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HomeReviewMoribund Oblivion – Manevi

Moribund Oblivion – Manevi

Moribund Oblivion - Manevi

 

 

 

 

 

Wertung:

3.5/7

Info:

VÖ: 03. Mai 2013

Label: Sony Music

Spielzeit: 00:49:58

Line-Up:

Serdar Semen – Bass
Nihat Serdaroğlu – Schlagzeug
Bahadır Uludağlar – Gesang, Gitarre
Ekrem Cosovic – Gitarre

Tracklist:

01. Intro
02. Yara
03. Bahti Kara
04. Nefret Acacak
05. Dünya Dönmeye Devam Edecek
06. Gecip Gittim
07. Yok
08. Matemli
09. Tut Elinden
10. Ölmek üzere Unutulmus
11. Okyanus

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„Nicht Fisch, nicht Fleisch…“

Seit nunmehr 14 Jahren treiben MORIBUND OBLIVION ihr Unwesen im Black Metal Genre und haben sicherlich auch den Begriff „Turkish Black Metal“ geprägt. Was einst eher mit einem skeptischen Blick abgetan wird, entwickelt sich nach und nach zu einer kleinen Nischen-Sensation im europäischen Underground. Mit „Manevi“ bringen die neu formierten Herren um Bandleader Bahadır Uludağlar ihr fünftes Album in zehn Jahren [Das Debüt „Khanjar“ erscheint 2003] heraus.

Nach einem anderthalbminütigen Intro geht es mit „Yara“ dann auch gleich typisch in die Welt MORIBUND OBLIVIONs. Will heißen: mitreißender Melodic Black Metal mit ordentlich Dampf und gewohnt atmosphärisch wirken wollenden Keyboards. Leider bleiben Letztere auch auf diesem Album eher kitschig und minimalistisch im immergleichen Stil. Sollte dem Album an sich keine Abbruch tun, wenn… ja… wenn da nicht ein anderes Gesicht des Albums in den Vordergrund treten würde. Bereich mit dem dritten Stück, „Bahti Kara“ mit Namen, erreicht uns eine verkappte Rocknummer mit einem sehr seichten Riff als Opener und anschließend regelrecht dahinplätscherndem Mid-Tempo Double-Bass-Standard. Der Song zeigt kaum Höhepunkte und die eher untypischen, tiefen Growls erinnern schmerzlich an CREMATORY’eske Darbietungen der 1990er. Da kann leider auch die verhältnismäßig stimmig unterlegte Akustik-Gitarre nicht mehr viel rausreißen – zumal auch in diesem Song das Keyboard abermals versucht, mehr zu sein als es ist.
Rein atmosphärisch gelungen kann sich „Gecip Gittim“ an sechster Stelle präsentieren. Hier gibt es dann auch mal die ersehnte Abwechslung in Sachen Untermalung und auch die Musik an sich zeigt sich angenehm abwechslungsreich.
Das war’s dann allerdings erst mal wieder und schon mit „Yok“ erreicht das Ohr ein weiterer Song, der eher an typische Goth-Metal-Auswüchse der 90er erinnert, an denen Bands wie die eben genannten CREMATORY oder auch THEATER OF TRAGEDY wahrscheinlich ihren Spaß hätten.

Irgendwie will sich der Gedanke nicht verdrängen lassen, dass „Manevi“ weder Fleisch, noch Fisch ist. Teilweise ergeben sich Momente, in denen das gesamte Konstrukt mehr an U.D.O. oder alte Helden des Speed Metal erinnert, als an das, womit man seit Jahren wirbt. Sich angesichts dieser Scheibe nach wie vor „Turkish Black Metal“ auf die Banner zu schreiben, wirkt daher etwas mehr als nur ein wenig grotesk. Lediglich ein dünnes Mäntelchen über den Kompositionen lässt irgendwo noch den Black Metal erahnen. Eine genretypische Stimme – und selbst die ist ja nun nicht allgegenwärtig – ist eben nicht alles, was ein Genre definiert.

Fazit: Ich kenne die gesamte Diskografie dieser Band und MORIBUND OBLIVION gehörten immer zu den Bands, die man sich nebenbei ganz gut reinziehen konnte. „Manevi“ ist zu Beginn überraschend abseits der bisherigen Alben und bleibt im weiteren Verlauf der Hördurchläufe hinter den Erwartungen zurück. Wie gesagt… nicht Fleisch, nicht Fisch. Wenn wenigstens dieses unglaublich monotone Keyboard nicht wäre, auf dem pro Takt eine Taste und pro Song vielleicht fünf Noten gespielt werden…
Jedes Instrument hat irgendwo versteckt einen Beweis für die Qualität der Musiker. Leider scheinen die Kompositionen allerdings weit unterhalb der eigentlichen Möglichkeiten zu liegen. Man wünscht sich ein Album, das das Können dieser Herren ausschöpft.
Dass es durchaus überraschend gute Momente gibt, will ich nicht bestreiten. Gerade das letzte Drittel von „Matemli“ wäre so einer. Aber es reicht auch nach etlichen Versuchen einfach nicht, um „oben mitspielen“ zu können. Mittlerer Durchschnitt – mehr diesmal leider nicht.

Patrick „Border“ Franken / 10.05.2013

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