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Nightrage – Marios

Der griechische Gitarrist Marios Iliopoulos war bei den Melodic Death Metallern NIGHTRAGE schon immer die einzige Konstante und so verwundert es kaum, dass die Band für ihre neue Platte „The Puritan” einmal mehr in runderneuerter Mannschaft auftritt. Darum sind die Neuerungen jedoch nicht weniger einschneidend, denn neben Gitarrist Olof Mörck hat auch der finnische Frontmann Antony Hämäläinen die Band verlassen und wurde durch Ronnie Nyman ersetzt. Wir haben beim Chef persönlich nachgefragt, wie es dazu kam und der erzählte uns u.a. von Stress im Bandraum und verschollenen Musikern.

Hallo Marios und zu allererst vielen Dank für Deine Zeit! Es ist jetzt etwa dreieinhalb Jahre her, dass mit „Insidious“ Euer letztes Album erschienen ist. Was habt Ihr seither getrieben?

Vielen Dank für Euer Interesse an der Band – ich unterhalte mich natürlich gern über unsere neue Platte „The Puritan“! Wir haben „Insidious“ 2011 veröffentlicht und seither eine Menge Konzerte zur Promotion gespielt. Außerdem haben wir noch etwas mehr Zeit gebraucht, um Inspiration für neue Songs zu finden. Obendrein kam unser Vertrag mit Lifeforce zu einem Ende und wir mussten uns einmal mehr mit Besetzungswechseln auseinandersetzen. Ich bin zurück nach Schweden gezogen – all diese Dinge und die Tatsache, dass Despotz Records die Veröffentlichung des neuen Albums vorbereitet haben, haben das Vorankommen etwas verlangsamt.

Mit Ronnie Nyman habt Ihr einen neuen Sänger für NIGHTRAGE rekrutiert. Wie kam es dazu und wie lief dir Übergangsphase ab?

Unser alter Sänger Antony musste gehen, weil es zwischen uns einfach nicht funktioniert hat – wir hatten etliche Probleme auf persönlicher Ebene und ich empfand seinen Ausstieg als Erleichterung, weil er in der Band für Schwierigkeiten gesorgt hat. Ich habe Ronnie Nyman über unseren gemeinsamen Freund Jesper Strömblad [IN FLAMES, THE RESISTANCE] gefunden und es hat einfach gepasst: Er versteht, wo NIGHTRAGE hinwollen, er ist seit vielen Jahren im Musikgeschäft und wir haben die gleichen Ziele und die gleichen Ideale, wenn es um Musik geht. Ich finde, dass Ronnie mit seiner Stimme frischen Sound in die Band bringt. Er hat sich für seine Parts sehr viel Mühe gegeben und obendrein ist er mit dem Herzen dabei und hat einen tollen Charakter. Das hat für die neuen Songs einen riesigen Unterschied gemacht. Ich denke, dass wir den NIGHTRAGE-Sound stets erhalten haben, aber mit Ronnie’s Stimme haben wir die Stärke gefunden, die uns bisher immer gefehlt hat. Also ist Ronnie ein echter Gewinn für uns – die Chemie zwischen uns ist super, sowohl als Songwriter als auch als Freunde und so können wir für NIGHTRAGE das Beste erreichen.

Gitarrist Olof Mörck nahm nicht an den Aufnahmen zu „The Puritan“ Teil. Ist er ausgestiegen?

Olof war schon einige Zeit verschollen und hat seine Emails nicht beantwortet. Er kam nicht zu unseren Konzerten oder mit auf Tour, weil er mit seiner eigenen Band lieber Pop Metal spielt. Ich denke, er hat beschlossen, auszusteigen und wollte uns sein Vorhaben nicht direkt ins Gesicht sagen. Wie Ihr Euch bestimmt denken könnt, haben wir ihn dann einfach in Ruhe gelassen und sind ihm nicht weiter auf den Wecker gegangen, weil ich mich mit so einem Scheiß nicht auseinandersetzen will – das ist nur Zeitverschwendung. Ich arbeite lieber mit Menschen, denen ich vertrauen kann und mit denen ich reden kann. Natürlich ist es für mich persönlich reichlich nervtötend, wenn sich jemand auf dieses niedrige Niveau begibt. Aber vermutlich passiert alles aus einem Grund und wir sind mit „The Puritan“ stärker denn je zurück!

Wie würdest Du „The Puritan“ beschreiben?

Gradliniger, mit besserem Sound und reiferem Songwriting. Die Platte ist fokussierter und mehr Metal als je zuvor – wir haben den Spirit von NIGHTRAGE erhalten und wollten uns diesmal mehr auf uns selbst konzentrieren. Wir wollten damit die Power von NIGHTRAGE demonstrieren und zeigen, was in uns steckt. Wir glauben zu 100 Prozent an uns und wir wissen, dass wir geile Songs abliefern können. Ich bin froh, dass wir mit „The Puritan“ die Möglichkeit hatten, das zu beweisen.

“The Puritan“ macht in der Tat einen kompakteren Eindruck als „Insidious“. War das beim Songwriting Euer Ziel?

Ja, dieses Feeling haben wir für „The Puritan“ angestrebt – wir wollten diesmal keine komplexen Angeber-Arrangements. Als wir die Songs geschrieben haben, wollten wir Nummern erreichen, die sich dem Hörer erschließen und die trotzdem immer nach NIGHTRAGE klingen. Ich habe auch das Gefühl, dass wir uns im Hinblick auf das Songwriting weiterentwickelt haben und alles etwas simpler und reifer ausfällt. Wir haben zeitgemäße Songs geschrieben, die frisch und 100 % Metal sind. Das neue Album ist ein gutes Beispiel für unsere musikalische Weiterentwicklung und zeigt deutlich unser Passion für den Metal und unsere Wunsch, stets gute Musik abzuliefern.

Wann habt Ihr mit dem Songwriting begonnen und wie lief das ab?

Wir haben etwa anderthalb Jahre vor den Aufnahmen mit dem Schreiben begonnen und ich kann Euch sagen, dass es zumindest für mich eine sehr schwere Platte war. Ich musste mich zu dieser Zeit mit allerhand persönlichen Problemen und dem ständigen auf und ab mit der Band auseinandersetzen – schließlich ist ja die ganze Zeit jemand ausgestiegen – und ich bin überglücklich, dass wir es geschafft haben, mit derart starkem Material zurück zu kehren. Ich habe das Gefühl, dass wir all das Zeug, das uns zurückgehalten hat, überwunden haben und jetzt endlich auf das Licht am Ende des Tunnels zugehen können.

Hat Gus G. am Songwriting zu „The Puritan“ teilgenommen?

Ja, wir haben gemeinsam „When Gold Turns To Rust“ geschrieben – er hatte ein paar Riffs und Ideen, die nicht wirklich zu FIREWIND gepasst haben, also hat er mich gefragt, ob ich Lust hätte, gemeinsam einen Song zu schreiben. So kam es dazu. Das ist eine echt coole Nummer, die sich ein bisschen von den anderen Songs auf dem Album abhebt und es war wirklich cool, wieder so wie in alten Zeiten gemeinsam zu schreiben.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Despotz Records für „The Puritan“?

Unser Vertrag mit Lifeforce endete nach drei Alben und sie waren nicht daran interessiert, weiter mit NIGHTRAGE zusammenzuarbeiten. Das war zu der Zeit, als wir gerade damit angefangen haben, neue Songs zu schreiben. Wir haben uns dann nach einem neuen Label umgesehen und auch schon erste Angebote bekommen, aber es war nichts dabei, was wir für unsere Musik gut genug fanden. Dann kam der Kontakt mit Despotz Records zustande. Ihnen gefiel unser vier Songs umfassendes Demo wirklich gut, also haben sie uns einen echt anständigen Vertrag angeboten und wir haben enormes Potenzial in der Zusammenarbeit gesehen. Bisher lief alles wie am Schnürchen und sie haben alles umgesetzt, was sie versprochen haben und sogar noch mehr. Die Leute dort haben tolle Ideen und sie sind wirklich cool. Sie kennen das Geschäft und sie lieben Musik – das finde ich persönlich sehr wichtig.

Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus? Kommen NIGHTRAGE bald nach Deutschland?

Mit The Flaming Arts haben wir erst jüngst einen neuen Booker an Land gezogen und wir planen, für das neue Album etliche Konzerte und Touren zu absolvieren. Wir werden nach dem Sommer zweimal nach Europa kommen und natürlich werden wir auch nach Deutschland reisen, um dort für unsere geliebten Fans zu spielen! Es gibt zudem Pläne für eine Asien- und eine Australien-Tour im Juli und eine Tournee durch Nord- und Südamerika im weiteren Verlauf des Jahres. Wir freuen uns auch darauf, auf vielen Festivals zu spielen und wir sind auch zu Einzelkonzerten rund um die Welt bereit. Wir würden überall spielen, um unser neues Album und unsere musikalische Botschaft mit den Fans zu teilen.

Die Festival-Saison steht ja auch schon vor der Tür – wo werdet Ihr dieses Jahr spielen?

Diesen Sommer bin ich mir gar nicht so sicher, weil „The Puritan“ etwas zu spät für die aktuelle Festival-Saison erschienen ist. Wir planen, im Sommer 2016 mehr Festivals zu spielen und wir arbeiten jetzt gerade daran.

Damit sind wir schon fertig! Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Danke für das Interview und Euer Interesse an der Band! Ich hoffe, Euch gefällt unsere neue Platte „The Puritan“ – holt sie Euch und supportet uns, wir können es kaum erwarten, Euch bei unseren anstehenden Konzerten zu sehen! Lasst es Euch gut gehen und bleibt Metal!

Vielen Dank!

Metalviech / 13.05.2015

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