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HomeReviewNightwish – Human. :||: Nature
Nightwish - Album 2020

Nightwish – Human. :||: Nature

Nightwish - Album 2020

Wertung
6,5/7 Punkten


Info
VÖ: 10.M04.2020
Label: Nuclear Blast
Spielzeit: 01:13:48


Line-Up
Tuomas Holopainen – Keyboards
Marco Hietala – Bass
Emppu Vuorinen – Guitar
Kai Haito -Drums
Floor Jansen – Vocals
Troy Donockley – Uilleann pipes, low whistles, vocals


Tracklist

Disc 1:

01. Music
02. Noise
03. Shoemaker
04. Harvest
05. Pan
06. How’s The Heart?
07. Procession
08. Tribal
09. Endlessness

Disc 2:

01. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Vista
02. All The Works Of Nature Which Adorn The World – The Blue
03. All The Works Of Nature Which Adorn The World – The Green
04. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Moors
05. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Aurorae
06. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Quiet As The Snow
07. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Anthropocene (incl. „Hurrian Hymn To Nikkal“)
08. All The Works Of Nature Which Adorn The World – Ad Astra

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Vor fünf Jahren erschien das letzte Album von NIGHTWISH. „Endless Forms Most Beautiful“ konnte insofern als eine Art Neuanfang gesehen werden, da mit der neuen Sängerin Floor Jansen [AFTER FOREVER, RE-VAMP] und der Komplettverpflichtung des Briten Troy Donockley personell zwei wesentliche Veränderungen vorgenommen wurden, die sich mehr als hervorragend in das Bandgefüge eingliedern konnten. Musikalisch gesehen blieb vor allem das Monumentalwerk „The Greatest Show On Earth“ hängen, für mich persönlich einer besten Songs, die ich je zu hören bekam.

 

„Die Hoffnung stirbt nie“

 

Ein halbes Jahrzehnt später wird das nächste Kapitel geöffnet, welches sich in die beiden Teile „Human“ und „Nature“ aufgliedert. Wenn sich dieses neue Album an irgendetwas messen muss, dann eben an „The Greatest Show On Earth“, höher kann man die Messlatte nun mal nicht anlegen. Aber Tuomas Holopainen wäre nicht so erfolgreich, wenn er das nicht auf dem Zettel hätte. Und so beginnt „Human“ stilecht mit einem perfekten Übergang von eben jenem Song hinein in den Opener „Music“ – ein ruhiger Einstieg mit der Mystik älterer TANGERINE DREAM-Alben, doch schließlich entpuppt sich bereits diese Nummer als Ohrwurm. Hier ist jetzt schon zu erkennen, dass NIGHTWISH Anno 2020 zwar immer noch sie selbst sind, dennoch ist das letzte halbe Jahrzehnt nicht spurlos vorbei gegangen und diverse [wenn auch spürbar kleine] Justierungen sind zu erkennen. Das kann man vielleicht nicht unbedingt an der Hitsingle „Noise“ oder an dem noch eingängigeren und fast poppigen „How‘s The Heart?“ festmachen. „Harvest“ jedoch wird komplett von Troy gesungen, beim finalen „Endlessness“ können wir Marco Hietala als Vocalist notieren. Ein persönliches Highlight ist jedoch das mit einem dezent vertrackten Rhythmus unterlegte „Shoemaker“. Hier zeigt Floor Jansen ganz deutlich, dass spätestens jetzt niemand ernsthaft eine Tarja Turunen zu vermissen braucht. „Pan“ kommt zwischendurch doch mal mit einem härteren Riff daher, um dann mit Musical-Einflüssen zu überraschen. „Procession“ erinnert ein wenig an die „Imagnaerum“-Phase und „Tribal“ ist ein für das Konzept dieses Albums erstaunlich harter Track, gespickt mit orientalischen Einflüssen. Der erste Part enthält somit neun Songs, welche irgendwie alle durch die Bank weg schlicht und einfach klasse sind und das Vorgängeralbum bereits übertreffen. Dann wäre da ja noch Teil 2 „Natur“. Und der Titel sagt genau das aus, was es ist. Wir reden hier von einem Track, der um und bei eine halbe Stunde dauert und der von einem hartgesottenen Metaller so einiges an Geduld abverlangt. Mich erinnert „All The Works Of Nature Which Adorn The World“ dann auch eher an das Soloprojekt „The Life and Times of Scrooge“ von Naturfreak Tuomas Holopainen. Es ist eine Geschichte ohne fetzige E-Gitarre und weites gehend ohne Gesang, dafür aber mit Orchester und eben viel – Natur. Entschleunigung ist ja das Gebot der Stunde, ungewollt also der passende Soundtrack zur momentanen Situation.

 

Es gibt also viel zu entdecken und wer sehnlichst auf die Rückkehr der harten Zeiten a la „Slaying The Dreamer“ gehofft hat, wird dieses Album vielleicht nicht mögen. Und auch wenn die Gitarre [mit Ausnahme von „Tribal“] nicht so im Vordergrund steht, wie es sich für eine Heavy Metal Band nun mal gehören sollte, komme ich nicht umhin, „Human. :||: Nature“ als ein Meisterwerk zu preisen. Einfach deshalb, weil ein Song wie „Shoemaker“ bereits beim ersten Durchlauf Heerscharen von Gänsehäute fabriziert und weil die Platte Mut und Hoffnung macht, dass die Welt doch nicht so schlecht ist wie es oft scheint.

Frank Wilkens / 12.04.2020

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