmals zu versuchen, fiel im Dezember 2012 am Strand von Miami, nach der Barge To Hell Cruise. Wir wussten, dass, wenn wir weitermachen wollen, wir irgendwann auch neues Material schreiben sollten. Was wir nicht wussten, war, ob wir noch genug Ideen haben, und auch organisatorisch ist es bei uns etwas kompliziert, weil wir sehr verteilt über Deutschland wohnen, ich zu der Zeit in Spanien. Aber dank diverser Cloudportale und moderner Software, die es erlaubt, Riffs und Songs schnell von A nach B zu schicken, konnten wir das Problem gut lösen. Harry und ich begannen also als Erstes damit, Riffs an den Start zu bringen. Eine völlig neue Arbeitsweise war, dass ich auf den Kanaren mit Gitarre und Ipad in der Sonne saß und Harry mein Material im Stundentakt zusenden konnte. Harry, der ebenfalls kräftig an Ideen arbeitete, fügte dann erst mal rough die brauchbaren Parts zu einem ersten Gerüst zusammen. So kamen recht schnell drei bis vier erste ernsthafte Songideen zustande. Im September 2013 trafen wir uns dann zum ersten Mal im Studio zur Probe. Hier haben wir zusammen „God Is Evil“ und „Die As Deceiver“ arrangiert. Mit dieser Arbeitsweise haben wir dann auch bis zum Schluss weitergearbeitet. Wir waren fünf Wochen im Sound Division Studio in Sundern/Sauerland. Nach hinten wurde die Arbeit dann doch etwas tough, da wir ja noch mit einem neuen Sänger arbeiten mussten. Letztlich haben wir aber das erreicht, was wir wollten.

Inwiefern habt Ihr Erwartungen oder Druck verspürt, was die neuen Songs angeht, zumal Ihr wohl automatisch an „Cursed“, „Odium“ und den EPs gemessen werdet? Inwiefern siehst Du Gefahren, aber auch Möglichkeiten eines Comeback-Albums [siehe auch AT THE GATES oder CARCASS]?

Druck ist kein guter Partner für so ein Projekt. Ich kann auch nicht sagen, dass sich jemand bei uns ernsthaft unter Druck gefühlt hat, jedenfalls nicht, was das Material betrifft. Klar war von vornherein, dass das Material nach Death Metal klingen soll, und zwar nach „alten“ MORGOTH. So kann man schon sagen, dass der Anspruch der war, dass wir versuchen wollten, die Lücke zwischen „Cursed“ und „Odium“ zu schließen. Da alle Songs zunächst auf den Riffstrukturen von Harry und mir bestehen, haben wir beim Entwickeln der Riffs darauf geachtet, dass wir von diesem Ziel nicht zu sehr abweichen. Letztlich ist und bleibt es aber Musik, die aus uns herauskommt, und so gab es keinen Masterplan, wie etwas zu klingen hat, um dieses oder jenes Ziel zu erreichen. Wir sind ja nun auch alt und unabhängig genug, um unsere Musik nicht als Gefahr für irgendwas zu sehen. Wie AT THE GATES und CARCASS das halten, weiß ich natürlich nicht. 😉

Was kannst Du uns zum Titel des Albums, dessen Wahl und zum potenziellen Konzept von „Ungod“ berichten? Gibt es eine Art roten Faden, der inhaltlich durch das Album führt?

Wenn man von einem roten Faden sprechen möchte, dann ist es der, dass es inhaltlich um den Menschen als Wurzel alles Bösen geht. Es geht um die enormen Konflikte, die er seit seiner Entstehung auslöst. Ob in Kriegen oder durch Religionen oder einfach nur durch seine bloße Existenz. Der Mensch als Synonym alles Unperfekten mit all seinen inneren und äußeren Unzulänglichkeiten und seine selbstzerstörerische Natur, mit der er derweil aber nicht mehr nur sich selbst zerstört [was ja vollkommen in Ordnung wäre], sondern auch alles um ihn herum. So gesehen ist also der Mensch der „Ungod“. Oder im Gegengedanken: Gäbe es einen Gott, der den Menschen erschaffen hat, so ist er gerade dabei, seine eigene Kreation zu zerstören, und wird somit zum „Ungod“. Es bleibt also auch noch Spielraum für Interpretation. Wer sich ein wenig mit den Texten beschäftigt, wird vielleicht detaillierter verstehen, was wir meinen.

Eindrucksvoll ist das Artwork von Seth Siro Anton geworden: Wie kam diese Zusammenarbeit zustande, welche Infos habt Ihr ihm gegeben, und was war Euch besonders wichtig bei der Umsetzung?

Bevor Seth ins Spiel kam, hatten wir schon zwei bis drei andere Vorschläge anderer Künstler; die waren gut, aber passten nicht zu uns. Das Thema „Ungod“ ist extrem schwer umzusetzen; letztlich ist es ein Schlagwort ohne greifbaren Inhalt, sehr abstrakt. Die Aufgabe war, auf metaphorischer Ebene ein überirdisches Ding oder Wesen darzustellen, das sich selbst bzw. seine Kreation zerstört. Das Ganze sollte nicht an einem Ort sein, sondern irgendwo im Nichts. So kam uns unter anderem auch der Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft wieder in Erinnerung. Dieses floss also in das Briefing, und Seth hat es einfach toll umgesetzt.

Unvermeidbar ist natürlich die Frage nach dem Weggang von Marc Grewe, wobei Ihr das sicherlich nicht in der Öffentlichkeit breittreten wollt? Ein schwieriger Schritt jedenfalls, zumal MORGOTH sofort mit Marcs Stimme in Verbindung gebracht wurden/werden – gerade bei einem Comeback-Album und nachdem Marc noch auf der „God Is Evil“-EP zu hören war?

In der Tat kein einfaches Thema, und Details werde ich in der Tat nicht breittreten. Diese Entscheidung war zu dem Zeitpunkt für uns aber unumgänglich, und es fiel allen sehr schwer – mit langen Diskussionen. Nun, aber so ist es jetzt nun mal. Ja, Marc war sicher das Gesicht und die Stimme der Band. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das sollte Kritikern auch bewusst sein, wenn sie ihre Meinung zum Thema Sängerwechsel äußern. MORGOTH war und ist keine One-Man-Show. Ganz im Gegenteil. Unser letztes Album liegt 19 Jahre zurück, also man kann es auch so interpretieren, dass ein Sängerwechsel genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Auch wenn das niemals so geplant war.

Und Jaggers Stimme ist ja nicht so weit von diesem Stil entfernt, und er macht seine Sache auf „Ungod“ auch richtig gut. 🙂 Wie seid Ihr auf Karsten gekommen – oder war das aus stilistischen Gründen einfach naheliegend, auch wenn er jetzt MORGOTH und DISBELIEF unter einen Hut bekommen muss und auf das Wohlwollen der Fans angewiesen ist?

Jagger hat in der Tat einen super Job gemacht; dieses Feedback bekommen wir von allen Seiten. Das ist toll, denn es gab auch keinen Plan B. Wir haben uns nur wenige Tage, bevor er die Vocals einsingen sollte, von Marc getrennt. Wir waren mitten in den Aufnahmen. Wir mussten also alles völlig umschmeißen. Jagger wurde uns empfohlen. Nach erstem Kontakt übers Management habe ich ihn dann angerufen und gefragt, ob er binnen 48 Stunden ins Studio zu einer Session kommen kann. Gesagt getan. Er war da und hat’s eingerockt. Dass das Ergebnis dann letztlich so unkompliziert so gut wird, hat uns alle positiv überrascht. Jagger ist ein Name und ein Gesicht in der Szene, die Leute mögen ihn, und er hat es verdient, Respekt für seine Arbeit auf diesem Album zu bekommen.

Von „Ungod“ wird es auch eine Limited Edition mit zwei Bonustracks geben. Wie seid Ihr eigentlich darauf gekommen, „Battalions Of Strangers“ zu covern?

Wir wollten schon immer mal einen Song covern. Es hieß, wir brauchen zwei Bonustracks, also suchten wir auch nach einem Song, den wir covern können. Es gab einige Vorschläge, und Harry kam dann mit „Battalions of Strangers“ von FISCHER Z, eine Band, die sowohl er als auch ich Anfang der 90er sehr gerne gehört haben, vor allem dieses Album. Ich und der Rest waren sofort einverstanden.

Letzten Herbst wart Ihr gemeinsam mit den britischen Death-Metal-Veteranen von BOLT THROWER auf weitgehend ausverkaufter Tour. Wie habt Ihr dies aus Sicht von MORGOTH erlebt? Irgendwie habe ich das Paket und das Interesse daran [z.B. in Stuttgart] als schönen Beweis dafür wahrgenommen, dass Todesblei der alten Schule alles andere als tot ist. Was meinst Du?

Die Tour war wirklich toll – und das auf mehreren Ebenen. Zunächst war ja wirklich fast alles ausverkauft und die Reaktion der Fans auch für uns jeden Abend richtig gut. Was dann bei BOLT THROWER abging, war manchmal schon „out of space“; so was sieht man nicht oft in dem Bereich. Außerdem sind die Jungs von BOLT THROWER und die Crew einfach supersympathische Leute, und wir haben recht früh zusammen bemerkt: „There is no asshole on the bus“. Insgesamt also top Voraussetzungen. Anstrengend war’s dann aber schon auch, weil man mit den Jungs ja jeden Morgen bis 6:00 Uhr feiern musste. 🙂

Wie sieht es mit den künftigen Tourplänen für „Ungod“ aus? Wird es neben den Release-Shows eine Headliner- oder weitere Support-Tour geben – oder lässt sich das rein zeitlich kaum noch einmal so realisieren wie letztes Jahr?

Derzeit gibt es keine konkreten Tourpläne. Es ist in der Tat zeitlich schwierig, denn die Meisten von uns arbeiten nebenher und/oder haben Familie. Ich glaube, die Frage ist eher, welche größere Band als wir würde uns zu vernünftigen Konditionen mitnehmen. Andererseits spielen wir ja schon einige Festivals und haben auch 2015 eine gute Präsenz.

Wie hat sich der extreme Metal in den letzten Jahren Deiner Meinung nach verändert – vor allem auch im Vergleich mit den frühen Neunzigern? Du meintest z.B. vor drei Jahren im Interview, dass Dich von den modernen Death-Metal-Sachen nicht viel beeindrucken würde. Hat sich daran evtl. etwas geändert? Und wenn ja, welche Bands und Alben haben Dich beeindruckt [auch außerhalb des Todesbleis]?

Gute Frage. Auf der Barge To Hell haben mich BEHEMOTH ziemlich begeistert; auch AMON AMARTH habe ich auf Festivals ein paar Mal gesehen. Gefallen mir sehr gut. Beide Bands haben verdientermaßen große Sprünge gemacht. Außerhalb des Death Metal bin ich noch immer großer PRONG-Fan. Die beiden letzten Alben finde ich klasse. Ich höre aber auch noch immer gerne MUSE, PLACEBO, im Grunde alles Querbeet, was klassische Bandbesetzung hat und mir einfach gefällt. Bin da vollkommen genreoffen, nur bitte kein Reggae. 😉

Bonusfrage: Wenn man die Musik von MORGOTH verfilmen würde, welcher Film bzw. welches Genre müsste das wohl sein? Und wer wäre der ideale Regisseur hierfür?

Spontan: „Alien“, „Prometheus“, Ridley Scott…

Und damit sind wir schon am Ende angelangt. Besten Dank für das Interview und Deine Zeit – und alles Gute für MORGOTH!

Danke auch! Bis bald.

soulsatzero / 06.03.2015

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