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HomeReviewOverkill – The Wings Of War
Das Cover des Overkill-Albums "The Wings Of War"

Overkill – The Wings Of War

Das Cover des Overkill-Albums "The Wings Of War"

Wertung
5,5/7 Punkten


Info
VÖ: 22.02.2019
Label: Nuclear Blast
Spielzeit: 00:51:05


Line-Up

Bobby „Blitz“ Ellsworth – Vocals
D.D. Verni – Bass
Dave Linsk – Lead Guitar
Derek Tailer – Rhythm Guitar
Jason Bittner – Drums

Tracklist

Last Man Standing
Believe In The Fight
Head Of A Pin
Bat Shit Crazy
Distortion
A Mother’s Prayer
Welcome To The Garden State
Where Few Dare To Walk
Out On The Road-Kill
Hole In My Soul

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Es liegt in der Natur der Dinge. Die Welt dreht sich weiter und man hat das Gefühl, seit ein oder zwei Generationen dreht sie sich immer schneller. Trends kommen und gehen schneller, als jeder von uns den Refrain von „Breaking The Law“ dreimal in Folge aufsagen kann. Und dennoch freuen wir uns über kleine Oasen, wo die Zeit scheinbar stillsteht, wo die Gewohnheit siegt und man sich auf die wirklich wichtigen Dinge besinnen kann. Nun, besinnlich ist es nicht, was OVERKILL seit fast vier Dekaden produzieren, wohl aber vermitteln sie dem Fan das Gefühl der Zuverlässigkeit.

 

„Oase der Beständigkeit“

 

Wobei wir beim Thema wären. Man kann ja fast die Uhr danach stellen. In schöner Regelmäßigkeit schiebt die Band aus New Jersey ihre Alben auf den Markt und niemand, wirklich niemand wird sich ernsthaft Sorgen darüber machen, Blitz und seine Jungs würden den steten Pfad verlassen und irgend etwas Seltsames verbocken. Nein, das hatten wir mit „I Hear Black“ abgehakt und das wird vorläufig auch der einzige dunkle Fleck auf der grünen Weste bleiben. Um auf den Punkt zu kommen, mit „The Wings Of War“ bleiben sich OVERKILL treu. Der Vorgänger „The Grinding Wheel“ konnte nicht komplett überzeugen, nun aber zeigt die Formkurve gottlob wieder nach oben. Es sind die Songs, die wieder etwas mehr an Substanz und Format gewonnen haben, allen voran „Head Of A Pin“, ein typischer Hit, der auch vom „Horrorscope“-Album stammen könnte, gesegnet mit allem, was wir an der Band so lieben – Galoppierender Thrash, untermalt von D.D‘s treibendem Bass plus dem stampfenden Mittelpart, den keine andere Band so konsequent und doch auf irgendeine Art faszinierend durchzieht. Gleiches gilt für „Bat Shit Crazy“, bei dem es im Mittelteil ruhig und mystisch zugeht. Aber es finden sich auf dem Album etwas schwerer zugängliche Tracks wie zum Beispiel das in sich aufbauende, dezent epische „Distortion“. Mein persönlicher Hit ist allerdings der Opener „Last Man Standing“, vielleicht einer der besten OVERKILL Tracks der letzten zwanzig Jahre. Eingeleitet von stampfenden Industrial-Klängen lassen OVERKILL bereits zu Beginn der Platte erkennen, wer der Herr im [Thash-Metal-] Haus ist.

 

Wie schon erwähnt, bieten OVERKILL keine Mogelpackungen an. Nicht alles auf der neuen Platte geht als Hit durch [das Prädikat bleibt nach wie vor dem genialen „The Years Of Decay“ vorbehalten], aber von etwaigen Ermüdungserscheinungen sind die Amerikaner weit entfernt. Und wenn sie nicht gestorben sind…so könnte dieses Review enden, denn allen gesundheitlichen Problemen zum Trotz sind und bleiben OVERKILL eine Oase der Beständigkeit. Gut so!

Frank Wilkens / 15.02.2019

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