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HomeReviewPropagandhi – Potemkin City Limits

Propagandhi – Potemkin City Limits

Propagandhi - Potemkin City Limits

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 14. Oktober 2005

Label: Crystal Production

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. A Speculative Fiction
02. Fedallah’s Hearse
03. Fixed Frequencies
04. Cut Into Earth
05. Bringer Of Greater Things
06. Die Jugend Marschiert
07. Rock For Sustainable Capitalism
08. Impending Half-head
09. Life At Disconnect
10. Name And Address With Held
11. Superbowl Patriot XXXVI
12. Iteration

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„Punkrock jenseits des Punks“

Die Band PROPAGANDHI ist eine der extremsten Bands aus dem Hardcore- und Punk-Rock-Sektor. Nicht nur musikalisch, sondern vor allem textlich gehen die drei Kanadier einen steinharten Weg und zeigen dem Kapitalismus und dem Imperialismus mehr als nur den rot eingefärbten, sozialistischen Mittelfinger.

Keine andere Band versteht es, die nötige Punk-Attitüde zu repräsentieren und auch auszuleben wie PROPAGANDHI (alleine der Bandname gehört schon in die Hall Of Fame). Musikalisch wie textlich ein einziger Hassbrocken, gestaltet sich „Potemkin City Limits“ weitaus variabler als der schon mehr als famose Vorgänger „Today’s Ashes Tomorrow’s Empires“.

PROPAGANDHI ist eine der wenigen Punk-Bands, die auch Metallern gefallen dürfte (mit Ausnahme von LAGWAGON vielleicht noch), da die Band um Sänger und Gitarrist Chris nicht das stumpfe Ufta-Ufta-Schema auffahren, sondern mit superben Gitarrenläufen und vertrackten Breaks zu begeistern wissen. A propos Sänger: der Kerl hat eine sehr gute Melodiestimme. Nicht zu aggressiv und nicht zu weich, so wie es in dieser Art Musik sein sollte. Der Bassist liefert einen Hammer-Job ab und darf auch gelegentlich mal ins Mikro niesen (wie etwa bei „Impending Halfhead“ und „Superbowl Patriot XXVI“) und der Schlagzeuger hat schon etwas leicht progressives, wenn er auf den Fellen rumdonnert. Sehr verspielt, aber immer noch mit dem gewissen Quäntchen Durchschlagskraft, was einigen selbsternannten Drummern aus dem Genre fehlt.

Wie eingangs schon erwähnt, gestaltet sich „Potemkin City Limits“ deutlich abwechslungsreicher als die Vorgänger-Scheibe. War „Today’s Ashes“ noch deutlich vom Rotz der Hasstiraden von PROPAGANDHI verklebt, so versuchen die Kanadier diesmal ein etwas ruhigeres Mittel, um ihre Botschaft zu verkünden. Es scheint fast so, als verwende die Band die „Ruhe vor dem Sturm“-Taktik. Ganz langsam, fast freundschaftlich, legen sich die Melodien in den Gehörgang des Hörers, bis auf einmal ein lauter Knall entsteht, der einen sofort wieder wachrüttelt. Die Singalong-Parts erinnern ein ums andere mal an THRICE, die auch ähnlich ihre Songs aufbauen.

Auch arbeiten PROPAGANDHI mit vielen kleinen provozierenden Soundsamples wie etwa einem Kinderchor der Hitlerjugend bei „Die Jugend marschiert“ oder einem Schorsch-Dabbelju-Sample bei „Iteration“, wobei die augenzwinkernde Selbstironie dabei nicht zu kurz kommt.
Fast schon jazzartig kommt „Cut Into The Earth“ daher, bevor der Song in eine harmonische Rocknummer übergeht.

Wer mit Punk-Rock bis jetzt noch nicht viel (oder gar nichts) anfangen konnte, für den ist „Potemkin City Limits“ auf jeden Fall eine gute Einstiegsscheibe, die beweist, dass Punker auch jenseits der Drei-Akkord-Folge was auf dem Kasten haben. Und wer meint, Kapitalismus, Neo-Liberalismus, Rassismus und jeglicher Hass auf andere Menschen wäre schlecht, für den ist diese Scheibe schon fast Pflicht. Wer aufgeschlossen gegenüber anderen Musikrichtungen ist, sollte auf jeden Fall mal ein Ohrwascherl riskieren.

/ 22.10.2005

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