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HomeInterviewsRage – Peavy, Marcos, Lucky

Rage – Peavy, Marcos, Lucky

Bei RAGE geht es mit Vollgas weiter. Erneut wurde das Megafon Studio in Burscheid gewählt, um das neue Album „Seasons Of The Black“ vorzustellen. Nach der Listening Session konnte unser Redakteur ein Gespräch mit den drei Musikern Marcos, Lucky und Peavy führen.

Seit dem Release von „The Devil Strikes Again“ seid ihr viel getourt und habt Festivals gespielt. Wann hattet ihr Zeit, neue Songs zu schreiben und diese dann auch noch aufzunehmen?

Marcos: Haha, das ist eine gute Frage. Das Songwriting ist bei uns keine Frage der konkreten Planung. Wir haben eigentlich immer irgendwelche Ideen, die wir sammeln.

Peavy: Heutzutage kann man sich ja stets elektronisch austauschen, auch wenn man nicht immer zusammen hockt.

Marcos: Wenn einer eine Idee hat, ruft er den anderen einfach an. Ich erinnere mich an den 22. September 2016. Da haben wir von Abends bis zum nächsten Morgen um 7.00 telefoniert, um die Ideen für das Album zu besprechen, kein Joke. So funktioniert das bei RAGE. Aufwachen, eine Idee haben und sofort den anderen mitteilen.

Daher seid ihr so schnell. Andere Bands brauchen drei bis vier Jahre für ein Album…

Marco: Genau das ist das Ding. Peavy hat in uns die passenden Partner gefunden. Wir probieren herum, bis alles zusammen passt. Dann kommt Lucky mit den Drums dazu und sorgt für Salz und Pfeffer bei den Songs.

Nun verfügt man heutzutage ja eben über die besagten technischen Mittel, um so etwas auch über weite Entfernungen zu kommunizieren.

Peavy: Dennoch ist es so, dass wir uns häufig direkt treffen und zusammen setzen. Nicht nur speziell in Bezug auf neue Songs, sondern auch wenn es um andere Dinge geht. So zum Beispiel um das Re-Mastern der alten AVENGER-Songs. Es ist manchmal so, dass wir von einem Festival zurück kommen und voller Eindrücke, voller neuer Ideen sind. Dann setzen wir uns gleich zusammen und komponieren. Mittlerweile haben wir so etwas wie eine Art Routine entwickelt. Ich glaube, wir haben an einem bestimmten Tag mal bis zu fünf Songs erstellt.

Marcos: Und dann schickten wir es Lucky zu, der dann eine Mail nach der anderen bekam…

Peavy: Die erste am frühen Morgen, die zweite dann zwei Stunden später und so weiter.

Lucky: Ich dachte nur, die beiden Jungs sind ja total bekloppt. Das Geheimnis ist, so glaube ich, ist die gute Stimmung, die in der Band vorherrscht. Wir sind alle gute Freunde und alles, was wir in den letzten zwei Jahren erschaffen haben, ist so ungemein positiv. Als das letzte Album erschien, sind wir kurze Zeit später zu unserem Label Nuclear Blast gegangen und haben denen erzählt, wir haben schon fast alle Songs für ein weiteres Album fertig.

Habt ihr etwas an der Produktion geändert? In Bezug auf den Vorgänger?

Marcos: Nein.

Peavy: Dieselbe Band, dasselbe Team. Die Maschine läuft super, es gibt keinen besseren Weg für uns. Wir genießen auch den Luxus, jederzeit an Details zu arbeiten, weil wir uns hier auch die Zeit einfach nehmen können.

Das Album nennt sich „Seasons Of The Black“. Was sind eure schwarzen Momente, was bedeutet der Albumtitel?

Peavy: Die Bedeutung dieses Titels findet man wohl am ehesten in dem zwanzigminütigen Abschlusstrack. Es geht im Prinzip um das Ende des „Human Racings“. Wir sind ja gerade dabei, uns selbst zu zerstören. Es findet ja ein evolutionärer Prozess statt, in dem viele, ja fast alle Lebensformen entstehen und wieder verschwinden. So wird es auch uns Menschen wohl einmal ergehen, denn wir beschleunigen diesen Prozess momentan erheblich. Wir fahren in einem schnellen Zug mit Vollgas gegen die Wand. Das bezeichnen wir als „Seasons Of The Black“. Das Thema zieht sich durch die meisten Lyrics, findet aber im Abschlusstrack seinen Höhepunkt. Da geht es um Jemanden, der ein paar Schritte zurück geht, um die Entwicklung genauer zu betrachten.

“The Tragedy Of Man“, so der Titel. Dieses epische Werk ist vermutlich nicht mal eben in fünf Minuten geschrieben worden?

Marcos: Natürlich nicht, hahaha…wir haben zehneinhalb Minuten gebraucht, denn die zweiten fünf Minuten brauchten wir, um die Lyrics zu schreiben, hahaha. Kleiner Scherz.

Was könnt ihr zur Entstehung dieses Titels erzählen?

Marcos: Für mich ist der Song, beziehungsweise die vier Songs, ein Meisterwerk geworden. Es war relativ früh klar, dass wir hier ein episches Werk schaffen wollen, nicht progressiv, sondern episch. Wir nahmen „Bloodshed In Paradise“ als Basis und packten den Teil in die Mitte. Dann ließen wir der Sache Zeit, sich zu entwickeln, was in etwa einen Monat gedauert hat. Haben immer mal wieder Ideen entwickelt, dazu gefügt und wieder verworfen. Bis am Ende auch „Farewell“ entstand, wo wir klassische Elemente und auch Vogelgesang mit eingebaut haben, um der Sache noch zusätzliche Atmosphäre zu geben.

Lucky: Wie schon gesagt, das Thema zieht sich durch die Platte. Nimm zum Beispiel „Time Will Tell“, da geht es um die aktuelle Problematik Terrorismus. Terroranschläge können immer und überall passieren. Was ich sagen will, jeder Song hat seine eigene Aussage, am Ende kommt dann der Punkt, wo man einen Schritt zurück geht, sich die Sachen anschaut und sich fragt, warum es alles soweit kommen muss. Warum wir alle gegen einander kämpfen müssen, wir sind die schlimmsten Tiere auf diesem Planeten. Früher oder später wird die Menschheit von diesem Planeten verschwunden sein, das ist eine normale evolutionäre Entwicklung.

Peavy: Es gibt viele Lebewesen, die sich im Laufe der Evolution angepasst haben. Ich glaube aber nicht, dass es uns Menschen irgendwann gelingen wird.

Marcos: Einstein hat dazu folgendes gesagt (Zitat): „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

Anderes Thema. Ihr habt unter anderem beim „Rock Against Racism“ Festival gespielt. Nun sind RAGE ja ohnehin international aufgestellt. Aber welchen Stellenwert hat das Engagement gegen Rassismus generell für euch, auch außerhalb der Band?

Lucky: Die Frage ist leicht zu beantworten. Wir sind drei Leute in der Band aus drei verschiedenen Nationen. Wenn du ein gutes Beispiel für gelungene Integration suchst, ob in Deutschland oder allgemein, brauchst du dir einfach nur die Band RAGE anschauen. Drei verschiedene Kulturen, die ein positives Projekt angehen. Als Team miteinander und nicht gegeneinander. Es spielt für uns keine Rolle, wo du herkommst oder welche Hautfarbe du hast. Meiner Meinung nach hat jede einzelne Kultur etwas, wovon ich lernen kann. Und jede Kultur kann von mir lernen. Rassismus hat bei uns definitiv keinen Platz.

Letzte Frage: Wie wir wissen, seid ihr die meiste Zeit damit beschäftigt Alben aufzunehmen und Auftritte zu absolvieren. Da bleibt nicht viel Zeit für Freizeit. Wo fahrt ihr in den Urlaub hin?

Lucky: Nun, wenn du so viel mit einer Band wie RAGE auf Tournee bist, kommst du viel herum, Südamerika, Asien und so weiter. Da bekommt man viele Eindrücke mit. Wenn ich dann mal eine Pause habe, geniesse ich die faule Zeit daheim bei meiner Freundin und meinem Hund.

Marcos: Bei mir ist es etwas anders. Mein ganzes Leben ist „Holiday“. Ich sehe die Musik und RAGE nicht einfach als Job an. Musik ist die Luft zum Atmen, sie ist der Spass am Leben. Falls ich aber mal nicht in aktuelle Projekte involviert bin, dann liebe ich es zu reisen. Egal ob Wälder oder Gebirge, ich möchte überall hin.

Peavy: „Holiday“? Was ist das?

Marcos: Das ist ein MADONNA-Song, hahaha…

Peavy: War das nicht von den SCORPIONS? Hahaha…

Wir machen dann mal Schluss an dieser Stelle. Ich danke euch für das nette Gespräch heute zur späten Stunde.

Lucky: Wir danken, dass du soviel Geduld mit uns hattest und hoffen, dass den Leuten die Platte gefällt.

Fränky / 20.11.2017

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