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[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 27.03.2020   Die neu formierte Formation SUNCZAR veröffentlicht heute, am 27.03.2020 ihre neue EP. Aufgenommen, gemixt und gemastert wurde "The Unveiling" im Konoba Studio Frankfurt. Erst kürzlich wurde das Video zur Hymne "Back To Shadows" präsentiert, heute nun ist die komplette EP sowohl digital als auch

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HomeReviewPaul Leonard-Morgan – Dredd [OST]

Paul Leonard-Morgan – Dredd [OST]

Paul Leonard-Morgan - Dredd [OST]

 

 

 

 

 

Wertung:

0/7

Info:

VÖ: 16. November 2012

Label: Metropolis Movie Music

Spielzeit: 00:52:18

Line-Up:

Aaron Steinberg – Guitars, Bass
Ross Hamilton – Bass
Ben Martin – Drums

Tracklist:

01. She’s A Pass
02. Mega City One
03. The Plan
04. The Rise Of Ma-Ma
05. Anderson’s Theme
06. Lockdown
07. Cornered
08. Kay Escapes
09. Mini-Guns
10. Undefined Space
11. Bad Judges
12. Judgment Time
13. Hiding Out
14. Order In The Chaos
15. Slo-Mo
16. Taking Over Peach Trees
17. It’s All A Deep End
18. Judge, Jury And Executioner
19. Any Last Requests?
20. You Look Ready
21. Ma-Ma’s Requiem
22. Apocalyptic Wasteland

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„Klaustrophobischer Soundtrack für apokalyptisches Zukunftsszenario“

Thematisch findet der Film „Dredd“, der sich einmal mehr um den Comic-Actionhelden Judge Dredd dreht, in Metalkreisen sicherlich genügend Anhänger, der von Paul Leonard-Morgan komponierte Soundtrack hingegen ist vermutlich nur für einen kleinen, scheuklappenfreien und äußerst grenzwertig postierten Anteil der metalnews-Leserschaft relevant.

Denn passend zum Plot, der in einer nicht allzu fernen, aber sich dennoch hoffentlich niemals erfüllenden Vision der Zukunft spielt, hat Leonard-Morgan futuristisch-elektronische Klanglandschaften geschaffen, die den klassischen Rock- oder Metalfan eher weniger ansprechen dürften. Der Bass wummert hin und wieder kalt und bedrohlich, es klackert, zischt und pluckert unentwegt und es entsteht eine enorm klaustrophobische, nachtschwarze Atmosphäre, die so oder ähnlich auch von Trent Reznor stammen könnte. Es gibt nicht wenige Momente, in denen man die 22 Tracks des „Dredd“-Soundtracks tatsächlich für eine um Gesang und [größtenteils auch] um die Gitarren reduzierte Version dessen alter Band NINE INCH NAILS halten könnte, auch kommen einem oftmals atmosphärisch ähnlich gelagerte Filme wie „RoboCop“, „Blade Runner“ oder auch „Tron“ in den Sinn.

„Dredd“ ist ein enorm intensiver und äußerst beklemmender Soundtrack, dem es scheinbar spielend leicht gelingt, den Hörer in das apokalyptische Zukunftsszenario des Films hinein zu versetzen. Natürlich muss man ein Faible für instrumentale Musik im Allgemeinen oder Soundtracks im Speziellen haben, sonst wird einem dieser Trip schnell langweilig. Wer allerdings zumindest einen dieser beiden Punkte bejahen kann und bei Soundtracks eben nicht nur an die Opulenz eines Hans Zimmer denkt, der kann auch mit „Dredd“ seine helle [naja, eher dunkle] Freude haben.

Timo Beisel / 14.11.2012

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