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HomeReviewNovembre – Dreams D’Azur

Novembre – Dreams D’Azur

Novembre - Dreams D’Azur

 

 

 

 

 

Wertung:

2.0/7

Info:

VÖ: 0000-00-00

Label: 

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. The Dream Of The Old Boats
02. Novembre
03. Nottetempo
04. Let Me Hate
05. Sirens In Filth
06. Swim Seagull In The Sky
07. The Music
08. Marea (Part 1,2,3)
09. Old Lighthouse Tale
10. The White Eyed
11. Neanderthal Sands
12. Christal

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„“

Bei „Dreams D’Azur“ handelt es sich nicht etwa um das neue Studioalbum der italienischen Düstermetaller von NOVEMBRE, sondern um eine Neuaufnahme des vergriffenen Debütalbums „Wish I Could Dream It Again“. Sämtliche Songs wurden neu eingespielt, weshalb man sich auch für einen neuen Albumtitel entschied. Da mir besagtes Debüt nicht bekannt ist, muß ich folgendes Review ohne direkte Vergleichsmöglichkeiten zwischen alt und neu niederschreiben.

Ich schalte also gespannt den CD Player ein als mir die blanke Lakonie entgegentönt. Verwirrt blinzle ich und drehe etwas lauter. Der Sound an sich geht in Ordnung, den Umstand daß alles etwas zu verwaschen klingt halte ich sogar für beabsichtigt. Man stelle sich eine zum erbrechen süßliche Nebelwolke vor aus der vermischt dünne Metalelemente sowie einige Keyboardsamples zu hören sind. Schwülstig wird ein um das andere Mal mit der Musik von OPETH geliebäugelt, allerdings ohne deren Klasse auch nur für einen Moment nahezukommen. Je mehr ich in die Welt von „Dreams D’Azur“ eindringe, desdo mehr werde ich das Gefühl nicht los, daß diese Neuauflage uninspiriert und völlig lustlos eingespielt wurde. Wenn die weinerlichen Momente wenigstens weinerlich klingen würden. Wenn die ohnmächtige Wut wenigstens wütend wäre. NOVEMBRE plätschern sich derart gefühlsarm durch die einzelnen Songs, daß man sich schon fast veräppelt vorkommt. Selbst wenn Sänger Carmelo in wütendes Gegrowle verfällt, hat man den Eindruck als ob die beiden anderen Musiker neben ihm stehen und ihn motivieren : „Denk an was, das dich wütend macht ! Denk daran daß wir uns noch Stunden mit dieser ätzenden Neuaufnahme herumquälen müssen..“ „Knuuuurrrrrr !“. Angenehm fallen zunächst höchstens die Zwischenspiele auf, die bedeutend klarer klingen als der umwölkte Rest.

Beim sechsten Titel horcht der geneigte Hörer (also entweder jemand, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat daß noch was passiert, jemand der genauso benebelt ist wie die Musik oder eben ein armer Schreiberling wie ich) zum ersten Mal interessiert auf. Bei „Swim Seagull In The Sky“ (dem Titel nach hat die Band warscheinlich zu der Zeit gerade „Die Möwe Jonathan“ gelesen) gelingt es den Italienern nämlich zum ersten Mal auf dem Album so etwas wie Akzente zu setzen. Nicht daß sie an irgendeiner Stelle weniger wie ein Klon irgendeiner anderen Band klingen als vorher, aber dennoch können einige Stellen in diesem Titel wirklich einen Hauch von der Atmosphäre vermitteln mit der in der Albuminfo geworben wird. Als nächstes beginnen NOVEMBRE in „The Music“ etwas, das ein völlig untalentierter Kritiker als „progressiv“ bezeichnen würde; ich nenne es schlicht „das Verhindern von großen Momenten“. Diese Eigentschaft zieht sich von 7 bis hin zu Titel 11 und äußert sich folgendermaßen : immer wenn der Sound gerade eine Stelle erreicht wo man denkt „Oh ja, das könnte total genial werden wenn sie das im Hintergrund spielende Gitarrenlead jetzt dominieren lassen!“, gerade in diesem Moment kommt ein abgehackter Break und es wird in einer völlig belanglosen Richtung weitergenudelt. Jedesmal wenn irgendwo ein güldener Moment aufglimmt, wird er von der Band mit der Präzision eines erfahrenen Profikillers vernichtet. Wieder und wieder.

Der letzte Song verklingt und ich behalte nichts als einen faden Nachgeschmack zurück und die bohrende Frage „Ist das nun ein weiterer Vorbote des Trends zum Metal Light oder nur ein böser Ausrutscher?“. Wie ich bereits Eingangs erwähnt habe kenne ich das Original nicht, bin aber der festen Überzeugung, daß sich die Italiener mit dieser viertelherzigen Neuauflage keinen Gefallen getan haben. Deshalb vergebe ich auch 2 Punkte und die bloß wegen der guten Ansätze die ab und an durchschimmern. Wer dennoch glaubt seine innere Leere durch die Sinnleere dieser Veröffentlichung erweitern zu müssen oder eben fanatischer NOVEMBRE Fan ist, dem seien die Titel „Swim Seagull In The Sky“, „The Music“, „Marera“, „Neanderthal Sands“ und das abschließende Sandmännchen-Instrumental „Christal“ als Anspieltips genannt, das sind die Songs bei denen ich ein Auge offen hatte.

NOVEMBRE‘s „Dreams D’Azur“ … ein Album wie eine Urlaubspostkarte – flach, bunt, aber was „Echtes“ ist eben doch tausendmal schöner.

sOULiON / 21.11.2002

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