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HomeReviewP.O.D. – When Angels & Serpents Dance

P.O.D. – When Angels & Serpents Dance

P.O.D. - When Angels & Serpents Dance

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 17. Oktober 2008

Label: DBR Records

Spielzeit: 00:51:26

Line-Up:

Vocals – Paul „Sonny“ Sandoval
Guitar – Marcos Curiel
Drums – Noah „Wuv“ Bernardo
Bass – Mark „Traa“ Daniels

Tracklist:

01. Addicted
02. Shine With Me
03. Condescending
04. It Can’t Rain Everyday
05. Kaliforn-Eye-A
06. I’ll Be Ready
07. End Of The World
08. This Ain’t No Ordinary Love Song
09. God Forbid
10. Roman Empire
11. When Angels & Serpents Dance
12. Tell Me Why
13. Rise Against

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„Stille Helden, die viel Applaus verdient haben“

Todgeglaubte leben länger, so oder ähnlich hätte der Teaser für diese Review auch heißen können! Ob man es glaubt oder nicht, P.O.D. haben noch immer nicht aufgegeben und erblicken mit „When Angels & Serpents Dance“ noch einmal das Licht der Welt. Somit meldet sich wohl eine der vielseitigsten Nu Metal Bands aller Zeiten zurück. Schon auf den Vorgängeralben präsentierten sich P.O.D. immer experimentell und spielfreudig. Musik aus dem Herzen, ohne jegliche Zwänge, das war P.O.D. seit über einem Jahrzehnt, doch die Frage ist, schafft man es auch diesmal wieder, sich der fremden Zwänge zu entledigen und seinen ganz eigenen Weg zu gehen? Schafft man es sogar wieder, ein Hit-Album zu landen ohne dabei nach der Masse zu gehen oder ist man schließlich doch dabei, sich der breiten Masse anzupassen?

Unter P.O.D. Records herausgebracht, hält man nun schließlich die neue Scheibe der Whitemetaller in der Hand. Schon beim ersten Song „Addicted“ wird klar, wer P.O.D.s eigenwilligen Sound geliebt hat, wird auch auf dieser Platte nicht unbedingt enttäuscht. Ordentlich produziert, knallt der erste Track zwar nicht überragend schnell, jedoch eingängig aus den Boxen. Sänger Paul „Sonny“ Sandoval macht dabei wieder seine Sache sehr ordentlich und verleiht den Songs einen einzigartigen, markanten Sound.

Als zweites soll der Song „Shine with Me“ für Aufruhe sorgen. In einem eigenwilligen Takt geht das Lied sofort ins Ohr und lässt einen nicht mehr los. Bei diesem Track soll es sich jedoch um den einzig wirklich hitverdächtigen Song handeln. Zwar fügen sich alle Lieder ideal ein und bilden ein wirklich abgerundetes Album, jedoch fehlt den Liedern das Hitpotential, das vielleicht noch auf dem Album „Satellite“ vorhanden war. Egal, denn auch ohne potentielle Singles rockt das Album ordentlich.

Wieder einmal mehr präsentiert sich die Band experimentell und mit einer grandiosen Gitarrenarbeit, was man so einer Band nur schwer zutrauen will. Die Lieder sind alle relativ ruhig und bilden ein Album, welches zum Nachdenken und Abschalten einlädt. Den einzig richtigen Ausbruch der Platte erlebt man lediglich auf „Kaliforn-Eye-A“, wo im späteren Teil des Liedes im wilden 4/4 Takt gethrasht wird. Trotz der relativ ruhigen Songs bereitet das Album unheimlich viel Spaß.

Je öfter man die Platte hört, umso mehr Feinheiten entdeckt man. Das hat einerseits mit den experimentellen Einlagen der Band zu tun, andererseits damit, dass man diese Platte immer wieder einwerfen kann, ohne dass sie einen nervt. Hier trifft man auf eine wunderschöne Akustikgitarre, da auf spanischen Flair und wieder an einer anderen Stelle entdeckt man grundlegenden Beat aus dem Reggaebereich.

Wunderbar gefühlvoll gibt sich die Band letztendlich noch in Balladen wie „It Can’t Rain Everyday“ oder „Tell Me Why“. Letzteres ist wirklich ein Prachtstück dieser Platte und zeigt P.O.D. in einem Licht, welches einen erneut überrascht. Auch auf dem letzten Track „Rise Against” hört man weder Hitpotenzial noch ist er in seinen fünf Minuten wirklich schnell, doch das scheint die Band auf dieser Platte auch nicht zu beabsichtigen.

So will ich einmal mein Fazit zu dieser Platte ziehen: Auf „When Angels & Serpents Dance“ zeigen sich P.O.D von einer ruhigen und dennoch einzigartigen Seite. Hier machen vier Musiker genau das, worauf sie Lust haben. Es ist selten, dass eine Band, die bereits ganz oben war, gefallen ist und dann noch Musik macht, nicht versucht krampfhaft wieder nach oben zu kommen. P.O.D. klingen jedoch frei und fühlen sich nicht gezwungen, sich der breiten Masse anzupassen. Hier haben sich vier Musiker gefunden, die das machen, worauf sie Lust haben und das ist auch gut so.

Alte Fans von P.O.D. sollten die Platte natürlich antesten und selbst entscheiden, ob sie sich dieses Werk zu Gemüte führen wollen. Jeder, der bisher mit der Band nichts anfangen konnte, sollte auch bei dieser Platte die Finger davon lassen. Wer die Band noch nicht kennt, soll seinen eigenen Schluss aus der Review ziehen, ob er nun die alten Hitplatten antesten will, ob er dieser Platte eine Chance geben will oder sie am Ende doch im Regal stehen lässt. Wie auch immer die Käufer sich am Ende entscheiden, man kann nur hoffen, dass Musiker öfters versuchen, ohne jeden Zwang von Außen die Musik zu machen die sie wollen, denn darauf sollte es doch eigentlich ankommen, oder?

Frank-Christian Mehlmann / 10.10.2008

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