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HomeReviewNocte Obducta – Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher

Nocte Obducta – Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher

Nocte Obducta - Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher

 

 

 

 

 

Wertung:

7.0/7

Info:

VÖ: 25. April 2005

Label: Supreme Chaos Records

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. Anis (Desîhras Tagebuch – Kapitel I)
02. Und Pan spielt die Flöte (Desîhras Tagebuch – Kapitel II)
03. Im siebten Mond (Desîhras Tagebuch – Kapitel III)
04. Es fließe Blut
05. Nektar
06. Atme

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„Und tief berührt es meine Seele.“

Das Unfassbare ist geschehen. Ich muss die Höchstnote vergeben. Ja ich MUSS, denn von wollen oder können kann keine Rede mehr sein.
NOCTE OBDUCTA haben es geschafft, nach dem grandiosen Vorgänger „Nektar Teil 1: Zwölf Monde, eine Hand voll Träume“ mit ihrem aktuellen Album „Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher“ das entscheidende Quäntchen Genialität nachzulegen, welches zur Höchstpunktzahl noch gefehlt hat.

Auch diesmal wird thematisch ein roter Faden verfolgt. In dessen Rahmen setzt sich die Band in der ersten Hälfte des Albums mit der Vergangenheit auseinander, um sich in der zweiten Hälfte vor zu viel wehmütiger Rückschau zu warnen und sich der Zukunft zuzuwenden.
Was hier so banal klingt, ist vielmehr eine Spielwiese für die Ausnahmeformation aus Mainz, in der sie mit musikalischen wie textlichen Glanzleistungen nur so um sich wirft. Dabei wirkt es so, als wäre es für die Jungs das leichteste auf der Welt, musikalisch hochkomplexe Stücke zu komponieren, die eine nicht minder komplexe Geschichte mit hochgradig ansprechenden Texten erzählen, die wie bei „Und Pan spielt die Flöte“ auch mal über vier Seiten des Booklets gehen.
Das sprachliche Niveau muss in der hiesigen Szene erst mal einer nachmachen. Hiermit haben sich NOCTE definitiv zu den Dichterfürsten im deutschen Schwarzmetall aufgeschwungen.

Aber ist auch wirklich alles für ein überragendes avantgardistisches Black Metal-Album vorhanden?
Nun, da braucht man epische Fünfzehn-Minuten-Songs, die mit verschiedensten sehr gut arrangierten Elementen aufwarten. Klar, haben wir mit „Und Pan spielt die Flöte“. Also Check. Es gehört auch mal ein gehöriger Tempoausbruch mit einer ordentlichen Portion Rohheit dazu, der aber kaum drei Minuten dauert. Kein Problem, wozu findet sich denn „Es fließe Blut“ auf dem Langeisen. Noch mal Check. Vielleicht noch eine bluttriefende Vampir-Geräuschorgie? Hah! Das wird auch von „Es fließe Blut“ abgedeckt. Natürlich darf das Anreichern des genretypischen Sounds mit Elementen anderer Stilrichtungen wie dem Thrash oder Death Metal nicht fehlen. Auch dies finden wir dezent aber merklich bei den meisten Songs, wobei „hauptberufliche“ Vertreter der jeweiligen Zunft ihre Schwierigkeiten haben dürften es besser zu machen. Auf keinen Fall darf aber ein Stück fehlen, welches einen von der Stimmung her richtig packt, an die Seele geht und bis ins Mark erschüttert. Für nichts anderes gibt es „Atme“, bei dem einem fast das Herz zerspringt, bis man vom Sänger mit tiefem Baritonflüstern daran erinnert wird, eben das Atmen nicht zu vergessen. Da bleibt ein kalter Schauer nicht aus. Nicht, dass es den anderen Nummern an Atmosphäre fehlen würde, ganz im Gegenteil.

Dies alles ist nur ein Auszug von dem, was den Hörer an Klangerlebnissen erwartet.
Die Arrangements von harten und ruhigen Passagen sind schon fast ehrfurchtgebietend gut, der Wechsel im Gesang zwischen Gekreische oder Sprechpassagen brilliant in die jeweiligen Stimmungsmomente der Songs eingearbeitet. Das Riffing ist herrlich und die Keyboardeinlagen sind perfekt in die restlichen Instrumentalklänge eingebettet. Zur Abrundung trägt der Sound der Produktion dem Songwriting in jeder Beziehung Rechnung.

Mit dieser Platte haben sich NOCTE OBDUCTA ein Denkmal und dem Rest der Szene den Maßstab gesetzt. Ich bin restlos bergeistert und wohl für alles, was nachkommt, verdorben, aber sei’s drum. Für jeden, der auch nur entfernt etwas mit Black Metal oder Ähnlichem anfangen kann, ist dieses Album ein Pflichtkauf. Und gemeint ist auch Kaufen und nicht Saugen, denn „Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher“ ist jeden einzelnen Cent mehr als wert.

Mr.Vandemar / 20.06.2005

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